Nachhaltigkeit im Design.

Veröffentlicht am: 11 Februar 2019

Design soll praktisch und ästhetisch sein. In unserer heutigen Welt reicht das allerdings nicht mehr ganz. Ein nachhaltiges Design, nicht lediglich im Sinne von zeitlos, sondern vielmehr im Sinne von nachhaltig der Menschheit, der Umwelt, der Wirtschaft und der Kultur gegenüber, ist nicht nur gefragt, sondern essenziell, um den Ansprüchen der sich verändernden Gesellschaft gerecht zu werden. Vor diesem Hintergrund durften wir am Dienstag, den 5. Februar Inken Krevet, von unserer neuen Partneruniversität in Nizza bei uns an der KW willkommen heißen.

An der Sustainable Design School (the SDS) können unsere Studis in Zukunft innerhalb von zwei Jahren an der Côte d’Azur zu Mastern heranreifen. Nizza liegt an der südöstlichen Küste Frankreichs, in der Nähe von Cannes und direkt neben Sophia Antipolis, dem französischen Silicon Valley. Und auch die SDS liegt lediglich 3 Minütchen Fußmarsch vom Mittelmeer entfernt. Die Fakultät ist Mitglied der Université Côte d’Azur, einem Zusammenschluss aus 13 Fakultäten aus verschiedenen Bereichen, die in diversen Projekten enge Kooperation pflegen. Das Zusammenführen von Studierenden aus unterschiedlichsten Branchen liefert immer wieder neue Herangehensweisen und Lösungsansätze.

Die Seminare werden ausschließlich auf Englisch gehalten – an der SDS sind verschiedenste Kulturen und Nationalitäten vertreten – in den 2 Jahren wird der Ein oder Andere allerdings sicherlich auch die Zeit finden, um sein Französisch ein bisschen aufzufrischen. Ein praxisorientierter Lehransatz und Kooperationen mit großen Unternehmen (BMW, Carrefour, Renault, Hermès, Orange, Michelin, Decathlon, Yamaha, …) machen den Unialltag interessant und abwechslungsreich. Da Nachhaltigkeit bislang (leider) immer noch nicht allzu groß geschrieben wird in der Branche, entwickelt die SDS immer wieder neue Konzepte und Methoden um Nachhaltigkeit zu lehren und dementsprechend nachhaltig zu designen. Dabei liegt jedem Projekt mindestens eines der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN zugrunde. Auch ist die SDS keine strikte Produktdesignfakultät, sondern vielmehr eine Institution für Designer jeder Art, die zusammen an Projekten arbeiten und gegenseitig voneinander lernen.

Falls ihr euch von der Idee angesprochen fühlt einen Master im Ausland zu machen und dabei noch einen umweltbewussten, nachhaltigen Ansatz zu verfolgen, dann solltet ihr ernsthaft in Erwägung ziehen, Nizza und die ’the SDS’ mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir bedanken uns bei Inken Krevet noch einmal recht herzlich für den aufschlussreichen Vortrag.

Weitere Informationen findet ihr hier.


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Autor: Alex und Rico

Alex und Rico

Moin, wir sinds, die PR-Jungs der Kunstschule Wandsbek Hamburg. Wir studieren beide zur Zeit an der KW im zweiten beziehungsweise dritten Semester und dürfen euch nebenbei noch ein bisschen auf dem laufenden halten, in Bild und Sprache, was gerade so bei uns an der KW passiert. Alex ist schon seit längerem Hobbyfotograf und seit geraumer Zeit nun auch so fast richtig Profimäßig unterwegs. Und Rico, nun ja, Rico schreibt halt ein bisschen was zu den Aufnahmen. Auch schon so fast halbwegs Profimäßig..

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