Hallo Viola, du bist unsere Studierende des Monats März. Herzlichen Glückwunsch dazu!

Erzählt uns doch bitte etwas mehr über dich.

Mein Name ist Viola Telkmann, ich bin 21 Jahre alt und komme aus der Nähe von Osnabrück, aus einem kleinen Ort namens Georgsmarienhütte. Für mein Studium zog ich damals nach Bremen und wohne dort zurzeit in einer Wohngemeinschaft. Trotzdem fahr ich zu jeder sich mir bietenden Gelegenheit nach Hause zurück, da mich als Familienmensch dort einiges hält. Ich gehe dann zum Sport, treffe meine Mädels, meine Familie und verbringe gerne meine Wochenenden daheim.

Weshalb hast du dich für die KW Bremen entschieden?

Eigentlich war der Weg hier her um mehrere Ecken herum. Da mir kreative Aufgaben schon immer sehr zusagten, wusste ich schon früh, dass ich in einen solchen Bereich gehören würde. Dennoch empfand ich die Aufnahmeprüfungen der meisten Hochschulen als sehr Abenteuerlich, was mich zur damaligen Zeit ein wenig abschreckte. Daraufhin absolvierte ich erst einmal in unterschiedlichen Bereichen diverse Praktika, stellte aber für mich fest, dass mich dies irgendwie nicht ausfüllt. Zum Glück hatte ich meinen Vater, welcher hinter mir stand und meinte, ich solle es doch noch einmal mit einer Kunstschule versuchen. Also habe ich mich noch einmal explizierter erkundigt welche Schule und Studienplätze es in meiner Umgebung gibt. Über eine Job-Messe und eine Freundin welche hier bereits studiert hörte ich dann von der KW Bremen und habe mich auch gleich darauf beworben.

Welches Fach hat dir bis jetzt am besten Gefallen?

Ich sehe mich da eher als einen klassischen Typen, da ich ein großer Fan der Fotografie bin. Gerade Reportageserien sprächen mich sehr an. Editorialdesign wäre dann der zweite große Bereich in welchem ich mich entfalten kann, was mich auch auf das 6. Semester freuen lässt. Dementsprechend finde ich natürlich auch großen Gefallen an der Typografie.

Versuchst du in deiner Freizeit einen Ausgleich zum Gestallten zu finden?

Für mich ist das kreative Arbeiten kein nine-to-five-job und zuhause lege ich den Stift wieder weg. Es begegnen einem 24 Stunden am Tag so viele Medien, welche man nun mit einem ganz anderen Blick betrachtet. Deshalb ist für mich meine kreative Zeit, nicht nach Beendigung meiner Arbeit zu Ende. Wenn ich aber einen Ausgleich suche, dann finde ich diesen beim Tanzen. Ich mache nämlich Showtanz und empfinde es immer wieder als spannend, mit dem gesamten Team neue Auftritte zu konzipieren oder an Wettkämpfen teilzunehmen. Aber auch mit meiner Familie oder meinen Freunden beim Kaffee zusammen zu sitzen und zu reden, ist Ausgleichend genug.

Hattest du schon die Gelegenheit an Projekten teilzunehmen?

Aktuell hatte ich an dem Wandsbek & Weserburg Projekt teilgenommen. Es hat mir unglaublich viel spaß gemacht, gerade auch da es eine sehr künstlerische Arbeitsweise und kein reines Design war. Dort musste ich auch wieder einmal feststellen, dass Kunst und Design zwei völlig verschiedene Bereiche sind. Genauso spannend wie die Einblicke in die Führung eines Museums zu bekommen, war auch die Zusammenarbeit mit den Kuratoren eine ganz neue Erfahrung für mich.

Verrate uns doch einmal wo du dich in zehn Jahren siehst.

In zehn Jahren, da sehe ich mich weiterentwickelt und mit ganz viel Erfahrung in einer Werbeagentur sitzen oder eventuell sogar Selbständig. Natürlich möchte ich nicht direkt nach dem Studium in die Selbständigkeit, doch in der Zukunft kann ich es mir sehr gut vorstellen.

Viola, wir bedanken uns bei dir dafür, dass du dir die Zeit genommen hast und wünschen dir für deine Zukunft alles Gute.