Peter Bartels bringt Gold nach Hause!

Veröffentlicht am: 9 November 2016

Es war unmöglich diese Meldung zu verpassen, denn die Neuigkeiten waren großartig!
Unser ehemaliger Studierender Peter Bartels hat einen wichtigen Award gewonnen und dazu noch in der Katerogie Gold!
Sofort liessen wir die Tastatur glühen und fragten, wie es dazu kam!

Mia:
Peter! Wie wir mitbekommen haben, hast du gerade Gold beim Go See Award abgesahnt. Was ist das für ein Award und wie hast du dich für die Teilnahme qualifiziert?
Peter:
GoSee beschreibt sich selbst als ein B2B PR-Service und versteht sich zu dem als Community Top Kreativer und kreativ interessierter Menschen weit über die Werbebranche hinaus. GoSee setzt visuelle Maßstäbe und gilt als internationaler Trendindikator. Zunächst gab es „nur“ den Screening Award für das beste Online-Fotografenportfolio. Dies Jahr gingen die GoSee-Macher, zu deren Netzwerk deutsche und internationale Fotografen und Illustratoren sowie deren Repräsentanten gehören, einen Schritt weiter: Sie erweiterten konsequenterweise ihren Wettbewerb auf zehn Kategorien mit je eigener Jury und benannten ihn in GoSee Award um.

Mia:
Was hast du eingereicht und wie kam dir die Idee dazu?
Peter:
Meine Freundin Tiki (einige an der Kunstschule Wandsbek kennen sie noch, denn Sie hat dort auch studiert), hat den Vorschlag gemacht. Bewertet wird das persönliche Portfolio. Es gibt also keine Themenvorgabe. Da ich in letzter Zeit einen konstanten Stil entwickelt habe, der mir liegt und mir gefällt, habe ich eine Auswahl der aktuellsten und „ähnlichsten“ Arbeiten eingereicht.
Die Arbeiten sind auf Artstaion, meiner Website und bei GoSee einzusehen.

Mia:
Was machst du, wenn du nicht gerade Awards gewinnst?
Peter:
Ich habe 2 Jahre bei einer Postproduktion für visuelle Effekte (Liga01) in München gearbeitet.
Dort habe ich viel gelernt und mich Anfang des Jahres selbsständig gemacht. Nun schlage ich mich als Freelancer durch. Ich visualisiere alles, was rein kommt. Concepte für Computerspiele und Film oder Storyboards und Layouts für die Werbung. Der Kunde hat eine Idee und ich bring sie aufs Papier bzw. auf den Monitor. Aber immer alles in 2D.

Mia:
Gab es Fächer oder Lektionen an der kw, die dir bei deiner Selbstständigkeit oder generell bei deiner Arbeit geholfen haben?
Peter:
Obwohl ich wenig fotografiere hat mich der Unterricht von Eric Shambroom in meiner Wahrnehmung von Farbe und Licht, oder allgemein meinen Blick sehr verändert.
Ich erwähne ihn oft in Gesprächen, weil seine Begeisterung den Dingen auf den Grund zu gehen für mich sehr ansteckend war.
Allgemein war die Ausbildung an der KW natürlich der Grundstein für das, womit ich heute meinen Unterhalt verdiene. Erst dort wurde mir das weite Spektrum des Gestalters eröffnet und ich erfuhr von Berufsfeldern, die mir vorher völlig unbekannt waren.

Mia:
Welche Kunden/Projekte bereiten dir die größte Freude?
Peter:
Detailliertes Briefing. Vernünftiges Timing. Arbeit abgeben. Feedback + Korrektur. Fertig.
Klingt wie eine Wunschvorstellung. Hatte ich aber schon. Orca Campaign (sitzen in der Speicherstadt) ist so eine Agentur, mit der ich bis jetzt sehr positive Erfahrungen gemacht habe.

Mia:
Was würdest du unseren Studis raten, die mit einer Selbstständigkeit liebäugeln?
Peter:
Sammel erst Berufserfahrung und verkaufe dich nicht unter Wert (auch aus Fairness deinen Konkurrenten gegenüber).

Mia:
Wo können wir mehr von dir bewundern?
Peter:
https://www.artstation.com/artist/pebe


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Autor: Miriam Wagner

Miriam Wagner

Hi, mein Name ist Mia. Ich hab von 2009 bis 2013 an der kunstschule wandsbek studiert und schon während meines Studiums an der kw als PR gearbeitet. Jetzt, nach meinem Abschluss, bin ich wieder zurück und freue mich wieder als rasende Reporterin unterwegs zu sein.

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