Laura Heidel ist Studierende des Monats November in Bremen

Veröffentlicht am: 15 November 2018

Moin Laura, du studierst bei uns im 7. Semester. Was müssen wir sonst noch unbedingt von dir wissen?

Ich liebe Eis. Eis geht einfach immer. Egal zu welcher Jahreszeit. Wer jetzt glaubt, dass ich das mache um möglichst viele Eissorten durchzuprobieren liegt da weit daneben. Ich nehme immer zwei Kugeln und dann meistens etwas in Richtung Schokolade. Aber ich mag keine Vanille, falls irgendwer jetzt an den Klassiker denkt.

Ansonsten bin ich Einzelkind, 1,56m groß (ja groß), habe einen Kater namens Bobby, mein Zweitname ist Madelaine und ich bin ein riesen Fan von Guido Maria Kretschmer. Ich würde gerne mal bei Shopping Queen mitmachen, aber bis jetzt hat es leider noch nicht geklappt. Den pinken Bus habe ich dennoch schon öfter mal gesehen.

Ich bin immer gut gelaunt und manchmal sogar witzig. Ich liebe alles was Bommel hat. Ob an Mützen, Oberteilen, Schuhen oder Handtaschen. Apropos Handtaschen. Davon habe ich auch eine Menge. Allerdings in Miniausführungen. Ich habe nämlich eine Schwäche für besondere kleine Handtaschen.

Wieso hast du dich für das Studium zur Kommunikationsdesignerin entschieden?

Kreativität hat mich schon mein ganzes Leben lang begleitet. Ich habe früher immer schon viel gezeichnet und gemalt. Vor dem Abitur wurde mir dann klar, dass ein ganz normaler Ausbildungsberuf nicht für mich in Frage kommt. Das Konzept der Kunstschule Wandsbek mit den vielen unterschiedlichen kreativen Bereichen und unterschiedlichsten Fächern hat mir besonders gut gefallen. So bekommt man einen guten Einblick in unglaublich viele Bereiche des Designs. Ich war anfangs ein bisschen skeptisch, ob ich den Anforderungen überhaupt gerecht werde. Ich habe deswegen auch drei Besuche beim Tag der offenen Tür gebraucht, um zu begreifen, dass das Studium das Richtige für mich ist. Heute bin ich sehr froh darüber, dass ich mich damals so entschieden habe. Hier hat man das Gefühl der Teil einer großen Familie zu sein und das macht die Schule zu etwas ganz Besonderem!

Was macht dich und deinen Stil aus?

Ich lache sehr viel und laut. Manchmal auch zum Leidwesen meiner Studienkollegen, aber ich will jetzt keine Namen nennen, sonst wäre Heinrich beleidigt. Ansonsten bin ich ziemlich ehrgeizig und strukturiert und gebe bei allem was ich mache 120%. Ich arbeite so lange an einer Aufgabe bis ich zufrieden mit dem Endergebnis bin. Hinter allem anderen könnte ich nicht stehen und deshalb muss ich mir manchmal auch mal anhören, dass ich einen Gang zurückschalten sollte. Aber das macht mich auch irgendwie aus.

Arbeitest du lieber digital oder analog?

Ich würde sagen eine Mischung aus beidem. Schließlich beginnt alles analog, aber den letzten Feinschliff erreicht man über das Digitale. Wenn ich mich jetzt entscheiden müsste, dann würde ich mich für das analoge Arbeiten entscheiden. Ich finde es schön Gedanken auf Papier zu bringen und rum zu kritzeln. Auf dem PC schwirren immer viele Dateien und Dokumente herum, aber was man analog auf Papier gebracht hat, bleibt meist für immer und geht nicht einfach in einem Berg aus Daten verloren. Trotzdem ist mir natürlich klar, dass es ohne das Digitale eben nicht geht. Aber alleine die Tatsache, dass heute fast niemand mehr Briefe schreibt oder Postkarten verschickt finde ich so schade.

Was machst du am liebsten in deiner Freizeit?

In meiner Freizeit spiele ich Tennis im Verein und das auch schon seit über 10 Jahren. Dieser Sport erfüllt mich einfach, weil man wirklich seinen ganzen Körper einsetzen muss und sowohl für sich als auch fürs Team kämpfen muss. Als Ausgleich mache ich Yoga, fotografiere leidenschaftlich gerne und lese Bücher. Wenn man bedenkt, dass ich bis vor einem Jahr keine Bücher gelesen habe, die dicker als 1cm sind, bin ich schon ein bisschen stolz. Wirklich krass, was ich verpasst hätte.

Ich besuche super gerne Flohmärkte mit meiner Mama. Da wo andere sich nicht rantrauen sind wir am Wühlen. Da bin ich mir auch nicht zu schade, schließlich kann man Schätze nur finden, wenn man sie sucht. Mit meinem Papa besuche ich sehr gerne Kletterparks. Wir haben allerdings schon jeden Park im Umkreis von 2 Stunden Autofahrt besucht. Deswegen sind die Boulderhallen und Kartbahnen nicht mehr sicher vor uns.

Jeden Freitag arbeite ich nachmittags im Blumenladen und versuche mich als Floristin. An dieser Stelle muss ich meine Kolleginnen Sabine und Tanja lobend erwähnen, die auch das Material für die Lampe, die ihr unten seht gesponsert haben und sonst auch immer helfen, wo es nur geht. Was würde ich bloß ohne euch machen! Mit Abstand ist das der schönste Nebenjob, den ich bis jetzt hatte und der ist wirklich etwas für die Seele. Glück kann man zwar nicht kaufen, aber Blumen. Und das ist so ziemlich das Gleiche.

Dein Abschluss rückt näher, was sind nun deine Pläne für die Zukunft?

Geplant ist, dass ich ab Mai für ein dreimonatiges Praktikum nach Bayern gehe und ab Oktober möchte ich meinen Master in England machen. Danach ist alles offen und so weit möchte ich auch gar nicht vorausplanen. Mal sehen welchen Plan das Leben für mich bereithält. Ich bin gespannt, aber ich bin mir sicher, dass ein Eis immer an meiner Seite sein wird.

 


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Autor: Anika und Maximilian

Anika und Maximilian

Hallo! Wir sind Anika und Maximilian, beide im 5. Semester an der Kunstschule Wandsbek in Bremen. Wir wissen beide nicht genau, wie wir in dieser Position gelandet sind, aber versuchen euch höchst professionell über alles zu informieren was hier bei uns in Bremen so vor sich geht.

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