MARKO STAWIKOWSKI IST STUDIERENDER DES MONATS APRIL IN BREMEN

Veröffentlicht am: 15 April 2019

Foto Credit: Christian Wasenmüller

 

Name: Marko Stawikowski
Alter: 24
Semester: 7.1
Lieblingsfach: Editorial

Hast Du eine bestimmte Art und Weise Projekte anzugehen, die sich immer bewährt?

Für mich gibt es keine geheime Formel Projekte zu starten. Für gewöhnlich wähle ich Themen aus die mich sehr reizen. Bevor ein Projekt realisiert werden kann, zeichne ich sehr viele Ideen analog.
Anstatt dass ich mich nur auf eine Idee spezialisiere, versuche ich viele Ideen die mir einfallen wiederzugeben. Aus all diesen Ideen forme ich das Projekt, das am Ende rauskommt. Natürlich gibt es auch Themen die mir nicht gefallen. Hier versuche ich die gleiche Methode zu verwenden.

Was macht dich und deinen Stil aus?

Ich versuche bei meinen Zeichnungen nicht realistisch zu werden. Ich weiche bewusst von Fotorealismus ab, weil das für mich keinen Stil wiedergibt. Ich gebe mit meinem Stil bestimmte Eindrücke wieder. Dies versuche ich anhand von deutlichen Linien und Strichen darzustellen. Ich würde für mich sagen, dass ich meinen Stil noch nicht gefunden habe. Beim Zeichnen trifft man immer wieder auf neue Entscheidungen, die vorherige Zeichnungen in den Schatten stellt. Gerade beim Zeichnen entwickelt sich der Stil kontinuierlich. Deshalb bin ich gespannt, wie sich der Stil bei mir in der Zukunft noch verändern wird.

Zeichnest du lieber digital oder analog?

Beides. Sowohl digital und analog sind bei mir sehr wichtig. Zeichnungen und Animationen, die ich anfertige, lassen sich digital natürlich schneller und präziser umsetzen. Skizzen, Storyboards mache ich gewöhnlich analog. Hin und wieder ist aber auch das analoge Arbeiten an Zeichnungen natürlicher und bringt einen ein ganz anderes Resultat als im Digitalen. Ich könnte keins von beiden ausschließen, da es für mich wichtig ist im illustrativem Bereich, beide Methoden zu benutzen, da sie jeweils ein anderes Ergebnis liefern. Für mich als Illustrator sind beide Techniken vom großen Nutzen und ich werde auch weiterhin beide Methoden professionell im Arbeitsleben benutzen.

Hast du eine bestimmte Person, die dich immer motiviert und inspiriert?

Andere Künstler, die ich sehr interessant finde und über die Jahre verfolge, geben mir Mut meine eigenen Projekte zu verwirklichen. Zu sehen wie viele Künstler im illustrativem Bereich es sehr hoch geschafft haben motiviert mich sehr. Ein Ziel vor Augen zu haben ist sehr wichtig. Jede einzelne abgeschlossene Illustration, die ich mache, führt mich näher ans Ziel immer besser zu werden. Ich versuche allerdings nicht immer auf andere zu schauen. Es ist essenziell auch nur die Entwicklung eines Selbst zu beachten.

Welches Fach hat dir im bisherigen Studium am meisten Spaß gemacht und warum?

Ich finde alle analogen Fächer des gesamten Studiums haben mir sehr Spaß gemacht. Von der Freien Malerei bis zum Produktdesign. Mir hat es natürlich sehr geholfen meine analytischen Fähigkeiten damit zu verbessern. Als illustrativer Zeichner ist es wichtig die Hand-Augen-Koordination zu schärfen und zu verbessern. Am meisten Spaß hat mir das Editorial gemacht. Hier konnte ich alle gelernten Techniken, die ich mir im Studium angeeignet habe, in ein gebundenes Buch mit einbringen.

Auf Instagram haben wir gesehen, dass du viel bei Videodrehs dabei bist. Wie bist du in diese Schiene geraten und was genau machst du bei diesen Projekten? Kannst du dir diese Richtung fürs spätere Leben vorstellen?

Richtig. Ich bin hin und wieder bei Videodrehs dabei. Ich assistiere einem Freund bei den Drehs.
Dies verschafft mir abseits meines Zeichnens andere Eindrücke des Designs. Wie beim Designen von Illustrationen ist der Bildaufbau in der Filmbranche sehr wichtig. Hier kann ich diese Erfahrungen in meine eigenen Projekte mit einfließen lassen.

Heute in 10 Jahren, wo siehst du dich?

Ich versuche mich auf die Selbstständigkeit hinauf zu arbeiten. Allerdings werde ich am Anfang in einer kleinen Agentur arbeiten wollen um mir weiterhin Erfahrungen und das gewisse Arbeitsleben anzueignen. Sobald ich die Connections und die Erfahrungen erarbeitet habe, werde ich selbständig arbeiten wollen. Alleine zu arbeiten erfordert natürlich Disziplin und Durchhaltevermögen das für die Selbstständigkeit wichtig ist, aber im Umkehrschluss macht es mir mehr Spaß über meine eigenen Projekte entscheiden zu dürfen, die ich selbst verwirklichen darf.

 


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Autor: Annika & Neela

Annika & Neela

Moin, wir sind Annika und Neela, das PR-Team für den Standort Bremen. Aktuell sind wir im 4. Semester und haben gerade die Zwischenprüfung hinter uns. Nebenbei sind wir dafür zuständig euch über alle aktuellen News und Events zu informieren, sowohl hier als auch auf Instagram und Facebook der KW Bremen.

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