Die heiße Empfehlung für kalte Tage aus Bremen ist eingetroffen! Im Rennen um die Auszeichnung zum Studierenden des Monats hat im Dezember Andre Görges das Rennen gemacht. Wir haben ihn direkt mit Fragen gelöchtert!

Mia:
Andre Görges, wer ist dieser Mann? Erzähl uns ein bisschen was zu dir!
Andre:
Ich bin 21 Jahre alt, gebürtiger Bremer und bin seit 2013 an der Kunstschule Wandsbek Bremen. Das heißt, ich studiere jetzt im sechsten Semester.

Mia:
Bist du eher ein wilder Illustrator und Kalligraf oder ein  gradliniger Corporate Designer und Typograf?
Andre:
Ganz klar ein gradliniger Corporate Designer und Typograf. Kalligrafie kann zwar auch Spaß machen und es kann auch wichtig sein, das zu beherrschen oder zumindest mal auszuprobieren, aber dieses Fachgebiet überlasse ich lieber den Leuten, die ein wirkliches Talent dafür haben.
Ich sehe mein Talent eher in der digitalen Gestaltung. Fotos, kombiniert mit der richtigen Typo, können genauso gut Aufmerksamkeit erregen, wie gute Illustrationen.

Mia:
Ist Bremen eine kreative Keimzelle? Wo lohnt es sich besonders sich
herum zu treiben, wenn man auf der Suche nach Inspiration ist?
Andre:
Bremen ist jetzt nicht so lebendig wie London, New York oder Berlin, aber trotzdem gibt es hier vieles das einen inspirieren kann. Man muss nur die Augen offen halten. Wenn ich beispielsweise morgens mit der Straßenbahn zur KW fahre, schaue ich lieber aus dem Fenster, als aufs Handy. Wenn mir dann ein neues Werbeplakat oder Logo eines Geschäftes auffällt muss ich das direkt beurteilen. 😉
Der Ort aus dem ich die meiste Inspiration bekomme, ist allerdings das Internet. Schließlich verbindet es Bremen mit New York oder London.

Mia:
Deine drei Lieblingsalben:
Andre:
Ich habe einen sehr breit gefächerten Musikgeschmack. Ich höre viel Hip Hop und Dance aber auch sehr gerne alte Klassiker aus den 70ern und 80ern. Oft lasse ich aber auch einfach nur die Top50 Playlist bei Spotify runter laufen. Lieblingsalben habe ich eigentlich nicht, aber wenn ich jetzt drei Vertreter der Genres nennen müsste, wären es The Police, Eminem und Prinz Pi.

Mia:
Was könnte man von dir am ehesten erwarten?
-Eine eigene Klamottenkollektion
-Ein Buch
-Einen Spielfilm oder
-Eine Partyreihe
Wie würde sie heißen und was würde sie auszeichnen?
Andre:
Ich denke ich würde einen Spielfilm machen. Dafür brauch man die richtige Mischung aus handwerklichem, technischem und digitalem Geschick. Und es ist wichtig ein Auge für Details zu haben.

Mia:
Kannst du jetzt schon sagen, wo es dich hin verschlagen wird? Was ist
für dich die Traumkarriere schlechthin?
Andre:
Ich bin ja mitten im sechsten Semester, so langsam müsste ich mir eigentlich einen Plan machen, wie es genau weiter geht. Den Master im Ausland zu machen hört sich zunächst ganz gut an, allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob sich das ganze lohnen wird. In unserer Branche kommt es ja nicht so sehr darauf an, was man für einen Abschluss hat, sondern eher auf die Leistung die man vorlegen kann. Ich muss mich auf jeden Fall noch mehr übe die Partnerunis informieren.
Ich könnte mir aber auch vorstellen nach meinem Abschluss für eine Agentur zu arbeiten um auf dem Wege Erfahrungen zu sammeln.

Danke für diesen Einblick in dein Leben, Andre! Um das Bild nun abzurunden, werfen wir direkt einen Blick auf deine Arbeiten! Dir schonmal eine frohe Weihnachtszeit!