Designer werden

Veröffentlicht am: 6 Januar 2014

25 Jahre Jubiläum

Die Kolumne „Kunst, Design und mehr“ von Frank Dermitzel

Designer werden ist eine Lebensphilosophie. Das trägt Frau und Mann in sich. Hier treffen sich Menschen mit viel Phantasie, Gefühl und das nötige Gespür für die richtige Portion Kreativität. Design ist die hohe Kunst aus der freien Malerei etwas ganz Besonderes zu machen. Viele sagen auch: Designer sind die besseren oder feineren Künstler. Das muss jeder selber beurteilen.
Designer werden hat etwas mit der Grundeinstellung zur Kreativität und zur Kunst zu tun. Bin ich ein künstlerisch geneigter Mensch, dann gibt es wohl kaum einen kreativeren Beruf, der so tiefgründig und innovativ den Bereich des Zeichnens und der Malerei in die Moderne überträgt. Ein sehr lebendiger und moderner Beruf.

Wo kann ich denn Designer werden?

Da gibt es viele verschiedene Wege. Ich beleuchte die Designer-berufe im Folgenden kurz und kommentiere sie aus meiner Sicht.

Mediengestalter

Der Mediengestalter oder gestaltungstechnische Assistenz ist ein gewöhnlicher Ausbildungsberuf, jedoch könnt ihr hier nur sehr eingeschränkt euer eigenes Design oder eigene Kreation ausleben. Mediengestalter studieren halt nicht so viel wie Komunikationsdesigner. Das Mediengestalter Berufsbild ist eher eintönig.
Ihr seit hier meistens reine Arbeitstiere, die alles hübsch machen dürfen. Keine besondere Aussicht ist hier zu erwarten.

Design Studium Fachhochschule

Dann gibt es die Möglichkeit zum staatlichen Design-Studium an einer Uni (HAW) sowie an einer Kunsthochschule, oder Fachhochschule. Da habt ihr sehr oft Design-Professoren, die fachlich super sein können, jedoch einen Verlag oder eine Werbe- oder Design-Agentur nur sehr selten von Innen sehen. Denn Professoren oder die Design-Hochschulen haben auch immer einen wissenschaftlichen künstlerischen Auftrag. Das heißt, eine staatliche Ausbildung zum Grafik- und Kommunikations-Designer hat einen hohen theoretischen Kunst-Unterrichts-Anteil und weniger einen praktischen Bezug.

Kunst Akademien

An Kunstakademien, Grafik-Designschulen oder Illustrations-Schulen, die in privater Regie geführt werden, habt ihr einen hohen Praxisbezug. Woran liegt das. An diesen Kunst-Einrichtungen gibt es Lehrbeauftragte oder Dozenten, die sehr oft aus der Kreativ-Branche oder aus dem Verlagswesen kommen. Da sind Praktiker am Werk, die für die Design-Praxis ausbilden. Das sind in der Regel sehr lebendige Unterrichte. Zugleich habt ihr wie an der Kunstschule Wandsbek einen hohen Praxisbezug durch reale Aufträge beziehungsweise Wettbewerbe, die eine Menge Spaß machen. Da winken auch noch tolle Preise oder ein bisschen Taschengeld.

Wie lange dauert es, bis ich Designer in Hamburg oder Bremen bin?

Auch das ist sehr unterschiedlich. Hier gibt es eine Spanne in der Design-Ausbildungszeit von 2 Jahren (4 Semester) bis 4 Jahre (8 Semester). Eine längere Ausbildungszeit mit vernünftigen künstlerischen Inhalten spricht in der Regel für ein fundierteres Design-Studium. Ansonsten lauft ihr Gefahr etwas zu vergessen oder sehr oberflächlich zu lernen. Die Kunstschule Wandsbek hat hier einen wunderbaren Kompromiss mit 7 Semestern (3, 5 Jahre) gefunden. Im Anschluss habt ihr dann noch die Möglichkeit eines Master-Studienganges mit einer Regelstudienzeit von 2 Semestern (in England, Australien, Spanien, Finnland, Niederlande) bis 4 Semester (in Österreich).

Designer werden – mit der Kunstschule Wandsbek

25 Jahre Jubiläum

Design Studium – jetzt Unterlagen anfordern

Nun ab in die Grafikdesign-Ausbildung oder ins Kommunikations-Design-Studium!
Euer Frank Dermitzel


Schlagwörter: , , , , , , , , ,

Autor: Frank Dermitzel

Ich leite die Kunstschule Wandsbek. Wir bilden Grafik Design und Komunikationsdesigner aus. Bei uns kann man Design Studieren.

Kommentare