Hallo Christoph, du bist unser Studierender des Monats, gratuliere!

Stell dich doch bitte einmal kurz vor.

Ich heiße Christoph, bin 27 Jahre alt, gebürtiger Bremer und im sechsten Semester an der Kunstschule Wandsbek.

Gebürtiger Bremer, das heißt du hast zum ersten Mal hier vor Ort von der Schule erfahren?

Genau. Mein erster Besuch der Schule war am zweiten Tag der offenen Tür und ich war sofort überwältigt von der Vielfalt die sich mir bot, dass ich mich gleich beworben hatte. Da ich zuvor gerade meine Berufsausbildung zum Mediengestalter abgeschlossen hatte und die Schule mich direkt überzeugte, zögerte ich natürlich nicht lange.

Mittlerweile hast du ja schon viele Fächer durchlaufen. Gibt es Fächer die für dich ganz besonders wichtig waren?

Natürlich! Ziemlich viele sogar, daher ist es ist schwierig das so direkt einzugrenzen. Auf jeden Fall hat mich alles rund um den Fotografieunterricht sehr begeistert. Dementsprechend auch alle Editorial Design Projekte, dort konnte ich nämlich Gestaltung und Fotografie gut miteinander kombinieren. Ebenso gefiel mir Typografie äußerst gut, vor allem faszinierte mich die Erstellung eines Kochbuchs. Deshalb meine ich auch, dass meine Schwerpunkte in diesen Fächern liegen.

Das Kochbuch wurde nicht nur erstellt, sondern auch gedruckt und verkauft. War es für dich etwas anderes unter diesem Aspekt zu gestalten?

Ja, es war natürlich ein ganz anderer Ansporn an diese Arbeit heranzugehen. Man wusste von Anfang an, dass dieses Projekt realisiert und vermarkte wird und es am Ende an den Käufer gelangt. Man hat zudem etwas in der Hand, was nicht fremdbestimmt war. Natürlich gab es eine Aufgabenstellung vom Dozenten aber es war nicht so, dass es irgendwelche kommerziellen Zwecke verfolgen sollte, sondern ein freiumsetzbares Thema wo wir uns richtig austoben konnten. Da es zudem noch realisiert wurde, machte die gestalterische Arbeit natürlich interessanter, als etwas für eine einfache Übung zu erarbeiten.

Wenn du so in deine Arbeiten vertieft bist, führst du das auch in deiner Freizeit fort oder versuchst du einen Ausgleich zu schaffen?

Ich würde sagen, Jain. In meiner Freizeit Fotografiere ich sehr viel. Zumindest immer phasenweise. Natürlich würde ich nicht sagen, dass ich jede Woche mit der Kamera losziehe, sondern richte mich mehr nach Jahreszeiten und Gegebenheiten. Also eher wenn ich Lust verspüre los zu gehen oder eine gute Idee habe die ich umsetzten möchte.
Ansonsten beschäfige ich mich viel mit visuellen und auditiven Dingen. Ich höre unglaublich viel Musik und schaue unglaublich viele Filme. Viele Leute sind richtig genervt davon, dass ich dauernd Filme zitiere. (lacht) Aus diesem Eigeninteresse heraus hatte ich natürlich auch viel Spaß an den Fächern Video, Cinema 4D oder auch After Effects. Dort konnte ich natürlich einiges mit meinem privaten Interesse verbinden.

Einen direkten Ausgleich schaffe ich mit Dingen die jeder gerne macht, Feierngehen oder auch Freunde treffen. Früher hatte ich auch Schlagzeug gespielt, komischer Weise finde ich da momentan keine Zeit mehr zu. (lacht)

Jetzt im sechsten Semester ist es ja schon Zeit sich auf das siebte und letzte Semester vorzubereiten. Hast du da bereits Ideen?

Am Anfang war ich zunächst erschlagen von all den Möglichkeiten die sich mir im siebten Semester für die Abschlussprüfung bieten. Hatte aber für mich schnell entschieden, es muss jedenfalls etwas in Richtung Editorial Design werden. Denn dort kann ich alle meine Interessen am Besten vereinen. Ich kann dort Fotografie mit rein nehmen, Typografie und wenn ich möchte sogar mit Illustrationen arbeiten. Das wäre zum Beispiel bei Webdesign oder Corporate Design nur bedingt möglich. Auf Grund dieser ganzen Möglichkeiten begeistert mich Editorial Design am meisten.

Christoph, dann bedanke ich mich für deine Zeit und den tollen Einblick in dein Leben. Wir wünschen dir weiterhin viel Spaß und Erfolg für dein Studium.