LISA SCHNEIDER IST STUDIERENDE DES MONATS MAI IN BREMEN

Veröffentlicht am: 15 Mai 2020

Name: Lisa Schneider
Alter: 24
Semester: 6.2
Lieblingsfach: Fotografie und Film
Digital oder Analog: Vor dem Studium lieber analog, jetzt finde ich eine Mischung aus beidem sehr gut.

6.Semester an der KW, was hast du in der Zeit mitnehmen können und was würdest du Studis, die noch am Anfang stehen mit auf den Weg geben?

Die persönliche Zusammenarbeit mit den Dozierenden war sehr hilfreich und hat mich in meiner künstlerischen Entwicklung sehr viel weitergebracht. Die konstruktive Kritik nach den Präsentationen war und ist sehr aufschlussreich und ich habe gelernt, wie ich meine gestalterischen Entscheidungen richtig präsentiere.
Es war sehr schön, aus so vielen unterschiedlichen Bereichen etwas gelernt zu haben und das Wissen nun anwenden zu können.
Den neuen Studierenden würde ich empfehlen, mehrere Ideen zuzulassen und viele Skizzen zu entwerfen, immer offen für neue Anregungen zu sein, um sich dann auf etwas festzulegen.

Hast du Fächer, in denen du besonders viel für dich mitnehmen konntest?

Besonders viel habe ich aus dem Fach Fotografie ziehen können. Ich fand es einfach unglaublich interessant, aus den eigenen Fotos später eine Bilderserie zu erstellen, die von spannenden aber ebenso auch unscheinbar wirkenden Bildern lebte, sodass es die perfekte Mischung ergab. Ich finde, unser Dozent Björn hat uns sehr gut geschult, den richtigen Blick dafür zu entwickeln.
Auch durch das praktische Arbeiten im Fach Film konnte ich sehr viel für mich mitnehmen. Ich fand es interessant, zuerst die Idee und den Plan dafür zu entwickeln und später richtig draußen aktiv zu werden (so wie in Fotografie auch), und dann später mithilfe des Schnittprogramms aus dem ganzen Material einen kurzen Film zu kreieren.
Natürlich habe ich auch aus allen anderen Fächern viel mitnehmen können, jede Aufgabe war eine neue Herausforderung, durch die man wachsen konnte.

Wir befinden uns ja alle gerade in einer Ausnahmesituation..
Wie kommst du mit der momentanen Situation klar?

Wirklich gut, muss ich sagen. Ich finde, wir haben auf jeden Fall Glück, dass wir in unserem Bereich so gut von Zuhause aus arbeiten können und ich bin froh, dass wir so einen guten Austausch mit den Dozierenden durch die Online Seminare haben. Meine Kommilitonen fehlen mir aber schon, denn es macht einfach Spaß, gemeinsam an etwas zu arbeiten und sich besser austauschen zu können.

Hast du Tipps für das Homeoffice ?

Also für mich persönlich ist es immer sehr wichtig, mir eine Atmosphäre zu schaffen, in der ich motiviert arbeiten kann – ich muss einen bestimmten Ausgleich haben, z.B. vorher ein wenig Sport gemacht haben oder einmal kurz in der Natur gewesen sein, um dann konzentriert arbeiten zu können. Oft höre ich auch nebenbei Musik, die mich inspiriert.
Ich finde es außerdem wichtig, mit Kommilitonen / Freunden in Kontakt zu bleiben, um sich z.B. gegenseitig über das Design auszutauschen.

Was wolltest du als kleines Mädchen immer werden und warum wirst du nun Kommunikationsdesigner?

Als Kind habe ich immer davon geträumt, Sängerin zu werden, nebenbei habe ich aber auch schon immer viel Zeit der Kunst gewidmet. Nach dem Abi entschied ich mich Kunst und Design zu studieren. In Magazinen, auf Verpackungen oder Plakaten fielen mir immer besonders die Illustrationen und das Design an sich auf, darum wollte ich gerne eigenes Design kreieren. Außerdem möchte ich den sozialen mit dem künstlerischen Bereich verbinden, möglicherweise, indem ich etwas für einen sozialen Bereich gestalte.
Hinzu kommt, dass ich auf Reisen Menschen getroffen habe, die in diesem Bereich tätig sind und für die es möglich war, gleichzeitig zu arbeiten und zu reisen. Das hat mich sehr inspiriert, da ich gerne noch viel von der Welt sehen und gleichzeitig kreativ arbeiten möchte.

Hast du einen Nebenjob und hat er etwas mit dem Studium zu tun?

Ab und zu mache ich Auftragsarbeiten für Freunde oder Bekannte, wie z.B. Flyer oder Logos designen. Zuletzt malte ich ein Bild auf Leinwand von Island.

Siehst du dich später eher in einer Agentur/einem Unternehmen oder als selbstständig arbeitende Designerin?

Ich arbeite gerne mit anderen Menschen zusammen und darum sehe ich mich erst einmal in einem Unternehmen oder einer Agentur. Später kann ich mir aber auch vorstellen, als selbstständig arbeitende Designerin tätig zu sein. Auf jeden Fall ist es mir sehr wichtig, in einem nachhaltigen Bereich zu arbeiten. Möglicherweise schaue ich mich bei Hilfsorganisationen und in der Surfbranche um.

Gibt es irgendetwas, was du an der KW erlebt hast, an das du dich nach deinem Abschluss noch gerne zurück erinnern wirst?

An das Blindzeichnen mit dem ganzen Kurs, bei dem wir – wie der Name schon sagt – blind, ohne auf das Blatt zu schauen, die gegenüber sitzende Person mit einer Linie zeichnen sollten. Dabei sind sehr amüsante, künstlerische Porträts entstanden.
Ich mochte außerdem die Atmosphäre in den kleinen Kursen der KW und bin dankbar für die schöne Zeit mit meinen Kommilitonen.

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Autor: Annika & Neela

Annika & Neela

Moin, wir sind Annika und Neela, das PR-Team für den Standort Bremen. Aktuell sind wir im 5. Semester. Nebenbei sind wir dafür zuständig euch über alle aktuellen News und Events zu informieren, sowohl hier als auch auf Instagram (@kwbremen) und Facebook der KW Bremen.

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