Mareike Dunker ist Studierende des Monats März

Veröffentlicht am: 2 März 2017

Mareike Dunker

Im Februar ist uns eine junge Dame ganz besonders durch ihre Leistungen aufgefallen und sie hat sich die Auszeichnung zur Studierenden des Monats absolut verdient.
Wir waren neugieirig und fragten nach.

Mia:
Mareike Dunker, wer ist diese Frau? Verrat uns was über dich!
Mareike:
So viel gibt es da noch gar nicht zu erzählen. Ich bin ein großer Outdoorfan und liebe es, dort genauso meine Grenzen auszutesten, wie in meinen Illustrationen und anderen Arbeiten. Das Wichtigste ist für mich bei allem was ich tue die Leidenschaft und der Spaß. Wenn es dir keinen Spaß macht, versuche es zu vermeiden und falls das einmal nicht funktioniert: denke immer positiv und mach das Beste daraus!

Mia:
Wenn du dir jetzt dein Leben in 10 Jahren ausmalen würdest, wie würde das aussehen?
Mareike:
In 10 Jahren würde ich gerne mit meinen Illustrationen bekannter sein und mich vielleicht schon mit meinem ersten Kinderbuch in die Regale geschlichen haben. Gleichzeitig wünsche ich mir auch in der Agenturwelt sicher Fuß gefasst zu haben und dort in einer schönen Agentur meinen kreativen Kopf auszutoben. Gleichzeitig möchte ich persönliche Ziele erreicht haben, wie meinen ersten Fallschirmsprung und die Besteigung der Zugspitze.

Mia:
analog oder digital? Wofür schlägt dein Designerherz?
Mareike:
Analog oder Digital? Ich würde sagen: eindeutig Mischwesen! Ich habe im analogen meine Wurzeln, aber tendiere inzwischen dazu, sehr viele Arbeiten Digital entstehen zu lassen. Auch wenn ich mich wohl niemals komplett von Stift und Papier trennen können werde.

Mia:
Inspiration ist Alles! Welches Magazin/Buch ist deine Designbibel?
Mareike:
Eine meiner Inspirationsquellen ist die Page. Durch die verschiedensten vorgestellten Techniken und Stile werde ich oft inspiriert oder herausgefordert, neue Techniken und Denkanstöße in meine Arbeiten mit einzubeziehen oder sie direkt von einem neuen Blickwinkel zu betrachten.

Mia:
Dein Hotspot, um kreative Energie zu tanken ist..
Mareike:
Meine kreativen Hotspots in Hamburg sind öffentliche Plätze und Cafes, in denen es sich durch das leise Summen der anderen Gäste einfach abschalten lässt. Stehe ich wirklich mal wie ein Ochse vor dem Berg, steige ich einfach darauf, denn mein definitiver kreativer Hotspot  sind meine Outdoortrips. Es gibt nichts Besseres um die Seele baumeln und den Stress sich verkrümeln zu lassen, als mitten auf einem Klettersteig zu stehen, das Handy auszulassen und mit den besten Freunden ohne Ziel herumzuwandern. Wenn man sich dann auch noch verläuft, ist der Tag eigentlich perfekt und inspiriert mich Wochenlang!

Mia:
Hast du eine bestimmte Art und Weise Projekte anzugehen, die sich immer bewährt?
Mareike:
Meine Herangehensweise ist wahrscheinlich die stressvollste die es gibt. Zunächst suche ich mir alle nötigen Hintergrundinformationen und spinne für einige Stunden einfach mit meiner Lieblingsmusik, Stift und Papier herum. Egal was möglich wäre, egal was das Minimum ist, alle Ideen und gedanklichen Seitensprünge werden aufgeschrieben. Meistens entstehen dadurch sehr große Ideen, die mich (und alle anderen in meinem Umfeld) dann bei der Deadline geplagten Umsetzung in den Wahnsinn treiben. Aber ich würde es niemals anders machen.

Mia:
Was würdest du einem jüngeren Geschwisterchen raten, das sich an der KW einschreibt?
Mareike:
Genieße besonders die ersten Semester und tobe dich bei deinem Studium aus wo du nur kannst. In dieser Zeit kannst du oft ohne große Einschränkungen Kreativ sein und dabei nicht nur tolle Arbeiten für deine Mappe entstehen lassen, sondern auch Erfahrungen mit Techniken und Medien sammeln, die dir später nicht nur nützlich sein, sondern dir auch ein neues Talent offenbaren können.


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Autor: Miriam Wagner

Miriam Wagner

Hi, mein Name ist Mia. Ich hab von 2009 bis 2013 an der kunstschule wandsbek studiert und schon während meines Studiums an der kw als PR gearbeitet. Jetzt, nach meinem Abschluss, bin ich wieder zurück und freue mich wieder als rasende Reporterin unterwegs zu sein.

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