Hey Angelika, du bist unsere Studierende des Monats Februar. Wir gratulieren dir ganz herzlich!

Sag uns doch bitte einmal wer du bist.

Mein Name ist Angelika Gradwohl, ich bin 22 Jahre alt und wohne zurzeit in Oldenburg. In Kasachstan bin ich geboren und mit zwei Jahren nach Deutschland gekommen, um genauer zu sein, an die Nordsee nach Willhelmshafen. Da ich mich damals bereits für Gestaltung interessierte, belegte ich auf dem Gymnasium den Kunstleistungskurs. Zu derzeit hatte ich immer den Wunsch Architektin oder Karosseriedesignerin zu werden, nun ist es Kommunikationsdesign geworden, was natürlich nicht weniger spannend ist.

Wie genau bist du denn an die KW Bremen gelangt?

Ich hatte damals angefangen zu recherchieren, was man hier in der Umgebung in die gestalterische Richtung machen kann und bin schnell auf die Kunstschule Wandsbek in Bremen gestoßen. Erst einmal besuchte ich hier einen Tag der Offenen Tür. Gerade die Vielseitigkeit in diesem Berufsfeld hat mir sofort gefallen. Speziell, dass es so viele Richtungen gibt, in welche man sich entwickeln kann und das man sich nicht direkt festlegen muss.

Du kommst nun bald in das Sechste Semester, welche Fächer haben dir denn bis jetzt am besten gefallen?

Eigentlich gibt es in jedem Fach etwas was einem spaß bereitet hatte, dennoch lag bei mir der Schwerpunkt in Typografie und Kommunikationsdesign. Das gestallten eines eigenen Magazins hat mir sehr viel Spaß bereitet, gerade auch aus dem Grunde, dass ich nach diesem Studium gerne im Bereich Editorial weiter Arbeiten möchte. Des Weiteren Fotografiere ich im Privaten sehr gerne und beschäftige mich zusätzlich mit dem Bereich Illustrationen.

Das heißt, du bist auch privat gerne gestalterisch tätig?

Früher hatte ich mich mehr mit Illustration beschäftigt, hauptsächlich im realistischen Bereich. Doch mittlerweile, da ich mich viel mit Fotografie beschäftige, arbeite ich überwiegend in Photoshop und bearbeite dort meine Arbeiten. So sitze ich oft auch nach der schule noch lange an Bildbearbeitungen, da es mir einfach unglaublich viel spaß macht.

Hast du denn auch privat etwas, womit du einen kleinen Ausgleich schaffen kannst?

Eigentlich brauche ich keinen wirklichen Ausgleich, da mir das Gestalten nicht wie Arbeit vorkommt. Ansonsten beschäftige ich mich viel mit Autos, speziell Autorennen. Dort schau ich ganz gerne einmal zu, fotografiere viel oder zeichne auch die gesehenen Modelle. Das ist schon eine große Leidenschaft von mir.

Was ist denn für dich gutes Design?

Gutes Design ist, wenn etwas auf den Ersten Blick so einfach erscheint, dass die Betrachter denken, sie hätten sich etwas ähnliches auch ausdenken können. Sprich, dass nicht jeder sofort darauf kommt, die Idee aber dennoch nicht zu schwer zu verstehen ist.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast Angelika, wir wünschen dir auch weiterhin alles Gute bei deinem Studium.