Das Ende kommt immer so schnell

Veröffentlicht am: 14 Juli 2017

Wieder ging ein gutes Kalligrafie Seminar mit motivierten Studenten  schnell vorüber. Warum war das Seminar gut? Aus Dozentensicht hat es viel Freude bereitet, einen Kurs zu begleiten, in dem durchgehend Interesse, Arbeitseifer und eine gut gelaunte Gruppe zu sehen und zu süren war. Die Aufgaben kehren von Kurs zu Kurs immer wieder, sie variieren zwar und sind auf die individuelle Gruppe einstellbar, aber die Ideen der Studenten überraschen und zeigen neue Anwendungsmöglichkeiten auf. Und das ist der beste Ansporn für einen Dozenten, nicht im immer gleichen Fahrwasser zu paddeln. Eine klassische win-win Situation sozusagen. Was will man mehr? Da zu dem Semester 2.3 Rico Zens gehört, der durch seinen studentischen Job ein Teil der pr-Abteilung geworden ist, nutze ich diesen Umstand, das geschrieben Wort an ihn weiter zu geben und bitte Rico aus der Sicht des Teilnehmers etwas zu dem Seminar zu schreiben. Ich wünsche den 2.3ern weiterhin viel Energie für die Semester die noch vor ihnen liegen.

Eveline Petersen-Gröger , Dozentin Kalligrafie

Ja, zuerst einmal bedanke ich mich für die meines Achtens nach, viel zu kurze Einheit Kalligrafie, die wir mit dir machen durften Eveline. Das Ende kommt tatsächlich immer sehr schnell und auch in diesem Seminar war für mich wieder einmal alles viel zu schnell vorbei.
Um das Seminar mal kurz für diejenigen zu erläutern, die sich darunter nichts vorstellen können: In dem Kurs Kalligrafie geht es darum, in die Kunst des Schönschreibens und gestalterischen Schreibens, anhand einer vorgegebenen Schrift, eingeführt zu werden.
Das heißt zu Anfang des Seminars durften wir uns alle einen Text aussuchen, der die inhaltliche Basis für unsere gestalteten Arbeit bieten sollte. Hauptsächlich gearbeitet, haben wir mit der Lapidar Antiqua, einer analogen Schrift, die wir mittels Feder und Tinte bzw. Gouache auf Papier gebracht haben. Am Ende der Einheit, hat jeder aus seinen 20 besten Arbeiten, ein eigenes Buch gebunden.
Ich denke ich spreche nicht nur für mich selber, wenn ich sage, dass ich super viel Spaß in dem Seminar hatte. Kalligrafie war mir zwar vorher ein Begriff, aber so wirklich etwas damit anzufangen, wusste ich nicht. Vielmehr durfte ich für mich den Begriff noch einmal neu definieren.
Wir hatten sehr viele gestalterische Freiheiten in dem Kurs, was dazu geführt hat, das unheimliche viele, verschiedene, interessante Arbeiten im gesamten Semester entstanden sind. Neben einer Cola-Feder, die wir selbst aus einem Holzstäbchen und einer alten Cola-Dose (daher der Name, offensichtlich) gebaut haben, wurden uns eine Vielzahl von Werkzeugen und Materialen von Eveline zur Verfügung gestellt. Unserer Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Für mich persönlich war es eine ganz neue Erfahrung, aus einer Anordnung von Buchstaben, Kunst entstehen zu lassen und es war einfach super interessant, sich selbst während des Seminars kreativ ausleben zu lassen und ausdrücken zu können.
Im Folgenden haben wir ein Paar Kostproben von den entstandenen Arbeiten für euch! Viel Spaß beim Anschauen!

 

 

 


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Autor: Alex und Rico

Alex und Rico

Moin, wirs sinds, die PR-Jungs der Kunstschule Wandsbek Hamburg. Wir studieren beide zur Zeit an der KW im zweiten beziehungsweise dritten Semester und dürfen euch nebenbei noch ein bisschen auf dem Laufenden halten, in Bild und Sprache, was gerade so bei uns an der KW passiert. Alex ist schon seit längerem Hobbyfotograf und seit geraumer Zeit nun auch so fast richtig Profimäßig unterwegs. Und Rico, nun ja, Rico schreibt halt ein bisschen was zu den Aufnahmen. Auch schon so fast halbwegs Profimäßig..

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