Hiba Abderrabi über Instagram

Veröffentlicht am: 8 Februar 2018

Am Mittwoch, den 7. Februar durften wir Hiba Abderrabi bei uns in der Kunstschule Wandsbek willkommen heißen. Hiba ist gerade mal 20 Jahre alt und wurde für ihren Vortrag extra aus Wien eingeflogen, wo sie zur Zeit ein Lehramtsstudium absolviert.

Woher kommt also die Verbindung zu Instagram? Neben ihrem Studium illustriert sie Portraits die sie auf Instagram veröffentlicht und hat mittlerweile eine stattliche Summe von 327.000 Followern angesammelt. Ihren Account hat sie dort vor drei Jahren gegründet und war sofort von der Idee von Instagram überzeugt. Der Zugang zu so vielen anderen Persönlichkeiten, die die selbe Leidenschaft teilen war für sie eine große Inspiration mit der Kunst weiter zu machen und vor allem so erfolgreich zu werden. Sie selbst sieht Instagram als eine virtuelle Galerie in der man sich mit Gleichgesinnten vernetzen kann. Hiba hat über Instagram nicht nur wertvolle Kontakte geknüpft, sondern auch enge Freundschaften geschlossen. Und nebenbei kann der Erfolg auf Instagram selbstverständlich auch finanziell von Vorteil sein.

Aber wie baut man sich eigentlich einen erfolgreichen Instagram-Account auf? Es sei ganz wichtig auf Instagram aktiv zu bleiben und regelmäßig zu posten. Um den Followern das Gefühl zu geben nahbar zu sein sollte man ausserdem mit ihnen interagieren; sie in ihre Posts einbeziehen oder auch auf Kommentare etc. antworten. Bei einer größeren Zahl an Followern müsse auch darauf geachtet werden wann etwas gepostet wird. Wenn ein Großteil dieser aus den USA kommt, solle man bedenken, dass die Posts auch für sie zu einer „normalen“ Tageszeit gepostet werden – zu europäischer Zeit mitten in der Nacht. Desweiteren solle sich jeder Instagramer bewusst sein, was er auf seinem Account veröffentlichen will. Ein Lifestyle, Kunst oder Essen – aber nicht alles gleichzeitig. Man solle sich auf ein Thema festlegen. Und zu guter letzt sei es ganz wichtig, vor allem für Künstler, in den Posts seine eigene Persönlichkeit einfließen zu lassen. Die Follower sollten auch auf einer emotionalen Ebene angesprochen werden und sich mit den Künstlern identifizieren können. Hierbei sei zu beachten, dass man als Künstler mit einer größeren Followerbase auch eine gewisse Vorbildfunktion einnehme.

Die Vorteile Instagrams für die jeweiligen Künstler seien neben der Anerkennung Anderer natürlich auch finanzielle. Zum einen könne man Aufträge annehmen und seine Werke verkaufen und zum anderen könne man Werbung in Kooperation mit diversen Unternehmen betreiben. Wichtig sei es darauf zu achten welche Werbung auch zum jeweiligen Account passe.

Abschließend sagt Hiba, sei es enorm wichtig für alle die sehr aktiv sind auf Instagram, sich in der virtuellen Welt nicht zu verlieren und nicht zu abhängig von neuen Followern und mehr Likes zu werden. Bleibe dir selbst treu und vermarkte dich nicht aus reinen Like-motivierten Intentionen.

Wir bedanken uns für den spannenden Vortrag und wünschen weiterhin alles Gute – im Studium und auf Instagram.
Du willst dir Hibas Werke selber mal anschauen? @Hiba_tan


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Autor: Alex und Rico

Alex und Rico

Moin, wir sinds, die PR-Jungs der Kunstschule Wandsbek Hamburg. Wir studieren beide zur Zeit an der KW im zweiten beziehungsweise dritten Semester und dürfen euch nebenbei noch ein bisschen auf dem laufenden halten, in Bild und Sprache, was gerade so bei uns an der KW passiert. Alex ist schon seit längerem Hobbyfotograf und seit geraumer Zeit nun auch so fast richtig Profimäßig unterwegs. Und Rico, nun ja, Rico schreibt halt ein bisschen was zu den Aufnahmen. Auch schon so fast halbwegs Profimäßig..

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