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Atmosphere

Sonntag, 08. August 2010

Am Freitag Abend, den 06.08.2010 war es wieder soweit.
Wie bereits berichtet, fiel an diesem Abend, pünktlich um 20.00 Uhr der Startschuss für eine weitere studentische Ausstellung.

Tobias Tietchen stellt seit diesem Abend bis zum 03.09.2010 seine Arbeiten in der Makrele Bar, Talstraße 29 in St. Pauli aus.

ATMOSPHERE

Natürlich waren wir an diesem wichtigen und aufregenden Abend vor Ort, um euch mit Bildmaterial zu versorgen und natürlich, um Tobias ein paar Fragen zu sich und seinen Arbeiten stellen zu können.

Tobias Tietchen

Mia:
Hey Tobi, wie angekündigt, hast du am Freitag auf St.Pauli deine Werke ausgestellt.
Erzähl uns doch einmal, wie der Abend so für dich war:
Tobi:
Hey Mia, also mein Abend war aufregend und natürlich hochemotional. Wenn man knapp 10 Wochen quasi jeden Tag in Vorbereitungen investiert ist es natürlich super Bekannte, Freunde und Familie zu Besuch zu haben und auch von außen viel positives Feedback zu bekommen.
Im Vorfeld wurde ich regelrecht paranoid ob alles klappen würde, ob es den Besuchern gefallen wird usw. Im Rückblick jedoch war es für mich ein unvergesslicher Abend.

Mia:
Warst du vorab sehr aufgeregt?
Tobi:
Ja klar. Ich habe mir einen riesigen Druck auferlegt und war manchmal kurz davor es hinzuschmeißen. Wenn du eine Woche durchmalst und hinterher auf 8 Bilder guckst von denen eigentlich nur 2 deinem Anspruch gerecht werden kann das schon ganz schön zermürbend sein.

Mia:
Wie hast du dir den Abend vorgestellt?
Tobi:
Eigentlich genauso wie er auch verlaufen ist. Weil die Makrele ja mitten auf St. Pauli ist, war es zu erwarten das sich die Gäste über den ganzen Abend hin verteilen. Manche wollten danach noch feiern gehen und kamen dementsprechend erst um 11 oder 12 an. Sehr gefreut habe ich mich aber auch über Zuspruch von außen. Deine Freunde und Familie stehen schließlich immer hinter dir. Wenn aber Jemand den du noch nie gesehen hast dich anspricht bestätigt das einen enorm.

Mia:
Wie ich auf Facebook schon sehen konnte, gab es auch glückliche Käufer- erzähl uns doch auch davon:
Tobi:
Cool. Also ich habe von einem Bild 10 Kunstdrucke anfertigen lassen die man dann für einen erschwinglichen Preis bei mir oder der Makrele erwerben kann. Davon habe ich bis jetzt mehr als die Hälfte verkauft und am Samstag Abend habe ich auch das erste Original der Ausstellung verkauft. Ich hoffe es geht so weiter :)

ATMOSPHERE ATMOSPHERE ATMOSPHERE ATMOSPHERE ATMOSPHERE ATMOSPHERE ATMOSPHERE ATMOSPHERE ATMOSPHERE

Mia:
Wie bist du auf die Makrele gekommen?
Tobi:
Mario, ein Bekannter von mir arbeitet in der Makrele. Durch ihn wurde ich darauf aufmerksam das die Makrele jeden Monat eine andere Ausstellung veranstaltet. Da der Laden direkt in auf St. Pauli ist und durch verschiedenen Akustik Konzerte und Geburtstagsfeiern ein sehr wechselndes Publikum hat, fand ich den Laden für eine Ausstellung besonders gut geeignet und habe mich daraufhin mit meinen Bildern und Konzept dort beworben.

Mia:
Was waren die Voraussetzungen dort auszustellen?
Tobi:
Mhhh. Also Ich musste mich selbst um die Rahmen und so kümmern und dafür sorgen das die Vernissage auch neues Publikum in den Laden bringt. Dafür biete ich dem Laden jetzt 4 Wochen lang einen neuen Look ;)

Mia:
Deine Ausstellung lief unter dem Namen “Atmosphere”.
Wie bist du auf den Titel gekommen und wonach hast du deine Arbeiten ausgewählt?
Tobi:
Der Titel beruht auf dem Song Atmosphere der Band “Joy Division”. Da ich viel versuche mit Stimmungen zu arbeiten die ich aus der Musik ziehe, fiel es mir nicht schwer genauso wie bei meinen Bildtiteln mich dort zu bedienen.
Zuerst hatte ich geplant ausschließlich neue Werke für die Ausstellung zu machen. Irgendwann jedoch, habe ich gemerkt das das nicht zu schaffen ist wenn ich am Ende auch selbst zufrieden sein will. So sind insgesamt 19 Bilder zusammengekommen, von denen 11 oder 12 neu sind.

Mia:
Ist schon eine weitere Ausstellung geplant?
Tobi:
Hui. Nun mal halblang ;)
Also ich würde in Zukunft natürlich gerne wieder etwas ausstellen, oder eines meiner Werke irgendwo beisteuern. Pläne diesbezüglich gibt es auch schon jedoch ist da noch nichts Spruchreif.

Mia:
Und in welche Richtung wird diese gehen?
Tobi:
Wie immer natürlich;) Düster, symbolschwanger und Geheimnisvoll.
Jedoch würde ich gerne versuchen vielseitiger zu werden. Wie das aussehen soll weiß ich jedoch noch nicht genau. Man Darf also gespannt sein.

Mia:
Sind Arbeiten aus deiner Austellung im Unterricht entstanden?
Tobi:
Nein, auch wenn ich gerne mehr von meinem Stil in meine Uniarbeiten einbringen würde als ich es bis jetzt getan habe. Lediglich ein Bild habe ich bei Anne Brömme in den Unterricht eingebracht. Hoffentlich wird dies in der 2. Hälfte des Semesters noch öfters passieren, da ich dort auch die Möglichkeiten habe meinen Stil in neuen Formaten zu übersetzen.

Mia:
Und wo finden wir Nachschub von dir?
Tobi:
Also entweder auf meinem Blog oder bei StudiVz.
Bis zum 3. 9. besteht natürlich auch die Möglichkeit meine Bilder während der Öffnungszeiten der Makrele Bar zu beäugen. Ich würd mich über weiteres Feedback freuen.

Super, dann wissen wir, wo wir hingehen und schauen müssen :)
Vielen Dank für das nette Interview und die schönen Aussichten!

Wie immer sind wir gespannt, was als Nächstes von dir kommt!
Weiter so!

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Philipp-Noel Richter

Montag, 10. Mai 2010

In dieser Rubrik möchte ich euch gerne einige interessante Kommilitonen und ihre Arbeiten vorstellen.
Den Anfang macht dieses Mal Philipp-Noel Richter aus dem dritten Semester.
Im Kurzinterview wollte ich einiges über ihn und seine Arbeiten wissen.

andre kam Kopie Noel

Mia: Erzähl uns doch, wie du zur KW gekommen bist!

Noel: Auf die KW bin ich rein zufällig gestoßen. Ich habe im Internet nach einer Schule für Photodesign recherchiert und bin versehentlich auf die Seite der KW gekommen.
Die Seite hat mich prompt überzeugt. Sofort gefielen mir die Fächer und Themen die an der Schule angeboten werden.
Ich dachte mir gleich, dass ich durch das Studium zum Kommunikationsdesigner meinen Horizont um einiges erweitern kann. Darum fiel mir die Entscheidung mich an der Kunstschule Wandsbek zu bewerben nicht schwer.
Nun bin ich im dritten Semester und bin erstaunt wie viel man in so kurzer lernen kann.

Noel Noel

Mia: Mit welchen Materialien arbeitest du am liebsten und worin siehst du deinen persönlichen Schwerpunkt?

Noel: Am liebsten arbeite ich mit meiner Spiegelreflex Kamera (Nikon D200). Photographie ist auf jeden Fall mein Spezialgebiet. Ich weiß jetzt nicht was die neueste und teuerste Kamera für Schnickschnack kann, aber ich behaupte einfach mal darauf kommt es nicht an. Viel wichtiger ist es den richtigen Blick zu haben, schnell und intuitiv zu arbeiten.

3typen Malte

Mia: Und was möchtest du nach deinem Studium an der KW machen?

Noel: Nach der KW kann ich mir vorstellen als selbstständiger Fotograf zu arbeiten für Magazine, Agenturen etc. Oder ganz klassisch in einer Agentur als Kommunikationsdesigner. Oder in eine ganz andere Richtung. Mich würde es auch reizen als Cinematographer zu arbeiten. Aber ganz genau hab ich mich noch nicht festgelegt. In laufe des Studiums werden ja noch viele spannende Fächer auf mich zukommen.

Vielen Dank für das Interview!

Weitere Arbeiten von Noel findet ihr hier!


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Lena Matthies ist Studierende des Monats April

Donnerstag, 01. April 2010

Lena Matthies aus dem 5. Semester ist Studierende des Monats April und gewährt uns einen kleinen Einblick in ihren kw-Alltag.

Stell dich doch einmal kurz selbst vor. Woher kommst Du, was hast Du vor der kw gemacht, seit wann studierst du hier?

Hey, ich heiße Lena Matthies, werde diesen Monat 20 Jahre alt und komme aus einem kleinen Städtchen, dessen Name den einen oder anderen manchmal zum Schmunzeln bringt; Bad Sülze. (in der Nähe von Rostock).

2008 habe ich mein Abitur gemacht und  mich noch im selben Jahr hoch motiviert und erfolgreich an der Kunstschule Wandsbek beworben. Nun bin ich ab April schon im 5. Semester und frage mich ständig: „Wo ist nur die Zeit geblieben?“ ;-)

Gleich vorweg: Herzlichen Glückwunsch zu deiner bestandenen Zwischenprüfung!
Wie ist es denn gelaufen?

Dankeschön…

Ja, die Vorbereitungen für die Mappe und für die Präsentation waren natürlich zwischendurch ziemlich zeitaufwendig und nervenaufreibend. Eine Zeit mit wenig Schlaf und viel Schokolade, aber letztendlich war es machbar. Es war also nicht so schlimm, wie erwartet, was ich auch von meiner Präsentation behaupten kann.

Für mich war es eine tolle Möglichkeit, sich mit den im Studium entstandenen Sachen erneut zu beschäftigen und diese nun, mit etwas mehr Wissen und Erfahrung, aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Hast du Tipps zur Zwischenprüfung für das kommende vierte Semester?

Ja, rechtzeitig anfangen und Ruhe bewahren!
Theoretisch ist dies auch möglich, nur sieht es in der Praxis leider oft ein wenig anders aus. ;-)

Freut euch einfach auf die Zeit danach! Das war mein Ansporn.
Und seht es als eine Chance an, noch mehr aus euch raus zukommen, hinter euren Arbeiten zu stehen und diese auch so zu präsentieren.

Wenn nicht Design, was dann als Beruf?

Für mich war eigentlich schon immer klar, dass ich später irgendetwas mit Musik oder Kunst machen möchte. Mich hat neben dem Grafikdesign auch Architektur interessiert, aber auch der Beruf der Musik- oder Kunsttherapeutin.

Ich wollte mit Menschen arbeiten, kreativ sein und ein bisschen rumspinnen.

Ich denke, somit ist Kommunikationsdesign schon die richtige Wahl. ;-)

Was würdest Du sagen, sind deine Schwerpunkte bzw. deine Stärken im Kommunikationsdesign?

Ich glaube Printdesign. Hierbei verbinde ich gerne zeichnerische mit digitalen Elementen, da es eine Arbeit noch reizvoller macht.

Wie lässt du dich inspirieren?

Eigentlich durch alles was um mich rum steht, liegt, sitzt, fliegt, hockt, kriecht, krabbelt, usw.

Wo tobst du dich außerhalb der kw designtechnisch noch aus?

Ich habe angefangen, etwas für Familienmitglieder zu gestalten, sei es einen Flyer für die Fahrschule oder Illustrationen für ein Kinderbuch. Anschließend kamen Wettbewerbe an der Schule dazu, und momentan arbeite ich mit Elisa an dem Corporate Design für ein Busunternehmen. Ein Auftrag, der unabhängig von der Schule läuft und sich mal nicht im Rahmen der Familie abspielt.

Was sind deine Pläne direkt nach dem Studium?

Mein Traum wäre es ins Ausland zu gehen, um dort meinen Master zu machen.

Ich sage es mal so:
Wenn ich meinem Verstand folge, lande ich in England,wenn ich der Liebe folge, in Amsterdam und wenn ich dem Abenteuer ins Auge blicken möchte, werde ich mich für Australien entscheiden.

Welche Richtung ich einschlage, wird sich zeigen. Ein wenig Zeit habe ich ja noch.

Vielleicht klappt das alles aber nicht und ich werde natürlich so schnell wie möglich versuchen, einen Praktikumsplatz bekommen, der eine Festeinstellung zur Folge hat.

Was treibt dich an?

Der Gedanke, dieses gute Gefühl zu haben, wenn man ein tolles Endergebnis vor sich hat.

Wen bewunderst du?

Menschen, die immer positiv denken und aus allen Situationen das Beste herausholen können.

Wie schaffst du dir Ausgleich vom Ideen spinnen und Pixel schubsen?

Mit Klaviertasten klimpern, mit Augen am Fernsehbildschirm kleben, auf Sportgeräten schwitzen, mit meinem/(n) Freund(en) Zeit verbringen oder einfach mal gemütlich an der Teetasse nippen.

Lieblingsdesigner, und warum?

Im Moment gefallen mir die Arbeiten von Yulia Brodskaya sehr gut. Ihre Papier-Illustrationen sind mir zwar zum Teil ein wenig zu kitschig, dafür sind andere Werke umso ansprechender und inspirieren mich.

Wo hättest Du gern einen Zweitwohnsitz in der Zukunft und warum?

Ach ja…Sonne, Strand, Palmen, Meer, Ruhe, Entspannung – Wörter, die ich mit meinem Zeitwohnsitz verbinden würde – einen genauen Ort kann ich aber nicht benennen.

In welchem Land würdest du gerne arbeiten?

Ich hätte Lust auf Australien.

Hast du Lieblingsbücher?

Habe keine bestimmten. Derzeit liegen öfter Designbücher in greifbarer Nähe, aber ich lese auch gerade „Body Language- 7 easy lessons to master the silent language“, um mein Englisch mal wieder ein wenig auf Vordermann zu bekommen. Wird auch langsam Zeit! ;-)

Mit wem würdest Du gern einen Monat lang tauschen?

Mit meiner Katze.

Essen, schlafen, essen, kraulen lassen, essen, schlafen, essen – ein tolles Leben.

Deine Lieblingsdesignblogs?

Ich mag Illustrationen und bin gestern auf www.illustration-design.blogspot.com gestoßen.

Und ich muss sagen, das, was ich da sah, gefiel mir.

Was sagt man dir nach?

Ich sei zu pessimistisch. (Eigentlich bin ich nur Realist mit Erfahrung.)
Ich sei verfressen. (Eigentlich bin ich nur jemand, der öfter als andere genießen möchte)
Ich sei neugierig. (Eigentlich möchte ich nur alles wissen.)

Was magst Du an dir gar nicht?

Ich muss ja leider ehrlich sein:

Meinen Pessimismus, meine Verfressenheit und meine Neugier.

Welche Tipps hast du für die Frischlinge im 1. Semester?

Habt Spaß, seid offen für Neues, haltet Ohren und Augen offen, versucht auch außerhalb der Schule neue kreative Herausforderungen in Angriff zu nehmen und genießt einfach die Zeit!

Servus

Ran an die Wurst

Donnerstag, 03. September 2009

Vieles geht vor momentan an der kunstschule wandsbek. Das Semester neigt sich dem Ende entgegen und das neue klopft schon an die Tür. Neue Studierende – der Grundkurs befindet sich schon jetzt im Haus – neue Dozenten und andere gute Neuigkeiten treiben das Leben an der kunstschule wandsbek vorran. Dies alles wurde am vergangenen Montag verkündet, mit vergangenen Highlights und kommenden Facts. Im Anschluss schmiss die kunstschule wandsbek Würstchen vom Grill und Getränke für die Studierenden, so wurde der Hof um die kunstschule wandsbek kurzer Hand Schauplatz einer netten abendlichen Feier mit Smalltalk über die nächsten Bewerbungen bei flüggedesign, kommende neue Kollegen und Themen fernab vom Studium an der kunstschule wandsbek.

Grillen & Chillen 2009

Samstag, 20. Juni 2009

Die Grills qualmten, die Bierflaschen gegen die Sonne gestreckt und angestoßen! (weiterlesen…)

Josefine Nitsch ist Studierende des Monats Juni

Montag, 01. Juni 2009

Im 7. Semester während der Abschlussarbeit muss auch mal Zeit für ein Interview sein. Josefine Nitsch als Studierende des Monats stellte sich den Fragen.

Josefine Nitsch, Studierende des Monats Juni

Josefine Nitsch, Studierende des Monats Juni

Kennst du einen Grafikerwitz?
Einen Grafikerwitz kenne ich, aber der ist weder jugendfrei noch besonders gut. Das gilt für die meisten Witze die mir gerade einfallen. (weiterlesen…)

Film: Die Gedanken sind frei

Sonntag, 10. Mai 2009

Parkour ist schon lang keine Randgruppensportart mehr, sondern erfreut sich bei diversen Internetvideoplattformen schon längst größter Beliebtheit. Ursprünglich von David Belle begründet nimmt der Parkour-Sprinter den kürzesten Weg von A nach B, über Mauern, durch Gärten, über Geländer und Brücken. Wie das aussieht, haben für uns Catharina, Miriam und Julia mit der Kamera festgehalten, geschnitten und in eine Rahmenhandlung mit Animation verpackt.


vimeo Direkt

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Dennis Wehdeking ist Studierender des Monats Mai

Freitag, 01. Mai 2009

Ein Interview, bohrende Fragen und Hammer-Antworten.

Dennis Wehdeking, Studierender des Monats Mai

Dennis Wehdeking, Studierender des Monats Mai

Hi Dennis, gestresst oder entspannt?
Im Moment noch entspannt, da das neue Semester ja grad erst angefangen hat. Aber ich denke das wird sich demnächst noch ändern, wenn dann die ganzen Projekte so richtig starten. (weiterlesen…)

Film: 3D Trash

Donnerstag, 23. April 2009

3D Renderingmovie von Clemens Lochmann und Niels Jensen.

Für den Unterricht digitaler Film erstellten Clemens Lochmann und Niels Jansen eine 3D-Animation und kombinierten diese mit echtem Filmmaterial. Der kleine Roboter namens “Trash” verlässt seine eigene Umgebung und findet sich in der realen Welt wieder. Überwältigt von der neuen “großen” Welt macht er sich auf die Reise, um sie zu erforschen. Was wohl passieren wird?


vimeo Direkt

Auftragsarbeit Wandgestaltung

Freitag, 10. April 2009

Die kunstschule wandsbek ist mittlerweile auch Anlaufstelle für Auftraggeber geworden, die speziell Studierende suchen. So schrieb auch Katrin Czuba, Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums Bargteheide, eine Email mit einem Briefing für eine neue Fassadengestaltung. Eine Wand im Bad- und Pflegebereich des Zentrums sollte mit einem schönen Landschaftsmotiv versehen werden. Matthias Borchardt nahm sich dieser Aufgabe an und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Nachdem Matthias die Ausschreibung in unserem internen Forum gelesen hatte, stellte er telefonisch Kontakt her und erhielt ein detailliertes Briefing und weitere Informationen zum Auftrag. Er überlegte sich ein Konzept und erstellte Skizzen, die kurz darauf bei einer Begutachtung der Arbeitsfläche präsentiert wurden. Auch Vorgehensweise, Farben und Material wurden besprochen, denn es waren neben einem Landschaftsmotiv auch genaue Farbnuancen in Übereinstimmung mit den Hauptfarben des Wellnessbereiches zu berücksichtigen. Hierbei handelte es sich um zwei angenehme Beigetöne und einen warmen Grauton. Nun wurden Sprühdosen inklusive diverser Caps für verschiedene Strichstärken beschafft und die Skizzen ausgearbeitet. Bevor es ans Sprayen ging, musste der Bereich abgeklebt werden, damit keine Sprühpigmente über das Motiv hinaus gelangen. Nach sorgfältiger Klebeaktion und dem Kampf mit der Wasserwaage, die der Fliesenleger (der nebenbei noch den Boden flieste) netterweise zu Verfügung gestellt hat, konnte Matthias mit der Skizzierung an der Wand beginnen.

Wandgestaltung von Matthias Borchardt

Wandgestaltung von Matthias Borchardt

Im ersten Part wurde der Hintergrund angelegt, in dem Himmel, Wolken und Lichtsituation der Szenerie bestimmt wurden. Anschließend entstanden Horizont, Ozean, Klippen und Wälder. “Ich habe mich immer weiter nach vorne gearbeitet und später Details in der Landschaft ausgebaut” erzählt uns Matthias. Schatten und Gräser entstanden und ein paar kleine Möwen am Horizont. Daraufhin folgte die Konzentration auf den Vordergrund mit dem Geländer der Terrasse und den Säulen an den Seiten. Um gerade Linien perfekt mit der Sprühdose zu kreieren, kann man mit einem Maler-Kreppband die gewünschte Linie abkleben, das wirkt einfach professioneller. Der Rundbogen wurde anhand der Vorzeichnung an der Wand dann einfach mit der Sprühdose nachgezogen. Matthias hat hierzu ein Stück Schnur mit dem Graphitstift in den gewünschten Radius gezogen. Alte Geometrie, die wahrscheinlich schon die alten Meister in ihren Fresken angewandt haben. Zu guter Letzt wurden noch ein paar Details im Hintergrund und Vordergrund verfeinert, zum Beispiel die Gräser, die noch vor dem Geländer erkennbar sind.

Noch ein paar Tipps vom Meister an der Sprühdose: Aus Gesundheitsgründen immer im geschlossenen Räumen eine Gasmaske tragen, die Fenster auf zu machen reicht nie aus. Sprühlack ist sehr Giftig und kann Allergien auslösen wenn er eingeatmet wird. Nach dem Finalem Bild lieber noch ein paar Tage den Raum gut belüften.
Mehr von Matthias Borchardt: www.sketshup.over-blog.de