Gemeinsam mit der Uni Bremen „dem Zufall System geben“

Veröffentlicht am: 6 Juni 2018

Kunst und Wissenschaft, Zufall und System. Wie kann das zusammenpassen? Die Antwort darauf geben Studierende der Kunstschule Wandsbek Bremen und der Sonderforschungsbereich (SFB) 1232 „Farbige Zustände“ der Uni Bremen.

Denn was Kunst und Wissenschaft verbindet, ist die menschliche Neugier und Fantasie, so Claudia Sobich, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit im Sonderforschungsbereich und Ideengeberin des Projekts „Dem Zufall System geben“. Gemeinsam mit Ingo Wiegand, dem Dozenten für Experimentelles Design der Kunstschule Wandsbek, entwickelten die Studierenden teilweise interaktive Exponate und Installationen, nachdem sie sich durch die wissenschaftlichen Verfahren und Forschungen des SFB 1232 inspirieren lassen haben.

Der Sonderforschungsbereich beschäftigt sich mit der Werkstoffforschung und bezieht sich dabei auf das alt bewährte Prinzip von Versuch und Irrtum. Es wird an einer neuen Methode gearbeitet, bei der im Hochdurchsatz metallische Mikroproben getestet werden. Durch dieses Verfahren und der damit angestrebten Formel zur Berechnung von Werkstoffeigenschaften soll den Zufall quasi berechenbar machen.

Bereits am Samstag, dem 2. Juni 2018, fand der Aktionstag auf dem Hanseatenhof in der Bremer Innenstadt statt. Dank der dazugehörigen Ausstellung im citylab Bremen gibt es die Chance, die komplexe wissenschaftliche Arbeit des SFB bis Ende Juni durch die Brille der Kunst zu erfahren. Ein Besuch der Ausstellung ist vom 4. – 30. Juni mittwochs, donnerstags und samstags von 15 bis 18 Uhr möglich.

Mehr Informationen unter:

sfb1232.de

 


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Autor: Anika und Maximilian

Anika und Maximilian

Hallo! Wir sind Anika und Maximilian, beide im 5. Semester an der Kunstschule Wandsbek in Bremen. Wir wissen beide nicht genau, wie wir in dieser Position gelandet sind, aber versuchen euch höchst professionell über alles zu informieren was hier bei uns in Bremen so vor sich geht.

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