Marek Vosswinkel ist Studierender des Monats September in Bremen

Veröffentlicht am: 15 September 2017

Porträt von Christian Wasenmüller.

Marek Vosswinkel aus dem sechsten Semester wurde mit seinen tollen Arbeiten zum Studenten des Monats September auserwählt. Seht selbst was er zu sagen hat:

 

Sofia und Anna: Wer bist du und was macht dich aus?

Marek: Ich bin Marek, momentan 26 Jahre alt. Was macht mich aus? Geduld, Spaß am Unsinn, Ruhe. Glaube ich zumindest.

Sofia und Anna: Wie würdest du deinen Stil beschreiben? Wie sehr hat er sich während des Studiums verändert?

Marek: Oft illustrativ, konkret, ein bisschen krakelig. Wobei mir persönlich immer wichtig ist, dass die Sachen lebendig wirken. Ich denke ich habe während meines Studiums vor allem typografisch viel gelernt und mich in dem Bereich dann zwangsläufig auch verändert.

Sofia und Anna: Du hast ein eigenes Kartenspiel entworfen! Was genau macht ein gutes Kartenspiel für dich aus? Wie wäre es, wenn in Zukunft andere DEIN Kartenspiel spielen würden? 😉

Marek: Eine präzise Antwort würde hier wohl den Rahmen sprengen. Es gibt viele verschiedene Ebenen, auf der ein Spiel – ob jetzt mit Karten oder ohne – gut sein kann. Auch unter meinen meist gespielten Spielen gibt es einige mit sehr großen Schwächen – aber irgendein Grundgedanke des Spiels fasziniert einen dann doch genug, um darüber hinweg zu sehen. Und auf manche Motivationen fallen Menschen auch immer wieder rein – z.B. den Sammeltrieb. Und so eine grundlegende Motivation kann schon reichen, ein ganzes Spiel anzutreiben. Zum zweiten Teil der Frage – mal sehen.

Sofia und Anna: Woher schöpfst du Energie und Inspiration für deine Ideen?

Marek: Stark verallgemeinert würde ich sagen „Neuigkeiten“. Aus Gesprächen mit anderen, einem Podcast, einer Geschichte, bzw. einfach einem Erlebnis. Aber für eine neue Idee braucht es immer eine neue Information, schätze ich.

Sofia und Anna: Planlos, Spontan, im Team oder unter Druck. Wie kannst du am besten arbeiten? Hast du Rituale im Arbeitsalltag?

Marek: Beim Zeichnen kann ich tatsächlich auch ganz gut planlos arbeiten – also einfach anfangen und sehen was kommt. Ob man das noch Arbeit nennen kann, ist eine andere Frage. Und funktioniert natürlich nicht, wenn man auf etwas bestimmtes hinaus will. Aber auch wenn ich einen genauen Plan verfolge finde ich es wichtig, spontan zu sein und sich auf Veränderungen einzulassen. Besonders wenn man mit anderen zusammen arbeitet.

Sofia und Anna: Siehst du dich nach dem Studium eher als Festangestellter oder Selbstständiger? Oder schicken dich Orte und Kulturen auf die Reise? Schon einen Plan?

Marek: Ich wollte eigentlich nie selbstständig sein. Und für die nahe Zukunft kann ich mir das auch nicht vorstellen.

Sofia und Anna: Gibt es Tipps die du den anderen und kommenden Studenten mit auf den Weg geben möchtest?

Marek: Nicht wirklich. Genießt die Zeit und macht das beste daraus!

 

Mehr von Marek findet ihr auf seiner Facebookseite – Gnomenschuh


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Autor: Kunstschule Wandsbek

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Die Kunstschule Wandsbek in Hamburg und Bremen ermöglicht es Kommunikationsdesign zu studieren.

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