Janine Oster ist Studierende des Monats August in Bremen

Veröffentlicht am: 15 August 2017

Anna und Sofia:
Wie heißt denn unsere Studentin des Monats August? Erzähl uns etwas von dir.

Janine:
Mein Name ist Janine Oster und ich bin 22 Jahre alt. Ich komme ursprünglich aus Bremerhaven und bin seit dem dritten Semester in Bremen ansässig. Neben dem Unterricht arbeite ich, um mir das Studium und die Wohnung finanzieren zu können. Außerhalb des Alltags gehe ich gerne mal mit Freunden aus, sitze gemütlich zu Hause und schaue mit meinem Freund Serien und Filme oder sitze ein wenig vor der Konsole, um ein wenig vom Stress abschalten zu können.

Anna und Sofia:
Wie würdest du deine Kunst/dein Design beschreiben?

Janine:
Das ist eine sehr schwere Frage. Inspirieren lasse ich mich gerne aus allen Richtungen. Immer die Augen offen zu haben ist wichtig. Ich arbeite auf jeden Fall sehr gerne im digitalen Bereich. Früher habe ich hauptsächlich analog gezeichnet. Auch meine Bewerbung für die Wandsbek war bis auf zwei Fotostrecken analog. Mittlerweile habe ich mein eigenes Zeichentablet und arbeite damit auch recht häufig, wenns ans Illustrieren geht. Ansonsten arbeite ich gerne und viel illustrativ und auch in meiner Abschlussarbeit zeigt sich, dass ich sehr gerne illustrativ, aber auch handwerklich arbeite. Die meisten Ideen zu meinen Projekten kommen mir häufig abends im Bett, wenn ich mir noch ein wenig Gedanken über meine Arbeiten mache.

Anna und Sofia:
Bist du eher der Windows oder Mac User?

Janine:
Ich nutze eigentlich beides. Regulär bin ich ein Windows-Mensch und hier in der Hochschule nutze ich eben Mac. Für mich sind die Systeme eher Nebensache. Hauptsächlich geht es um die Leistung und die Programme, die den PC brauchbar machen und darum, dass ich meine Ideen umsetzen kann. Von daher kann ich mit beidem gut umgehen. Am Ende zählt die Arbeit und nicht das Computersystem. Meine Abschlussarbeit ist auf meinem Windows-Laptop entstanden und selbst Programme wie z.B. Cinema 4D liefen dort reibungslos.

Anna und Sofia:
Wurde es bei einer Abgabe schon einmal so richtig knapp für dich?

Janine:
Ab dem dritten Semester wurde es nach und nach immer stressiger. Ich glaube, abgesehen von der Abschlussarbeit, war das fünfte mit am schlimmsten. Es war seit dem eigentlich immer recht knapp mit der Abgabe, weil man eigentlich immer mehr machen wollte. Dann musste man sich entweder für ein Fach entscheiden, welches einem wichtiger ist und in das man dann eben mehr Zeit investiert, oder man überlegt sich eben wo man reduzieren kann. Am schwierigsten war das Reduzieren im sechsten Semester, da nahezu alle Fächer meine ganze Aufmerksamkeit beanspruchen wollten. Aber man hat es im Endeffekt immer geschafft etwas tolles abzuliefern, auch wenn man dafür noch bis zur letzten Minute gearbeitet hat.

Anna und Sofia:
Wie tankst du deine Energie und Inspiration wieder auf 100%?

Janine:
Der Kaffee war auf jeden Fall ein sehr treuer Begleiter. Wenn es das Studium und die Arbeit zugelassen haben, dann bin ich gerne mal mit meinen Kommilitoninnen unterwegs gewesen. Da ich aber ein eher ruhiger Mensch bin, lasse ich Abende häufiger auch gerne auf der Couch ausklingen. Zwischen den Semestern und zu Anfang gönne ich mir auch ein paar Wochen Ruhe und verbringe dann gern ein wenig Zeit mit Freunden vor der Konsole.

Anna und Sofia:
Hast du damals an deine Chance, an der Kunstschule Wandsbek aufgenommen zu werden, gezweifelt? Was würdest du deinem früheren Ich als Tipp vor dem Bewerbungsgespräch geben?

Janine:
Also ganz zu Anfang war ich mir sehr unsicher. Ich wusste nicht was andere Bewerber so mitbringen und ob meine Arbeiten wirklich genügen. Ich habe aber trotzdem mein Glück versucht und es in keinster Weise bereut. Im Endeffekt sage ich jedem, ob Freund oder Messebesucher, dass sie sich nicht allzu sehr stressen müssen und dass man keine top ausgearbeiteten Werke vorlegen muss, sondern, dass es rein um die Ideen und die Kreativität geht. Die Umsetzung lernt man noch gut genug in der Hochschule. Dafür gehen wir ja immerhin studieren. Natürlich würde ich mir auch sagen, dass ich nicht nervös sein musste aber die Nervosität verschwindet wohl nie ganz.

Anna und Sofia:
Wie läuft es mit deiner Abschlussarbeit? Schon aufgeregt vor der Präsentation? 😉

Janine:
Momentan läuft es „noch“ wie geplant. Auch, wenn ich gerne noch ein wenig mehr Zeit gehabt hätte, da mir das Projekt echt Spaß macht und ich gerne noch so viel mehr gemacht hätte. Langsam geht es dem Ende entgegen und ich bin schon sehr stark aufgeregt. Immerhin ist es DEIN Abschlussprojekt und ich denke, ich habe bisher das Beste was ich hätte machen können, aus dem Projekt heraus geholt. Die Abschlussarbeit gehört auf jeden Fall zu einem meiner Lieblingsprojekte und ich hätte auch große Lust sie umzusetzen. Jetzt geht es aber erst einmal um die Fertigstellung. Die Daten sind mittlerweile alle im Druck gelandet und somit habe ich noch ein wenig Zeit für die digitalen Projekte und die Präsentation.

 


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Autor: Anna und Sofia

Anna und Sofia

Hi, wir sind Anna und Sofia. Wir studieren im siebten Semester an der Kunstschule Wandsbek und sind das PR Team von der KW Bremen.

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