Pfand gehört daneben!

Veröffentlicht am: 30 August 2017

Unsere Studierenden aus dem fünften Semester haben in unserem Fotografie-Kurs die Möglichkeit bekommen, an einem Kreativwettbewerb von Fritz-Kola teilzunehmen. Das Ganze war Teil der Kampagne „Pfand gehört daneben“, mit der zu mehr Solidarität gegenüber Menschen aufgerufen werden soll, die auf den Wert von Pfandflaschen angewiesen sind.
Unsere Studierende Nataly konnte mit ihrem Plakatentwurf überzeugen und den zweiten Platz gewinnen. Wir sind natürlich sehr stolz und freuen uns für Nataly, diese tolle Auszeichnung gewonnen zu haben.
Vor diesem Hintergrund haben wir uns mit ihr zusammen gesetzt um mal nachzufragen, wie das denn so ist, vor seinem eigenen Plakat stehen zu dürfen. Welches mittlerweile übrigens Wände in München, Stuttgart und Leipzig ziehrt.

Alex und Rico:
Erzähl uns doch mal etwas über dich:
Nataly:
Ich bin Nataly – 22 Jahre jung und derzeit im 5. Semester der Kunstschule Wandsbek. Ich komme aus dem schönen Lübeck, wo ich meine kleine, süße Wohnung habe, die ich mir mit meinem Nebenjob finanziere. Und wenn ich mal nicht in der KW oder am arbeiten bin, liebe ich es zu fotografieren, zu lesen, zu reisen, die Hüften beim Salsa tanzen schwingen zu lassen oder den Abend mit Freunden/meinem Freund entspannt ausklingen zu lassen.
Alex und Rico:
Worum ging es in dem Wettbewerb und was waren deine Ansätze, Ideen dazu?
Nataly:
Beim Wettbewerb von PFAND GEHÖRT DANEBEN sollte ein neues Plakat entwickelt werden. Abgesehen vom Logo und Schrift, hatten wir alle Freiheiten. Eric hatte uns diesen Wettbewerb vorgeschlagen, also sollte es für den Unterricht auf ein Foto hinauslaufen – was es letztendlich nicht wurde. Am Tag der Abgabe gefiel mir das Foto nicht und so musste was Neues her. Zum Glück kam mir die Idee mit dem Typoplakat, in dem ich beschreibe, was eine Flasche für bedürftige sein kann. Und so habe ich den 2. Platz gemacht, zwei Übernachtungen im DOCK INN Hostel Warnemünde + 5 Kisten aus dem Fritz Sortiment gewonnen und mein Plakat hängt im 18/1 Format in Stuttgart, München und Leipzig. Unglaublich!
Alex und Rico:
Wie fühlt es sich an vor seinem eigenen Plakat zu stehen?
Nataly:
Ziemlich klein vor so einem riesen Ding. Ich konnte es einfach nicht glauben, dass ich das gemacht habe und damit gewonnen habe – schon ein bisschen stolz. Und einfach nur happy.
Alex und Rico:
Wie oder wo lässt du dich kreativ inspirieren?
Nataly:
Das ist eine gute Frage. Ich glaube, ich lasse mich vor allem durch andere Menschen, Reisen und Gespräche inspirieren. Im Austausch bekommt man einfach so viel mit – nicht nur Inspiration, sondern auch die Energie. Und natürlich bringt mich das Anschauen anderer Kreationen auf neue Ideen. Manchmal sind es aber auch einfache Momente, wie beim Zug fahren, beim Instagram stalken oder halt beim nicht-einschlafen können.
Alex und Rico:
Kann man mehr von dir sehen?
Nataly:
Na klar – meine ganzen Fotografien! Auf meiner Facebookseite (Wayfaring Taly), Instagram (@wayfaringtaly) und auf meiner Website. Und falls ihr euch jetzt fragt: Wieso Wayfaring Taly? Naja, das „wayfaring“ habe ich aus dem Song „Wayfaring Stranger“ von Ed Sheeran (Musik, noch eine Inspiration!) und „wayfaring“ bedeutet soviel, wie reisend oder wandernd. Taly ganz einfach aus dem Endteil meines Namens.
Alex und Rico:
Danke Nataly und alles Gute für die Zukunft!


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Autor: Alex und Rico

Alex und Rico

Moin, wirs sinds, die PR-Jungs der Kunstschule Wandsbek Hamburg. Wir studieren beide zur Zeit an der KW im zweiten beziehungsweise dritten Semester und dürfen euch nebenbei noch ein bisschen auf dem Laufenden halten, in Bild und Sprache, was gerade so bei uns an der KW passiert. Alex ist schon seit längerem Hobbyfotograf und seit geraumer Zeit nun auch so fast richtig Profimäßig unterwegs. Und Rico, nun ja, Rico schreibt halt ein bisschen was zu den Aufnahmen. Auch schon so fast halbwegs Profimäßig..

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