Linda Hilck ist Studierende des Monats Juni

Veröffentlicht am: 1 Juni 2018

Die Sonne steht hoch über der Alster, aus allen Ecken weht der Duft von Grillgut und ganz Hamburg lächelt wieder. Es ist Juni und der Sommer in Hamburg hat vollends eingeschlagen. In diesem schönen Monat dürfen wir Linda Hilck als unsere Studierende des Monats auszeichnen. Sie studiert zur Zeit bei uns im siebten Semester und ist nach dem Sommer bereits fertig mit ihrem Studium. In unserem kleinen Interview gewährt sie uns Einblick in ihren Alltag, ihr Studium und den Plänen wie es danach weiter gehen soll.
Wir wünschen dir alles Gute für die Abschlussprüfung und vor allem die Zeit danach!

1. Hallo Linda erzähl uns doch erstmal ein bisschen über dich.
Hallo, immer schwer über sich selbst was zu erzählen. Also ich bin 21 Jahre alt und nun im letzten Semester an der KW. Deshalb bin ich schockiert, dass die Zeit so schnell umging. Ich komme aus einem Dorf in der Nähe von Hamburg, sodass ich jeden Unitag eine 1 1/2 stündige Fahrt mit der Bahn auf mich nehmen darf, um in die Stadt zu kommen. In der Uni dann würden andere wahrscheinlich über mich sagen, dass ich mich nie ohne Plan in Projekte reinstürzen würde, da ich schon ein bisschen Ordnung brauche.

2. Analog oder digital?
Geht auch beides? Kommt immer drauf an, was ich machen will. Früher dachte ich immer, dass ich im Analogen zuhause bin. Ich habe viel gebastelt, gemalt und mich später an Kalligrafie gewagt. Meine Prioritäten haben sich mittlerweile, leider, ein bisschen verschoben und Digital ist schon was feines. Die Tatsache, dass man da alles ganz schnell rückgängig machen kann, gefällt mir. Das ist im Analogen meistens komplizierter, sodass man alles wegschmeißen muss. Ich mag das Digitale auch, weil einem schnell unendliche viele Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Ich bin zwar kein Profi in Cinema 4D, aber finde es mega genial, was man aus ein paar Quadern bauen kann.

3. Wie wichtig ist dein Handy oder dein Computer für dich?
Ich kann wohl schlecht lügen und sagen, dass ich auch ohne leben könnte. Also ich gebe es zu, ohne beides geht nichts! Mein Handy habe ich wirklich immer bei mir und es ist in manchen Situationen auch eher ein Notizbuch, da ich kein Echtes besitze und das eh immer vergessen würde. Also hab ich so zumindest ein Digitales dabei und kann meine Ideen schnell aufschreiben. Mein PC ist mein Leben. Ich könnte mir nicht vorstellen, wie viele Tage ich traurig sein würde, wenn er weg oder kaputt wäre. Ich mag es auch lieber auf meinem eigenen Computer zu arbeiten, da ich da zumindest die Übersicht über mein kleines geordnetes Chaos habe.

4. Wo tankst du deine kreative Energie auf?
Der Mensch, der sich extra Zeit nimmt für Inspirationen, bin ich nicht. Um auf neue Ideen und Gedanken zu kommen reicht es mir manchmal die Landschaft im Zug an mir vorbei ziehen zu lassen oder ich sitze mal in der Stadt und beobachte das Treiben um mich herum. Das Kontrastprogramm zu den Eindrücken der Stadt wäre dann eine Radtour am Deich entlang, wo man ungestört seinen Gedanken nachgehen kann. Klingt alles sehr inspirierend, aber im Internet findet man natürlich auch genug kreative Anstöße.

5. Hast du ein Lieblingsfach an der KW?
Jedes Fach ist ja das, was man draus macht, oder wie sagt man so schön. Ich bin absolut Editorial und Design begeistert. Da passte das Fach Art Direction im sechsten Semester. Ich konnte mich in meiner Gestaltung neu erfinden und austoben, da die Aufgabenstellung sehr offen gehalten war. Und so ist dann meine Special Edition zum Thema Lakritz entstanden.

6. Wie sieht dein perfekter Tag aus?
Viele würden jetzt wahrscheinlich ausschlafen schreiben, aber das brauche ich gar nicht unbedingt. Ich mag Tage an denen ich abends weiß, dass ich was Sinnvolles angestellt habe. Sinnvoll ist dabei sehr ausdehnbar, manchmal ist es eine Mischung aus Unikram und Zeit mit Freunden und manchmal auch eine Staffel meiner Lieblingsserie an einem Tag. Aber eins braucht ein perfekter Tag auf jeden Fall und das ist gutes Essen!

7. Wo würdest du in 10 Jahren gerne stehen?
Damit habt ihr gerade voll mein Abschlussthema getroffen, wo ich ein Magazin gestalte, dass jungen Leuten helfen soll ihr Leben zu planen und motiviert ihre Ziele zu erreichen. Ich selber möchte in eine Design Agentur, die am besten in Hamburg sitzt. In zehn Jahren bin ich dann hoffentlich nach vielen Erfahrungen in verschiedenen Agenturen glücklich mit meiner Position und meinen Kollegen.


Autor: Alex und Rico

Alex und Rico

Moin, wir sinds, die PR-Jungs der Kunstschule Wandsbek Hamburg. Wir studieren beide zur Zeit an der KW im zweiten beziehungsweise dritten Semester und dürfen euch nebenbei noch ein bisschen auf dem laufenden halten, in Bild und Sprache, was gerade so bei uns an der KW passiert. Alex ist schon seit längerem Hobbyfotograf und seit geraumer Zeit nun auch so fast richtig Profimäßig unterwegs. Und Rico, nun ja, Rico schreibt halt ein bisschen was zu den Aufnahmen. Auch schon so fast halbwegs Profimäßig..

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