Maithai Müller ist Studierende des Monats April

Veröffentlicht am: 12 April 2014

Maithai Müller

Maithai Müller ist Studie des Monats April!
Wir haben sie zum Interview getroffen und einiges über sie erfahren. Aber seht selbst:

Kristin:
Wer bist Du?
Maithai:
Ich bin Maithai Müller, 20 Jahre alt, komme aus Hamburg und bin jetzt im 5. Semester an der Kunstschule Wandsbek.

Kristin:
Warum hast Du Dich für die Kunstschule Wandsbek entschieden?

Maithai:
Als ich Abitur gemacht habe, bin ich öfters zu Berufsmessen gefahren und bin dort auf die Kunstschule Wandsbek getroffen. Ich habe mich dann mit einigen Studenten unterhalten und mir Infomaterial mitgenommen. Da war mir schon klar, dass ich mich auf jeden Fall bewerben werde. Als ich zum Bewerbungsgespräch dann hier war, habe ich die KW auch das erste Mal von innen gesehen. Wenn man hier in den 4. Stock hochfährt, ist man wie in so einem kreativen Loft und das ist quasi das “i-Tüpfelchen”. Deswegen war mir klar, dass ist das wo ich arbeiten und studieren möchte!

Kristin:
Welches Semester hat Dir bis jetzt am besten gefallen?
Maithai:
Mir hat das 3. Semester am besten gefallen, weil man da ganz viele künstlerische Fächer hat. Beispielsweise Freie Malerei. Das war sehr prägend für mich, weil man sich da einfach entfalten konnte. Man hat bei sich selbst und auch bei Anderen einen kreativen Prozess gesehen. Auch wenn man unter gleiche Umständen, Themen und mit gleichen Materialien gearbeitet hat, sind völlig unterschiedliche Dinge bei heraus gekommen. Das war sehr spannend!
Und auf der anderen Seite hatte ich noch das Fach Digitales Filmen. Das war was ganz anderes für mich und war auch gleichzeitig so ein Anstoß, ob man nicht auch in diese Richtung gehen könnte.

Kristin:
Welche Richtung gefällt Dir am besten? Was machst Du am liebsten?
Maithai:
Aktuell filme ich viel. Also ich helfe bei Kurzfilmprojekten viel mit. Das liegt daran, dass eine Kommolitonin und ich unser Projekt beim “Abgedreht” Filmfestival eingereicht haben. Dadurch, dass wir in die engere Auswahl gekommen sind, haben wir einige Filmemacher kennen gelernt und konnten so Kontakte knüpfen.
Sonst arbeite ich gerne mit Collagen, male, fotografiere! Also mir gefällt sehr viel und ich weiß noch nicht genau worauf ich mich spezialisieren werde.

Kristin:
Welches Projekt war für Dich bis jetzt am spannendsten?
Maithai:
Also wir machen hier sehr viele Projekte, aber ich würde wieder sagen mein Film! Weil ich habe ganz viel daraus gezogen, was auch so Organisation und Planung angeht. Also man muss bevor man loszieht einfach checken was mit den Leuten oder der Location ist. Man ahnt gar nicht wie viel Arbeit hinter einem Ergebnis von 3 bis 4 Minuten steckt. Das war so eins der wichtigsten Projekte für mich.
Auf der anderen Seite hat mir auch das Fach bei Daniel Schwind sehr gut gefallen. In dem Fach Kommunikationsdesign hatten wir eine Plakatgestaltungsaufgabe. Da sollte man im Stil von einem Designer arbeiten, aber dennoch keine Kopie schaffen. Das hat mir besonders gefallen, weil man einerseits frei war, was die Technik und die Wahl der Gestaltungsmittel angeht, aber trotzdem klare Vorgaben hatte.

Kristin:
Welche Ziele hast Du Dir für Dein Studium gesetzt?
Maithai:
Klar, ich will jedes Projekt mitnehmen und meine Mappe ausbauen. Aber mein Hauptziel ist eigentlich, dass ich meine Abschlussprüfung rocke! Weil ich eine Arbeit haben will, wo ich wirklich zu 100% dahinter stehe.
Ansonsten entwickelt man sich hier auch menschlich weiter. Ich habe hier auch viele tolle Leuten kennen gelernt. Bei denen ich mir auch vorstellen kann, dass ich später nochmal was mit denen machen werde.

Kristin:
Was für Projekte hast Du bis jetzt realisiert?
Maithai:
Ich hatte mal einen Fotoauftrag auf einer Hochzeit. Das war zwar anstrengend, aber auch echt eine gute Erfahrung sowas mal zu machen. Dann habe ich mal eine Logogestaltung für einen japanischen Fotoautomat, der nach Deutschland importiert wurde. Ursprünglich hatten die ihren Sitz in Hamburg, sind jetzt aber wieder nach Berlin gezogen und das lief auch alles über soziale Kontakte. Ansonsten habe ich jetzt im 5. Semester auch ein Realprojekt gestartet mit 5 weiteren Kommolitonen. Das war ein Wettbewerb, der über die KW lief.

Kristin:
Wann hast Du Deine kreativsten Momente?
Maithai:
Eigentlich wenn ich was gegessen habe. 😀 Wenn ich genug Schlaf hab, dann kann ich eigentlich immer arbeiten. Es ist egal ob Tag oder Nacht. Klar fallen oft Nachtschichten an, aber eigentlich ist das egal.

Kristin:
Wie gestaltest Du Deine Freizeit?
Maithai:
Ich tanze gerne. Also ich gebe auch seit kurzem einen Tanzkurs für Jugendliche ab 12 Jahren. Ansonsten verbringe ich gerne Zeit mit Freunden und mit der Familie. Als Hobby fotografiere ich auch gerne, aber das kommt durch das Studium etwas zu kurz. Ich lasse mich auch gerne durch Social Media oder Online Plattformen inspirieren, was so auf dem Designmarkt ist.

Kristin:
Was verbindest du mit der Kunstschule Wandsbek?
Maithai:
Die KW ist sehr familiär. Es ist eine sehr angenehme Atmosphäre und man kann hier sehr gut arbeiten. Man hat nicht das Gefühl, dass das hier so eine elitäre Universität ist. Du bist hier weil du es willst und nicht weil du es musst.

Kristin:
Wie war die Zwischenprüfung für Dich?
Maithai:
Also die Vorbereitungsphase war sehr stressig. Ursprünglich wollte ich das in den Ferien machen, aber das verschiebt sich dann alles wieder. Ich hab also erst 3 Wochen vorher angefangen, hat dann aber doch gut geklappt. Also ich habe dann mit Auszeichnung bestanden, was auch eigentlich mein Ziel war.
Also es war echt anstrengend, aber ich habe auch viel Geld ausgegeben. Es macht schon einen Unterschied wo du deine Sachen drucken lässt. Das sieht man einfach. Oder wenn ich mich mal vercuttert hab oder was falsch geklebt hab, habe ich alles nochmal neu gemacht. Ich habe mich da echt dreifache Mühe gemacht. Aber alles in allem hat es geklappt. 😉

Kristin:
Was für Projekte hast Du vorgestellt?
Maithai:
Ich habe meinen Film aus dem 3. Semester vorgestellt. In dem ging es darum, dass man die Wünsche, Ängste, Hoffnungen von Jugendlichen darstellt. Dass man einfach ausspricht, was im Innteren passiert. Und dass man dann quasi eine positive Wendung hat und dann darstellt wie toll doch das Leben eigentlich ist. Unterlegt mit Musik und allem. Das ganze wurde dann etwas urbaner und experimenteller dargestellt.
Und im Dezember habe ich eine Art Advendskalender mitgestaltet. Es kam ja diese Happy-Serie heraus von Pharell Williams. Ein Freund von mir hat dann jeden Tag ein Happy-Video herausgebracht, wo eine Person dann immer tanzen sollte und da habe ich dann mitgeholfen.
Demnächst kommt dann noch ein Valentinstagsfilm heraus. Da kann man gespannt sein! 😉

Kristin:
Was für Tipps hast Du für das erste Semester?
Maithai:
Fleiß zahlt sich aus! Also nehmt alles mit, was ihr mitnehmen könnt. Wie gesagt man ist hier, weil man es will. Ich glaube die Einstellung ist das Wichtigste und ist schon die halbe Miete. Wenn du positiv an das Ganze heran gehst, fällt es dir einfach und dann machst du halt gerne mal eine Schicht mehr.

 


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Autor: Kunstschule Wandsbek

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Die Kunstschule Wandsbek in Hamburg und Bremen ermöglicht es Kommunikationsdesign zu studieren.

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