R.B. Kitaj – die Retrospektive

Veröffentlicht am: 30 Oktober 2013

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Das Semester 3.1 der Kunstschule Wandsbek hatte am Mittwoch, den 23. Oktober, die Gelegenheit im Rahmen des Unterrichtsfachs, manuelle Drucktechnik mit Peter Hinrichs, in der Kunsthalle Hamburg sich die Ausstellung des Malers und Grafikers R.B. Kitaj anzuschauen.

Gespannt lauschte das Semester, was die Museumsführerin Claudia Schrader, über den US-Amerikaner und deren Arbeiten zu erzählen hatte. Der 1932 in Cleveland geborene Künstler ließ sich vor allem durch Literatur und andere Künstler wie Franz Kafka, Walter Benjamin, Gustav Mahler, Francis Bacon oder Aby Warburg inspirieren. Die Ausstellungsräume waren hierbei chronologisch angeordnet und entsprachen verschiedenen Thematiken, Techniken und Einflüssen. Kitaj wurde als sehr vielseitig und experimentell dargestellt, da dieser einerseits klassische Techniken wie mit Farbe und Pinsel anwandte, aber andererseits auch diverse Drucktechniken und Spritztechniken genutzt hat.

In seinen Arbeiten näherte Kitaj sich aufgrund seiner ungarischen und russischen Vorfahren, an die jüdische Kunst und Kultur als Künstler und Intellektueller. Neben dem Judentum verarbeitete er außerdem Themen wie zum Beispiel die Seefahrerei und Prostitution. Zu vielen seiner Arbeiten schrieb Kitaj Texte, in denen er seine Bilder erklärte, analysierte oder die Wirkung einfach literarisch unterstrich. Diese Ausstellung, des 2007 verstorbenen Grafikers, kann zum ersten Mal auf das persönliche Archiv und den schriftlichen wie dokumentarischen Nachlass des Künstlers zurückgreifen, wodurch diese zu einem besonderen Erlebnis wird.

 


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Autor: Kunstschule Wandsbek

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Die Kunstschule Wandsbek in Hamburg und Bremen ermöglicht es Kommunikationsdesign zu studieren.

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