KAYEN EGGELING IST STUDIERENDE DES MONATS SEPTEMBER IN BREMEN

Veröffentlicht am: 15 September 2019

Name: Kayen Eggeling
Alter: 22
Semester: 6.1 (bis Oktober)
Lieblingsfach: Aktzeichen & Editorial
Arbeitest du lieber digital oder analog: 50/50 für eine gesunde Balance

Was wolltest du als kleines Mädchen immer werden und warum wirst du nun Kommunikationsdesignerin?

Mein erster Berufswunsch war Astronautin. Als ich dann mit 5 oder 6 zum ersten Mal einen Ausschnitt aus “Star Wars“ gesehen habe, hat das diesen Wunsch nochmal ordentlich angekurbelt. Das ging dann später aber weiter über Jetpilotin zu … planlos. Liebend gerne gemalt und mich mit Kunst beschäftigt hatte ich auch als Kind schon und das ist auch mit dem Kunst Leistungskurs an der Oberstufe dabei geblieben. Da hatte ich dann auch gemerkt, dass gute Printgestaltung eine ganz magische Anziehungskraft auf mich hat. Also bin ich zum nächsten Tag der offenen Tür der KW gegangen, allerdings auch noch zu einigen weiteren, bis Herr Otto sehr freundlich mit einem leicht energischen Unterton sagte: „Ich sehe dich hier jetzt schon zum dritten Mal durchs Haus rennen, bewirb dich doch endlich mal!“. Ich war mir immer unsicher, ob man sein Hobby zum Beruf machen sollte, weil es dadurch vielleicht irgendwann etwas unappetitlich werden könnte. Aber andererseits möchte man ja auch Spaß im Berufsleben haben und das machen, was man wirklich mag. Und ich mag es. Danke, Herr Otto.

Welche Fächer haben dich im Studium bisher richtig auf Höchstleistung gebracht?

Jetzt kann ich endlich ein paar mehr aufzählen als im Steckbrief. Aktzeichen und Dynamische Skizze haben mir echt Spaß gemacht, da wir dadurch noch einen Ausgleich hatten zu den zunehmend digitalen Fächern. Da konnte man sich nochmal so ordentlich austoben und mit Acrylklecksen und Kohlegeschmiere im Gesicht glücklich zwischen der bunten Sammlung an Papieren sitzen. (Die Kombination eignet sich auch als das perfekte Make-Up für ein Essen in einem schicken Restaurant am Valentinstag, wie ich da festgestellt habe.) Auf das Typo-Buch im 3. Semester hatte ich mich praktisch gestürzt, ebenso wie auf Fotografie. Ich hatte mich zwar vorher schon mit Fotografieren beschäftigt, aber sich dann mal mit der Technik genauer auseinander zu setzen und nach einem Konzept arbeiten, um eine stimmige Serie zusammen zu stellen, ist natürlich ein anderes Level. Web Development war für mich dagegen etwas wirklich komplett neues, hat mich aber sofort fasziniert, weil es irgendwie was von einem Rätsel hat: Man weiß, dass es möglich ist oder wie es aussehen soll, man muss eben nur den Weg dahin finden. In diesem Semester war dann Editorial mein Highlight und die gesammelten Weisheiten der letzten Semester konnten nochmal auf Papier gebracht werden.

Was ist deine größte Inspirationsquelle?

Das kann ich nicht genau sagen. Ich sauge eher meine komplette Umgebung in mich auf und nutze die Eindrücke, die sich zu etwas verarbeiten lassen.

Was würdest du den neuen Erstsemestern gerne ans Herz legen?

Kommt bloß nicht auf die Idee euch mit anderen zu vergleichen. Gerade am Anfang neigt man vielleicht dazu. Man muss auch nicht in allem super gut sein, jeder findet etwas für sich und entdeckt dann die eigenen Stärken, oder Fächer in die man vielleicht mal etwas mehr Herzblut steckt. Guckt kein Netflix, während ihr an euren Projekten sitzt und wenn ihr später im 6. Semester in 3D Design an Messeständen oder PopUp Stores arbeitet, stellt es euch als eine Next-Level-Version von Sims vor, das unterdrückt die sich anbrauende Krise. (Klingt jetzt ganz dramatisch, aber so schlimm ist es wirklich nicht.)
Ihr rockt das schon!

Auch du hast bei Junges Blut  IV mitgemacht, was war der beste Moment während dieses Projekts?

Ich glaube, das kann ich gar nicht auf einen einzigen Moment reduzieren, es gibt so einige, die dieses Projekt ausgemacht haben. Am Anfang war alles super aufregend, weil ich zum ersten Mal Ideen, sowohl für ein eigenes Kunstwerk als auch für die Medien die unsere künftige Ausstellung repräsentieren sollten, vor einer Gruppe aus halb Unbekannten und Studenten aus höheren Semestern präsentieren musste. Aber da merkte man schnell, dass jegliche Nervosität überflüssig ist. Wir haben immer zusammen alle Ideen ausdiskutiert und uns immer gegenseitig unterstützt und geholfen. Und es war spannend zu sehen, wie die Entwürfe bei jedem Treffen ihrem finalen Stand ein Stückchen näher kamen. Einer der besten Momente war auf jeden Fall, als wir an dem Samstag vor der Vernissage zusammen in der Weserburg aufgebaut haben. Der Infotext wurde angebracht, die Ausstellung- und Dokumentationsplakate wurden aufgehängt, wir hatten unseren Katalog und der Film lief, und nach und nach hingen dann auch unsere eigenen Kunstwerke. Der Gedanke, dass dann Besucher des Museums durch unsere Ausstellung laufen und sich unsere Werke angucken werden, hat uns wohl alle schon recht stolz gemacht.

Hast du schon eine Idee für deine Abschlussarbeit? Wenn ja, magst du uns verraten, in welche Richtung sie gehen soll?

Ja, ich verrate euch was, aber noch nicht allzu viel. Es wird eine Art Buch über Reisen bzw. bestimmte Orte, also im Bereich Editorial.

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Autor: Annika & Neela

Annika & Neela

Moin, wir sind Annika und Neela, das PR-Team für den Standort Bremen. Aktuell sind wir im 4. Semester und haben gerade die Zwischenprüfung hinter uns. Nebenbei sind wir dafür zuständig euch über alle aktuellen News und Events zu informieren, sowohl hier als auch auf Instagram und Facebook der KW Bremen.

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