Frische Ideen für ein Kalenderprojekt.

Sinngefüge – die Visualisierung von Strukturen – ein Kalenderprojekt

 

Auch im Jahr 2020 haben wieder 10 Studierende der KW einen kreativen Kalender für den Mediendienstleister Appel Medien und das Druckhaus Neef+Stumme realisiert. Unter Anleitung des Dozenten und Creative Consultant Stefan Kerp entstanden 13 Motive zum Thema Strukturen im Alltag.

 

Strukturen prägen unser Leben. Inhaltlich, visuell, haptisch. Sie schaffen Ordnung, verleihen Dingen Sinn und geben uns Orientierung. Jeden Tag werden wir mit zahllosen Strukturen konfrontiert, nehmen sie als selbstverständlich wahr und müssen uns manchmal konzentrieren, die Schönheit und das Detail zu erkennen. Ob Spuren, die wir hinterlassen, architektonische, natürliche, menschliche, typografische oder künstlerische Strukturen – sie sind Teil unseres Lebens und verdienen es, dass wir ihnen mehr Beachtung schenken.

 

Wir haben mit Stefan Kerp über die Aufgabe und die Kreativentwicklung dieses Projekts gesprochen:

 

KW: Die Visualisierung von Strukturen in unserem Alltag ist ja ein sehr philosophisches Thema. Wie seid ihr darauf gekommen und wie habt ihr euch dann diesem Thema genähert?

Stefan: Das Thema ist bei einem Brainstorming mit den Auftraggebern entstanden. Zusammen mit den Studies hatte ich im Vorfeld natürlich viele weitere Ideen entwickelt. Das Thema Strukturen hat uns dann aber alle besonders gereizt, weil wir einfach mit offenen Augen durchs Leben gehen mussten und vermeintlich Selbstverständliches neu entdecken konnten.

 

 

KW: Wie gestaltete sich der kreative Prozess in Zeiten von Corona?

Stefan: Wenn wir eines in dieser Zeit gelernt haben, dann ist es, dass auch ohne persönlichen Kontakt sehr kreatives Arbeiten möglich ist. Über eine Slack-Gruppe fanden regelmäßige Abstimmungen und der Austausch von Layouts statt. Persönlich haben wir uns dann auf virtueller Ebene über Jitsi und Zoom abgestimmt. Funktionierte – und zwar sehr gut. Die Effizienz wurde spürbar gesteigert. Und wir haben sehr leidenschaftlich über die Motiventwürfe diskutiert.

 

 

KW: Wie viele Motive habt ihr denn tatsächlich entwickelt – oder anders gefragt: wie viele haben es nicht in den Kalender geschafft?

Stefan: Wir haben insgesamt 25 Motive entwickelt – 12 wurden also „aussortiert“. Das ist ein harter Prozess und zum Glück liegt diese Aufgabe nicht bei uns. Denn alle Motive hätten es verdient. Und jeder kämpft natürlich für sein „Baby“. Aber das ist ja später im Berufsleben auch so. Und das muss man dann auch aushalten können.

 

 

KW: Von der Entwicklung bis zur Realisation eines solchen Projekts ist es ja ein weiter Weg. Wie lange habt ihr an diesem Projekt gearbeitet und was waren die „Milestones“?

Stefan: Wir haben im Januar 2020 mit dem Brainstorming zu den Themen begonnen, ab Februar wurde dann gescribbelt und Moodboards entwickelt. Dann kam der Shutdown und wir haben sofort auf Onlineabstimmungen umgestellt. Bis Juni hatten wir alle Motive fixiert und auch die Reihenfolge festgelegt. Und im August hat dann Markus Lenz und das Team von Appel Medien mit der Bildbearbeitung begonnen. Dann wurden die Daten an Neef+Stumme gegeben und das Team um Dory Stumme hat sukzessive die einzelnen Blätter in die Maschine genommen. Und Mitte November konnten wir dann unsere Belegexemplare entgegennehmen. Wie man sieht – man braucht Marathonqualitäten, um solch ein Projekt zu stemmen.

 

 

KW: Wird der Kalender wieder zu einem Wettbewerb eingereicht?
Stefan: Ja, nachdem wir schon 2012 für einen Kalender einen Award of Excellence und für den letztjährigen Kalender Bronze erhalten haben, wollen wir mit dem diesjährigen Exemplar das Tripple perfekt machen. Also alle mal ordentlich Daumen drücken …

 

 

KW: Bevor es auf die Bühne geht – wer war denn an der kreativen Entwicklung des Kalenders überhaupt beteiligt?

Stefan: Viele gute Leute aus dem 6. und 7. Semester: Elena Triesch, Philipp Sloot, Tim Fressel, Jil Karo, Marie Hermann, Franziska Hüller, Jaqueline Klinder, Elisabeth Edert, Julia Cordes, Michelle Meyer und Mike Dziambor. Und natürlich die Auftraggeber Markus Lenz – Geschäftsführer von Appel-Medien und Dr. Dorothee Stumme – Geschäftsführende Gesellschafterin von Neef+Stumme. Danke an dieser Stelle an alle Beteiligten!

 

 

Hier die Motive, die in dem Kalender 2021 zu sehen sind:

 

Weitere Entwürfe:

 

 

 

 

Studenten – die Namen der Macher und die jeweiligen Monate:

Titel: Philipp Sloot | 7. Semester

Januar: Philipp Sloot | 7. Semester

Februar: Michelle Meyer | Absoventin

März: Julia Cordes | 7. Semester

April: Philipp Sloot | 7. Semester

Mai: Tim Fressel | 7. Semester

Juni: Jaqueline Klinder | 7. Semester *

Juli: Marie Hermann | 7. Semester

August: Elena Triesch | 7. Semester

September: Jaqueline Klinder | 7. Semester

Oktober: Franziska Hüller | 7. Semester

November: Elisabeth Edert | 7. Semester

Dezember: Elisabeth Eder | 7. Semester *

Übersicht:  Stefan Kerp | Dozent

 

 

 

Danke an den Dozenten Stefan Kerb für die Projektbetreuung.
www.stefankerp.de

 

 

Und Gratulation an alle Studenten für die wunderbare Kreation!

 

Euer KW-Team

 

 

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