Vanessa Fehst ist Studierende des Monats November

Veröffentlicht am: 1 November 2017

Vanessa ist gerade einmal 22 Jahre jung und wird in diesem Semester bereits ihre Abschlussprüfung bei uns absolvieren. Nebenbei macht sie ein Praktikum in der Agentur „Zum Goldenen Hirschen“ und widmet sowieso einen Großteil ihrer Freizeit der Kunst und dem Design. Diesen November wurde sie bei uns zur Studierenden des Monats ausgezeichnet. Wir haben ihr ein paar Fragen zu ihrer Person und ihrem Design gestellt. Wir wünschen jetzt schonmal gute Ideen und alles gute für die Abschlussarbeit!

Wer bist du und was zeichnet dich aus?

Ich bin Vanessa, 22 Jahre alt und neben Plattensammlerin noch Karaokechampion, Magazinjunkie und Konzertliebhaberin.

Was machst du wenn du nicht in der KW bist?

Das Studium beeinflusst mein Leben schon sehr stark, beziehungsweise mache ich in der Freizeit fast das, was ich auch in der KW mache. Ich fotografiere, sowohl digital als auch analog, ich zeichne und collagiere. Außerdem liebe ich Buchläden, Plattenläden und vor allem Ausstellungen. Ich gehe oft und gern auf Konzerte und Festivals, aber bin auch genauso gern zu Hause für mich und höre da Musik.

Was war das Skurrilste/ Aufregendste / Anstrengendste Projekt an dem du je gearbeitet hast?

Das ist eine gute Frage. In der Vielzahl von Projekten, die ich an der KW gemacht habe, gab es durchaus Projekte, die für mich etwas anstrengend waren. Dazu gehören die Projekte in After Effects. Da habe ich immer sehr lang gebraucht was Anständiges zu produzieren, weil die Bewegung aus der Realität nicht so gut in das Programm übertragen konnte. Das sah dann teilweise wirklich sehr witzig aus. Aber gerade an solchen Projekten habe ich sehr viel gelernt und weiß nun auch wo meine Schwachstellen sind. Das Buch in Editorial Design hingegen hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, weil ich dort für das Buch selbst fotografiert habe. So habe ich für beide Projekte in meiner Freizeit sehr viel Zeit und Arbeit investiert, jedoch unterscheidet sich das Ergebnis qualitativ ziemlich stark.

Wie würdest du dein Design beschreiben?

Schwere Frage. Ich glaube es ist mal laut, mal leise. Mal bunt und mal monochrom. Das kommt natürlich immer ganz auf das Projekt an, an dem ich arbeite, aber ich interessiere mich auch für viele verschiedene Designrichtungen, die alle ihren Einfluss auf meine Arbeit haben. Am besten macht ihr euch selbst einen Eindruck.

Wie bzw. Wo tankst du Energie?

Energie tanke ich vor allem draußen. Wenn ich mal ein Tief oder Lust auf gar nichts habe, hilft es mir immer rauszugehen und etwas zu machen. Sei es nur ein Spaziergang, ein Kaffee mit Freunden oder ein Besuch im Buchladen. Auch zu Hause bei meiner Familie zu sein gibt mir Energie und danach bin ich immer voller Tatendrang. Außerdem gibt mir Musik super viel, ohne lässt es sich kaum arbeiten und ich glaube auch daraus gewinne ich Energie für mich.

Hast du schon einen Plan nach dem Studium? Und wenn ja was möchtest du machen?

Momentan mache ich mein Praktikum in der Agentur „Zum Goldenen Hirschen“ und kann mir vorstellen danach auch noch ein Praktikum in einer weiteren Agentur zu absolvieren. Ich möchte aber auch meinen Master machen, um nochmal neuen Input von einer anderen Uni zu bekommen und vor allem noch mehr im Bereich Design zu lernen und meinen eigenen Stil auszubauen. Das hilft mir, glaube ich, sehr weiter, um später genau den Platz in der Berufswelt zu finden, der mich glücklich macht. Da würde ich momentan meinen Schwerpunkt im Design legen, finde aber auch die Mischwesen zwischen Werbung und Design sehr spannend. Da werde ich mal sehen, wo ich lande.

Wer oder was inspiriert dich?

Mich inspirieren vor allem Menschen in meiner Umgebung. Menschen mit vielfältigen Interessen und einem interessanten Charakter. Ich selbst interessiere mich auch für super viele verschiedene Dinge und versuche mich mit Menschen zu umgeben, die diese Interessen teilen und mir auf ihrem speziellen Gebiet neuen Input geben können. Das können kreativ arbeitende Menschen in verschiedenen Bereichen sein, aber auch Menschen, die für Themen brennen, mit denen ich sonst nicht unbedingt in Berührung gekommen wäre. Mich inspirieren Menschen die laut und anders sind, die für etwas kämpfen und eine Meinung haben, etwas bewegt und verändert haben. Deswegen inspiriert mich Musik in verschiedenen Facetten und Musikrichtungen. Aber irgendwie auch beschränkt auf laut und leise. So arbeite ich mal gerne zu Punk und Rockmusik aber auch zu entspannten alternativen und experimentellen Sachen. Neben Musik inspirieren mich auch Künstler, die mit der Collagentechnik arbeiten und dadurch sehr laute Arbeiten gestalten, wie zum Beispiel Jesse Draxler, dem ich mich in einem Projekt gewidmet habe. Arbeiten von Picasso, die mich sehr inspirieren, würde ich eher in die leise Richtung einordnen, aber auch Künstler aus dem Bereich des Surrealismus geben mir immer wieder neuen Input.  Kurz gesagt, ich mag Kontraste. Kontraste in allen Bereichen, Musik, Kunst, Menschen, Meinungen.


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Autor: Alex und Rico

Alex und Rico

Hier ist bald ein Text in dem Ihr mehr über uns erfahren könnt.

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