Lisa Bartels ist Studierende des Monats April in Bremen

Veröffentlicht am: 15 April 2018

Porträt von Marlee Schlizio

 

Moin Lisa, stell dich doch mal kurz vor!

Ich bin Lisa Bartels, bin 25 Jahre alt und studiere im 6. Semester an der Kunstschule Wandsbek in Bremen. Überall wo ich auftauche wird’s laut und lustig (habe ich mir zumindest sagen lassen).

Wieso die Kunstschule Wandsbek?

Ehrlich gesagt kam etwas anderes für mich nie wirklich in Frage. Ich bin durch ein Praktikum bei einer Werbeagentur auf die Kunstschule Wandsbek aufmerksam geworden, da eine Arbeitskollegin ebenfalls hier studiert hat. Und eines Tages fand ich mich dann in der Küche der Chefin wieder, in einem Gespräch mit ihr und meiner Arbeitskollegin, in dem wir meine Optionen abgewogen haben. Ja, was soll ich sagen? Die KW erschien mir/uns als die beste Wahl, da sie gut auf den beruflichen Werdegang vorbereitet.

Welche Fächer haben dich im Studium bisher richtig auf Höchstleistung gebracht?

So richtig an meine Grenzen gegangen bin ich vor allem in Fächern, in denen ich über mich selbst hinaus wachsen musste oder wollte. Das waren zum einen Freie Malerei und Dynamische Skizze, da ich hier erst gelernt habe, wirklich hinter meinen Sachen zu stehen.

Gestalterisch und planerisch würde ich jedoch sagen, dass Strategische Markenbildung mich sehr gefordert hat. Das Produkt, welches mein Teamkollege und ich zugeteilt bekommen haben, hatte es echt in sich. Uns war es erst schleierhaft, wie wir Oliven mit Zitronen-Creme vermarkten sollen. Doch wir haben da einen wirklich guten Weg gefunden und ich bin auch etwas stolz auf unsere kleinen Oliven.

Über alledem steht aber dennoch das Projekt „Junges Blut III“, an dem ich im letzten halben Jahr teilgenommen habe. Hier bin ich künstlerisch an meine Grenzen gestoßen und habe gelernt zu planen und zu koordinieren. Ich habe gemerkt, dass ich ziemlich gut den Überblick behalten kann, auch wenn es gerade stressig ist. Diese Erfahrung ist für mich wahres Gold wert, da dadurch mein Wunsch, in einem planerischen Bereich zu arbeiten, sehr gefestigt wurde.

Was ist deine größte Inspirationsquelle?

Das kann ich gar nicht so genau sagen. Ich lasse mich eigentlich durch alles inspirieren, was ich sehe und wahrnehme. Ich war schon immer ein sehr aufmerksamer Mensch, mir fallen viele Kleinigkeiten auf, die anderen verborgen bleiben. Heute kann ich das nutzen und in meinen Ideen umsetzen. Spannend wird es, wenn Details, die vor einiger Zeit unwichtig erschienen, bei einer Aufgabe helfen und Inspiration liefern.

Außerdem spinne ich gern rum und überspanne den Bogen. Daraus sind auch schon einige gute Ideen/Umsetzungen entstanden.

Du bist jetzt im sechsten Semester. Hast du schon eine Ahnung in welche Richtung es nach dem Studium gehen soll?

Direkt nach dem Studium möchte ich in einer Agentur arbeiten, um meine erlernten Kenntnisse zu festigen und noch viel, viel mehr dazu zu lernen. In den ersten Jahren ist es sehr wichtig, wie ein Schwamm alles aufzusaugen und sich stetig weiter zu entwickeln. Und ich denke, da kann ich dann im weiteren Verlauf sehr gut aufbauen.

Was würdest du den neuen Erstsemestern gerne ans Herz legen?

Zuallererst: Schüchternheit ablegen! Hier in der KW gibt es nichts, was es nicht gibt! Außerdem finde ich es wichtig, sich selbst auszuprobieren und sich an seine eigenen Grenzen zu bringen.

Ansonsten bleibt mir nur zu sagen: Mach das, was Spaß macht, sei echt!


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Autor: Anika und Maximilian

Anika und Maximilian

Hallo! Wir sind Anika und Maximilian, beide im 5. Semester an der Kunstschule Wandsbek in Bremen. Wir wissen beide nicht genau, wie wir in dieser Position gelandet sind, aber versuchen euch höchst professionell über alles zu informieren was hier bei uns in Bremen so vor sich geht.

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