Diesen Monat bekamen wir aus Bremen die Empehlung uns Jessica Schmitt einmal genauer anzusehen. Ohne zu Zögern sind wir dem natürlich nach gekommen und hauten in die Tasten!

Mia:
Jessica Schmitt, wer ist das? Beschreibe dich in 3 kurzen, knackigen Sätzen:
Jessica:
Ich bin Jessica, 21 Jahre alt und gebürtige Bremerin. Seit 2013 studiere ich an der Kunstschule Wandsbek und starte diesen Monat ins fünfte Semester. Ich bin detailverliebt und führe eine Liebe-Hass Beziehung zum Minimalismus.

Mia:
Klassische Kunst oder modernes Design. Was spricht dich an?
Jessica:
Puristische Menschen wie ich passen nicht so gut zu opulenten Gemälden, habe ich festgestellt. Ich habe großen Respekt vor klassischen Künstlern, aber innovatives Design sagt mir einfach mehr zu. Sonst wäre ich wahrscheinlich auch im falschen Studiengang gelandet!

Mia:
Wie bist du auf die Kunstschule Wandsbek Bremen gekommen und womit hast du dich vorgestellt?
Jessica:
Wann ich das erste Mal von der Kunstschule Wandsbek gehört habe, kann ich gar nicht mehr genau sagen. Für mich war früh klar, dass ich später mal etwas Kreatives machen möchte, deshalb haben sich bei mir die Flyer über die Jahre gehäuft. Irgendwann wurde es dann ernst, also habe ich den verstaubten Flyer mit dem KW Logo wieder herausgekramt und mich mit dem Konzept der Hochschule auseinandergesetzt. Und bevor ich mich versah, saß ich dann auch schon beim Vorstellungsgespräch. Beworben habe ich mich fast ausschließlich mit Illustrationen, das war damals mein Steckenpferd.

Mia:
Was machst du am liebsten in deiner Freizeit? Bist du musikalisch aktiv, sportlich oder bildest du dich auch in der Freizeit am liebsten weiter?
Jessica:
Wenn ich Zeit finde, tausche ich den Bildschirm gern gegen Bleistift und Skizzenblock. Dort liegen meine Wurzeln und es ist schön, von Zeit zu Zeit dorthin zurückzukehren. Im Moment muss das Zeichnen allerdings etwas zurückstehen, da ich mich sehr intensiv auf das Studium konzentriere. Da ist es ganz praktisch, sich etwas ausgesucht zu haben, das sich nicht wie Arbeit anfühlt.

Mia:
Dein Lieblingsmusikgenre und deine drei liebsten Bands sind:
Jessica:
Ich bin genrelos und höre am liebsten Imagine Dragons, Woodkid und Agnes Obel.

Mia:
Welches Fach an der kw würdest du gern doppelt belegen und was macht es für dich zum absoluten Favoriten?
Jessica:
Ich würde mich gerne noch einmal zum zweiten Semester in den Kurs Aktzeichnen schleichen. Proportionslehre hat mich irgendwie schon immer fasziniert. Ich glaube, meinen ersten Nackedei habe ich schon im zarten Grundschulalter gemalt, damals waren meine Eltern noch ganz entsetzt. So richtig verstanden habe ich die menschliche Anatomie aber erst in diesem Kurs, fernab von Lehrbüchern, Normen und Idealen. Wenn ich bedenke, wie viele spannende Kurse in den nächsten Semestern noch auf mich warten, fragst du mich aber am besten in einem Jahr noch einmal.

Mia:
Was wird uns in Zukunft von dir erwarten und wo finden wir mehr zu dir?
Jessica:
Mich reizt ein Master Studium im Ausland. Ich halte das für eine wertvolle Erfahrung, die ich sowohl als Designerin als auch menschlich gerne noch machen würde, bevor ich ins Berufsleben einsteige. Wo mich dieses letztlich hinführen soll, weiß ich im Moment noch nicht so genau. Aber dazu bleibt mir ja noch etwas Zeit.