Eigendarstellung im Netz

Veröffentlicht am: 4 Mai 2013

Nerds

Die Kunstschule Wandsbek bietet ihren Studierenden neben dem regulären Unterricht immer wieder zusätzliche Workshops an.

Dozent Carlos Wallutt hat seinen Workshop “Eigendarstellung im Web – Für Kommunikationsdesigner” genannt. Kommunikationsdesigner benötigen ein Grundverständnis von Zusammenhängen im Internet, um ihr eigenes Portfolio den technischen Gegebenheiten und gleichzeitig den Anforderungen der Kunden anzupassen.

In der einleitenden Präsentation wurde anschaulich erklärt, was beim Finden einer Domain berücksichtigt werden sollte, wie teuer eine Domain ist, was Hosting-Pakete sind und was benötigt wird, um eine Website zu realisieren und ab wann sich das lohnt.

“Zum Selfmarketing gehört mehr als eine kreative Idee für ein Portfolio”

Es wurde ebenfalls erklärt, was ein Kommunikationsdesigner auf seiner Website zeigen kann. Sollte man nur seine fertigen Arbeiten zeigen oder auch das “Making of”? Es wurden mehrere Möglichkeiten gezeigt so etwas effektiv zu realisieren. Anhand von Beispielen wurde anschaulich erklärt wie man die verschiedenen Plattformen zielgerichtet nutzen kann.

Wie viel Text ist nötig? Wie viel Text ist sinnvoll? Wie lang sollte eine optimale Beschreibung sein? Was soll sie beinhalten? Den Studierenden wurde veranschaulicht, wie die Wahrnehmung eines Kunden auf die Vielzahl an verschiedenen Angeboten der Kommunikationsdesigner ist und was man tun kann um sich besser zu positionieren. Es wurden an der eigenen Vermarktungsstrategie gearbeitet.

Besprochen wurde auch die Frage, ob man seinen echten Namen verwenden und man die vielen verschiedenen Kanäle benutzen sollte, um eine bessere Präsenz im Web aufzubauen.

Geklärt wurden Fragen der Studierenden wie: Wie funktioniert Google? Was kann ich unternehmen, um besser gefunden zu werden? Worauf achtet Google? Was wertet Google?  Wie kann ich Fehler auf meiner Seite finden? Was sollte ich vermeiden? Was erwartet der Gesetzgeber von meiner Website?
Eine kleine Checkliste wurde erstellt, damit jeder sein der Projekt selbst überprüfen konnte.

Während des Workshops fanden sich Studierende zusammen um gemeinsam Webprojekte zu realisieren oder sich Hostingspakete zu teilen. Gegenseitige Beratung, was die Domain-Namen-Findung anbelangt wurde gegeben.

Web-Plattformen, wie Mircobloggingsysteme, Blogging-Plattformen, Bilderportale und Webdienste auf denen man seine kreativen Arbeiten zeigen und besprechen kann, auf den man sich anmelden und präsentieren kann sowie auf sein Hauptpage verlinken kann wurden diskutiert und verglichen.

Ein Schwerpunkt lag darauf zu definieren, wofür ein Portfolio genutzt werden könnte. Welche Möglichkeiten habe ich mich zu präsentieren und was möchte ich sagen? Welche Faktoren sind für einen Kunden wichtig, um zu entscheiden, ob ein Kommunikationsdesigner mit dem Auftrag beauftragt werden sollte oder nicht. Was schafft Vertrauen? Welche Werte vertritt mein Gegenüber? Passt er in mein Team?

Die Mitschrift der Präsentation wurde von den Studierenden gemeinsam in einem Dokument in der Cloud erstellt, so konnte jeder Zuhause nachlesen, was im Kurs beschlossen wurde. Fragen stellen und Antworten bekommen in Echtzeit.

Der Dozent hat ein Tutorial Video erstellt, indem er vormachte, wie man seine eigene Website eingerichtet, so dass die Studierenden die Möglichkeit haben es jederzeit nachzuvollziehen.

Die ersten Portfolio-Websiten wurden bereits umgesetzt. Die neuen Impulse dem Kurs vermittelt wurden halfen bei Inhaltsfindung und Schwerpunktwahl. Die Initialmotivation wurde gegeben nun werden die frischen Gedanken bald Fürchte tragen.

 


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Autor: Kunstschule Wandsbek

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Die Kunstschule Wandsbek in Hamburg und Bremen ermöglicht es Kommunikationsdesign zu studieren.

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