1 Jahr Kunstschule Wandsbek Bremen

Veröffentlicht am: 9 Dezember 2011

Bremen von kunstschule-wandsbek bei Flickr” href=”http://www.flickr.com/photos/kunstschule/6481276401/”>1 Jahr Kunstschule Wandsbek Bremen

Etwas über ein Jahr ist es nun schon her, dass die Kunstschule Wandsbek Bremen im Oktober 2010 ihre Türen geöffnet hat und die ersten gut 50 Schüler hinein ließ.
Am Anfang war zugegeben noch nicht ganz alles fertig. Tische mussten noch aufgebaut werden und auch noch mehr Rechner kamen hinzu. Aber jetzt läuft alles rund und deutlich voller ist es natürlich auch geworden.

Es wird also Zeit, eine kleine Bestandsaufnahme zu wagen und beim Schulleiter Uli Janssen selber nachzufragen, wie sich die KW Bremen eingelebt hat:

Tobias:
Moin Uli, wie geht es dir hier in Bremen?

Uli:
Super! Ich fühle mich sehr wohl und es entwickelt sich alles ganz wunderbar.

Tobias:
Das freut mich! Du bist ja eigentlich gebürtiger Bremer. Hast du dich selber wieder gut eingelebt?

Uli:
Ja, es ist schön wieder hier zu sein. Bremen ist toll, auch wenn sich vieles gewandelt hat. Das Viertel beispielsweise ist ganz anders strukturiert als früher. Und im Westen der Stadt gibt es lauter neue Straßen, die ich teilweise gar nicht kenne. Deswegen fahre ich zur Zeit auch immer noch mit einem Stadtplan im Auto rum…

Tobias:
Vermisst du Hamburg denn ein bisschen?

Uli:
Nein, eigentlich nicht. Das heißt, die Stadt an sich vermisse ich nicht unbedingt – bei den Kollegen aus Hamburg ist es natürlich was anderes. Aber wenn es einem mal überkommt, es gibt Telefon und Internet und mit dem Zug ist man auch recht schnell in Hamburg.

Tobias:
Merkst du, dass es Unterschiede zwischen den Bremern und Hamburgern gibt?

Uli:
Die Mentalität ist ein bisschen anders, obwohl beide Hanseaten sind. Die Hamburger sind zugegeben etwas offener, sowohl die Firmen und Agenturen, als auch die Leute an sich.

Tobias:
Was waren deine schönsten Momente in einem Jahr KW Bremen?

Uli:
Ich würde sagen, als wir die staatliche Anerkennung im Februar in den Händen hatten, und auch das Picknick im Park, was diesen Sommer zum ersten Mal im Brügerpark mit allen Studies stattgefunden hat. Das soll an sich bei uns auch zur Tradition jeden Sommer werden. Vielleicht ändern wir den Ort noch mal, aber auf jeden Fall wird es das wieder geben.

Tobias:
Gab es denn auch einen Negativ-Moment?

Uli:
Nein, also ich wüste keinen, bis auf die anfänglichen Probleme, die aber alle soweit gelöst sind.

Tobias:
Das ist doch wunderbar. Gibt es ein paar Schmankal in naher Zukunft, die du verraten kannst?

Uli:
Die gibt es, aber die werden noch nicht verraten (: Es gibt immer neue Dinge, die kommen, wir sind stetig im weiteren Aufbau.

Tobias:
Hast du denn etwas, was du dir wünschen würdest?

Uli:
Die Kontakte im Medien-Bereich, zu Agenturen usw. könnten besser sein. Das ist bis jetzt etwas zäh. So langsam über neue Kollegen knüpft man Kontakte in die Branchen. Es gibt hier in Bremen auch den Klub Dialog, ein Ort an dem sich Kreative aus dem gesamten Medienbereich treffen und austauschen können. Richtig viele werden es vermutlich erst werden, wenn wir die ersten Zwischenprüfungen und Abschlussprüfungen haben. Dann werden wir wohl an einem Tag speziell Leute von Agenturen einladen, damit die sich einen Eindruck von der Schule und unseren Leistungen verschaffen können.

Tobias:
Wie etabliert ist die “Marke” Kunstschule Wandsbek in Bremen denn schon?

Uli:
Bei Schülern sind wir schon recht bekannt durch Mundpropaganda, den Tag der offenen Tür, oder dadurch, dass wir auf allen Job-Messen in Bremen und umzu vertreten sind.
Wichtig sind aber auch die Agenturen und Firmen in der Stadt, damit die Schüler, wenn sie ihren Abschluss haben, auch direkt bei Bewerbungen ein gutes Standing haben, wenn es heißt “Ah, der kommt von der Kunstschule Wandsbek!” – und natürlich, damit wir größere, reale Aufträge bekommen, die die Schüler dann übernehmen.

Tobias:
Was wäre also dein Jahres-Fazit?

Uli:
Wir entwickeln uns immer weiter und die KW Bremen wird schon noch eine bekannte Institution in Bremen werden.

Tobias:
Davon gehen wir aus (: Dann vielen Dank für das Interview und wir sprechen uns spätestens in einem Jahr an dieser Stelle wieder!


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Autor: Kunstschule Wandsbek

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Die Kunstschule Wandsbek in Hamburg und Bremen ermöglicht es Kommunikationsdesign zu studieren.

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