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An der Kunstschule Wandsbek ist was los!

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100 beste Plakate Deutschland Österreich Schweiz

1. Was ist das für ein Wettbewerb?

Der Wettbewerb »100 beste Plakate Deutschland Österreich Schweiz« wird vom 100 Beste Plakate e. V. jährlich ausgeschrieben und verfolgt das Ziel, besondere Leistungen des Plakat-Designs aus den drei Ländern in Form eines Jahrbuchs und mehrerer Ausstellungen öffentlich zu machen. Es können Plakate aller Genres und Drucktechniken eingereicht werden, die in einer bestimmten Zeitspanne gestaltet, gedruckt und veröffentlicht wurden.

(Siehe https://100-beste-plakate.de/wettbewerb/teilnahme/)

2. Was ist das für eine Ausstellung und wo kann man sie besuchen?

Die jährliche Ausstellungs-Tournee startet wie immer traditionell in den staatlichen Museen zu Berlin. Bis zum 04.07. war die erste Ausstellung von vielen dort besuchbar, aktuell kann man die 100 Sieger Motive bis zum 08.08. im Zollverein in Essen betrachten. Weitere Ausstellungen erfolgen in St. Gallen, Luzern, Wien, Oldenburg, Lausanne, Zürich sowie in Seoul und Chișinău.

(Siehe https://100-beste-plakate.de/wettbewerb/ausstellungen/)

3. Wer darf alles an dem Wettbewerb teilnehmen und weshalb hast du dort eingereicht?

Zur Einreichung des Wettbewerbs berechtigt sind Gestalterinnen und Gestalter (Grafik-Designerinnen und -Designer, Gestaltungsbüros, Agenturen, Studentinnen und Studenten), Auftraggeber und Druckereien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

(Siehe https://100-beste-plakate.de/wettbewerb/teilnahme/)

Nach einer erfolgreichen Abschlussarbeit, welche auf große Begeisterung Anderer traf, wollte ich mich unbedingt mal an dem »Thrill« eines Wettbewerbs wagen und schauen, ob ich das Zeug dazu habe, in einer vor kurzem noch sehr fern wirkenden Welt der Awards, etwas zu reißen. Ich selber bin schon lange Fan des Wettbewerbs »100 beste Plakate«. Dabei sprechen ich sowohl von den sorgfältig ausgewählten Gewinner-Motiven als auch von der jährlich wechselnden Gestaltung, der Publikation und der Sprache. Persönlich würde ich meine Arbeit als sehr typografisch, abstrakt und deutsch bezeichnen — genau diese Auswahlkriterien stimmen auch mit dem Wettbewerb überein und vermutlich mag und schätze ich diesen auch genau deshalb so sehr. Ein Plakat stellt für mich die perfekte Bühne für gutes und mutiges Design da. Gestartet mit einem leeren Blatt Papier und einer Idee, bis hin zum fertigen Ergebnis. Schweiß, Tränen, Freude. Ich kann sehr überzeugt sagen, dass ich in den letzten Jahren vermutlich am meisten mit genau dieser Form der Gestaltung dazu gelernt habe — das Plakat ist einfach ein zeitloser Publikumsmagnet und diese schöne Kunst der Plakatgestaltung fern ab von der Welt von Instagram und Co wird genau in diesem Wettbewerb zelebriert. Plus: Die Teilnahmegebühren bei 100 BP sind vergleichsweise sehr günstig und der Wettbewerb ist im Vergleich zu vielen anderen nach all den Jahren noch immer sehr authentisch und am Boden geblieben, und sorgt bei mir einfach jedes Jahr aufs Neue für große Freude beim Mitfiebern und Anschauen.

4. Bist du auch vor Ort auffindbar und stellst deine Arbeit aus?

Ich selber habe die Ausstellung in Berlin bereits besucht. Ob, wann und wo ich nochmal aufzufinden bin lässt sich schwer sagen, dafür ist das ganze auch einfach zu international.

5. Erzähl uns von deiner Einreichung: Was ist Shrooms? (Umfang, Hintergrund, Höhen und Tiefen der Erstellung)

Im Prozess meiner Abschlussarbeit an der KW habe ich zehn Display-Schriften gestaltet und konzeptioniert. Teil dieser Arbeit waren 30 Poster-Studien, welche zur experimentellen Veranschaulichung der entstandenen Schriften in Form von Ausstellung und Editorial Design dienten. Shrooms, mit meiner Schrift Hecate, ist eines dieser 30 Poster und ist kompatibel mit Augmented Reality. Sowohl Schrift als auch Plakat sollen dem Betrachter das Gefühl eines »Trips« durch einen sonderbar farbenfrohen Wald geben.

6. Hast du Tipps für Studis, die beim nächsten Mal auch ausgestellt werden möchten?

Seid mutig und anders als die anderen. Denkt neu, denkt innovativ, aber denkt auch nicht immer zu viel über jede Kleinigkeit nach. Bringt erstmal eure Idee auf’s Papier, Finetuning kann warten. Außerdem — weniger ist meist mehr.

7. Mike im Web:

https://mikedziambor.com/
https://www.instagram.com/mikedziambor/
https://www.behance.net/mikedziambor1

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