Kimberley Klinkforth ist Studierende des Monats Oktober

Veröffentlicht am: 6 Oktober 2018

Ein sehr langer und sehr intensiver Sommer neigt sich so langsam dem Ende zu. Und während sich draussen die ersten Baumkronen gelb färben stellen wir euch Kimberley Klinkforth vor – unsere Studierende des Monats Oktober.

Alex und Rico: Hallo Kimberley, erzähl uns doch erstmal ein bisschen mehr über dich selbst und was dich ausmacht.
Kimberley: Ich rede nicht gerne um den heißen Brei. Ich bin hungrig nach mehr, in jedweder Form. Auch wortwörtlich, ich habe immerzu einen Mordshunger. Mein innerer Ehrgeiz treibt mich immerzu an, ob nun in Bezug auf die Uni oder Sport. Ferner habe ich einen Hang zum Perfektionismus, der mich oftmals auch ausbremst.
Alex und Rico: In welchem Bereich des Kommunikationsdesign findest du dich zuhause?
Kimberley: Mein Portfolio schreit „Design“, aber ehrlich gesagt weiß ich es noch nicht.
Jedoch kann ich wohl sagen, dass die Typografie ein Steckenpferd von mir ist und die Fotografie einen großen Teil meiner Leidenschaft einnimmt.
Alex und Rico: Weißt du schon was nach dem Studium bei dir passieren soll oder hast du eine Wunschvorstellung wie es laufen könnte?
Kimberley: Ich hasse solche Prophezeiungen, da man nur bis zu einem bestimmten Grad auf die Ereignisse Einfluss nehmen kann, Timing eine unglaublich wichtige Rolle spielt und man es sowieso nehmen muss, wie es kommt. Aber nun gut, es folgt zwar ein wahrheitsgemäßer, aber dennoch ein nichtssagender Text, den man auch bei Wikipedia oder sonst wo hätte rauskopieren können:
Natürlich möchte ich erst einmal ein Praktikum in einer großen Kreativ-Agentur machen, um weitere Erfahrungen in verschiedensten Bereichen zu sammeln, meine Stärken auch im Arbeitsalltag zu erproben und darüber hinaus noch eine Menge dazu zu lernen.
Aber jetzt mal im Ernst, mein Wissensdurst ist ungeheuer und ich brenne wirklich darauf weiter Neues zu lernen.
Alex und Rico: Wobei tankst du deine kreative Energie so richtig auf?
Kimberley: Das passiert eher unterbewusst, wenn man mal nicht auf der Suche nach irgendetwas ist, kein Druck besteht, man Zeit für sich hat und seine Konzentration auf Nichts bestimmtes richten muss. Seine Seele einfach mal baumeln lassen kann.
Alex und Rico: Wie sieht für dich ein perfektes Wochenende aus? Raus auf die Rolle oder zuhause auf die Couch?
Kimberley: Das ist immer abhängig von der voran gegangenen Woche. Ich bin ein ziemlicher Einsiedler, wenn mein Level an sozialer Interaktion also gefüllt ist, verkrieche ich mich auch gerne mal mit einem Buch und Keksen in meinem Bett.
Alex und Rico: Was kannst du angehenden KW-Studis für ihre Zeit bei uns mit auf den Weg geben?
Kimberley: Heul nicht rum wegen einer schlechten Note vom Dozenten, für eine Arbeit von der du fälschlicherweise annimmst, dass sie der Wahnsinn ist. Pack sie beiseite und betrachte sie in einem Jahr noch mal, dann wirst auch du feststellen, wie recht er bzw. sie mit der Bewertung hatte.
Alex und Rico: Gibt es einen Künstler oder Designer der dich inspiriert?
Kimberley: Das ist unglaublich schwierig zu beantworten, da ich kein Idol habe. Es gibt viele einzelne Arbeiten von Designern, oder Künstlern die mich begeistern. Aber wenn man einen Blick hinter die Fassade wirft, sieht man oft etwas, was einem besser verborgen geblieben wäre, ein Charakterzug, eine Handlung, eine Äußerung, speziell auf die heutige Zeit bezogen, da sich in den sozialen Medien jeder versucht zu vermarkten und man somit letztlich an Authentizität verliert. Das finde ich dann sehr bedauerlich, da es meines Erachtens auch die Qualität der Arbeiten beeinträchtigt und Inspiration immer ganzheitlich sein sollte.


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Autor: Alex und Rico

Alex und Rico

Moin, wir sinds, die PR-Jungs der Kunstschule Wandsbek Hamburg. Wir studieren beide zur Zeit an der KW im zweiten beziehungsweise dritten Semester und dürfen euch nebenbei noch ein bisschen auf dem laufenden halten, in Bild und Sprache, was gerade so bei uns an der KW passiert. Alex ist schon seit längerem Hobbyfotograf und seit geraumer Zeit nun auch so fast richtig Profimäßig unterwegs. Und Rico, nun ja, Rico schreibt halt ein bisschen was zu den Aufnahmen. Auch schon so fast halbwegs Profimäßig..

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