Grillen & Chillen 2009
Samstag, 20. Juni 2009Die Grills qualmten, die Bierflaschen gegen die Sonne gestreckt und angestoßen! (weiterlesen…)














staatlich anerkannte berufsfachschule für kommunikationsdesign
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Ein weiteres Event der Vortragsreihe “s.t.u.d.e.n.t.e.n.f.u.t.t.e.r” steht an. Am Donnerstag, den 28.5.2009 um 13 Uhr, wird Stefan Kerp, selbstständiger Creative Consultant, wird einen Gastvortrag über Konzeption, Markenbildung und Unternehmensstrategien halten.
Wie entwickelt man ein gutes Konzept? Wie kommt man auf kreative Ideen, die gleichzeitig eine konzeptionelle Punktlandung sind?
Stefan Kerp blickt auf 22 Jahre Agenturerfahrung wie beispielsweise bei Publicis oder GREY zurück. Nach seinem Studium beschrieb sein Lebenslauf einen erfolgreichen Werdegang über den Grafik-Designer, Art Director, Creative Director bis zum Geschäftsführer Kreation. Er widmet sich der Verknüpfung von kreativem Marketing Knowhow und unternehmerischem Denken.
www.stefankerp.de
Ein neues Kapitel der Neuanschaffungen ist vollendet. Im zweiten Stock ist das professionelle Filmstudio komplett eingerichtet, mit allem, was dazu gehört.
Wie angekündigt, besuchte uns am Dienstag den 14. April Sören Wendt vom Trickfilmstudio Trikk17 mit seinem Schaumstoff-Assistenten Dr. Brumm und anderen Trickfilmfiguren. Denn wer glaubt, im Zeitalter der digitalen Medien würde alles vom Computer erledigt, nachdem man zwei Knöpfe gedrückt und ‘nen Kaffee getrunken hat, hat sich stark verschätzt. Stop-Motion nennt man die Animation mit echten Figuren, auf die Trikk17 spezialisiert ist.
Sören Wendt erzählte uns den Ablauf einer kompletten Produktion, von der Idee beziehungsweise dem Briefing, über Vorproduktion und Beleuchtung bis hin zum Dreh und zum finalen Cut. Er selbst ist auch eher über Umwege zur Animation gekommen. Seiner ersten Berufsqualifizierung als Elektriker folgte ein Studium für Foto- und Filmdesign. Doch wie so häufig war die jetzige Tätigkeit als Animator früh vorprogrammiert, denn Sören Wendt produzierte bereits mit 13 Jahren erste Stop-Motion Filme mit Legofiguren. Doch zurück zur professionellen Produktion. Hierbei spielt die Planung die größte Rolle, “einfach drauf los” wird kein gutes Ergebnis bringen. Nachdem die Vorproduktion, die schonmal bis zu zwei Monaten in Anspruch nehmen kann, beendet ist, betritt erst der Animator die Bühne und der eigentliche Dreh kann beginnen. Jede Bewegung einer Figur ist echte Handarbeit: Foto, Figur bewegen, Foto, Figur bewegen usw. So können für 15 Sekunden Filmmaterial schonmal bis zu 8 Stunden vergehen, je nach dem, wie viele Figuren oder Objekte in einer Szene mitspielen. Auch das Material der Figuren will gut gewählt sein, hierzu brachte uns Sören Wendt sogar einige der kleinen Protagonisten mit. Silikon, Schaumstoff und Styrodur sind die gängigen Materialien. Auf die berühmt berüchtigten Knetfiguren wird nur ungern zurück gegriffen, denn jedes Berühren der Figur hinterlässt einen Fingerabdruck, der mühsam korrigiert werden muss.
Ein Meilenstein von Trikk17 war die Produktion des Filmes Tomte Tummetot, der ihnen sogar einen Grimmepreis bescherte.
Ein weiterer großer Erfolg von Trikk17, das Musikvideo zu “Ding” von Seeed:
Bis vor Kurzem konnte man in Raum 4 im vierten Stock noch nachmittags beim Markern, Zeichnen und Malen den Sonnenuntergang über den Dächern Hamburgs genießen. Zukünftig werden die Jalousien aber wohl öfter mal runter gelassen. Denn so schön die Sonne jetzt gerade nach der langen Winterdunkelheit auch sein mag, am Computer ist blendendes Licht fehl am Platz. Ja es ist wahr, wir haben einen neuen Computerschulungsraum eingerichtet mit 27 neuen iMacs und neuen Tischen. Das bedeutet aber selbstverständlich nicht, dass die handwerklich Interessierten auf ihre Räumlichkeiten verzichten müssen, im Gegenteil. Im zweiten Stock wurde nicht nur ein Filmstudio eingerichtet, auch ein weiterer Zeichen- und Malraum wurde eröffnet (wir berichteten). (weiterlesen…)
Am Sonntag den 22.03.2009 öffnete die kunstschule wandsbek wieder für Besucher ihre Pforten. Neben den Präsentationen der Abschlussarbeiten, gab es auch zwei Premieren. Der zweite Stock ist fertig gestellt und durfte betreten werden. Dort lagen nicht nur die Mappen aus der Zwischenprüfung aus, sondern auch die Filme aus dem dritten Semester wurden auf einer Leinwand abgespielt. Auch im vierten Stock herrschte reges Treiben. Hier liefen Interessierte, Bewerber, Studierende, Absolventen, Headhunter und Agenturchefs wild durcheinander um die Ergebnisse aus einem gesamten Semester Arbeit zu begutachten. Mit sehr viel Liebe zum Detail wurden hier Verpackungen, Produkte, Booklets, Werbemittel und Internetseiten zur Schau gestellt. Schlau, wer hier seine persönliche Visitenkarte neben seiner Abschlussarbeit platziert hat, denn danach wurde gerne gegriffen. Wer weiß, vielleicht ergab sich ja schon die eine oder andere Festanstellung bei den Absolventen.
Wir freuen uns, einen neuen studentischen Mitarbeiter begrüßen zu dürfen. Nils Gaudlitz aus dem 2. Semester ist jetzt als Redakteur, Reporter und Journalist für die Inhalte der Internetseite tätig. Wer hinter den Artikeln, Berichten, Fotostorys und Texten steht, soll ein Interview jetzt klären.

Gemäß dem Prinzip der kunstschule wandsbek, den Studierenden so viel praktische Erfahrung wie möglich zu geben, sollen sie die Möglichkeit haben, am Internetauftritt aktiv mitzuarbeiten. Wie wir berichteten ist das CI, der Inhalt und Illustrationen etc. von Studierenden erstellt wurden.
Warum hast Du so schwarze Augen? Bist Du ein Alien?
Genau genommen ist das kein Schwarz, sondern entspricht dem HKS-N 84 Farbton.
Woher kommt dein Streberimage?
Wenn ich Bock auf ein Projekt habe, klemm’ ich mich dahinter. Wenn die Aufgabenstellung wie beispielsweise in Corporate Design heißt „Logo, Visitenkarte, Briefpapier und Plakat“, kommt bei mir ganz schnell noch Briefumschlag, Screendesign, Anzeigenkampagne und Einladungskarte dazu, das ganze verpackt in einem einheitlichen Präsentations-PDF. Außerdem habe ich viele Projekte neben der kunstschule wandsbek, Kundenaufträge, Wettbewerbe und Ausschreibungen sowie Mitarbeit in einer Agentur. Andere spielen Fußball, singen in einer Band oder sammeln Briefmarken, mein Hobby ist halt Kommunikationsdesign.
Du bist also sehr fleißig?
Nö, überhaupt nicht, ich bin eigentlich ziemlich faul. Ich mache nur das gut und gründlich, worauf ich wirklich Lust habe. Unangenehme Dinge schiebe ich auch gerne mal bis kurz vor Deadline auf.
Hast du ein Arbeitsmotto?
„Mach’ du ma’ so, ich mach’s anders.“
Was machst du außer Design und (ab jetzt) Texten?
Essen und schlafen. Ich koche sehr gerne, wobei ich dafür leider immer weniger Zeit finde.
Wo siehst du dich in 10 Jahren?
Im Spiegel, auf peinlichen Urlaubsvideos und dem Cover der Page. Die meisten würden an dieser Stelle ihre Aussage revidieren und dem Leser mit dem Satz „Spaß beiseite“ den Wind aus den Segeln nehmen. Ich lass meine Aussage aber einfach mal so stehen, denn ich stehe dazu gerne erfolgreich in der Werbebranche tätig sein zu wollen.
Was sind deine Stärken?
Ich bin mehr der ganzheitliche Konzeptioner als der detailverliebte Reinzeichner. Deswegen arbeite ich auch lieber an vielen Projekten gleichzeitig, um einen größtmöglichen Ausgleich zu finden.
Du textest ja für uns, wäre der Beruf des Werbetexters was für dich?
Ja möglicherweise, aber nicht ausschließlich. Aber ich liebe Wortspielereien und Witze (von flach bis intelligent), insofern kann ich mir schon vorstellen, den einen oder anderen Slogan zu entwickeln.
Am Donnerstag, den 19.3.2009 präsentierte das dritte Semester die Ergebnisse aus dem Fach Digitaler Film. Das erste Mal setzten sich die Studierenden mit der Technik von Kamera und Software auseinander. Keine einfache Sache, so stießen viele an Grenzen sowohl technischen als auch konzeptionellen Ursprungs.
Es ging aber nicht nach dem Prinzip “Klappe, Action, Cut”. Nach einer intensiven Filmanalyse bildeten sich erst einmal Teams, in denen es galt, sich auf ein frei wählbares Thema festzulegen. Wichtig für eine effiziente Arbeitsweise war die Aufgabenverteilung, denn es kann nun mal nicht jeder Regie, Kamera, Schnitt und Ton übernehmen. Dann wurde ein kurzes Filmexposé angefertigt werden, an das sich nach mehrfachen Korrekturen die Arbeit an einem Filmstoryboard anschloss. Auch dieses wurde intensiv besprochen, korrigiert und überarbeitet, bis alles stimmte. Endlich ging es ans Filmen: Filmlocations finden, Materialien besorgen, Schauspieler briefen, proben und so weiter. Wenn dann alles im Kasten war, durfte geschnitten werden, meist mit der Software Final Cut Pro. Es wurde ausschließlich in HD-Qualität gefilmt, dafür standen zwei Sony HVR-Z1 Camcorder zur Verfügung. Der Filmkurs im 3. Semester dient dazu, einen ersten Einblick in den gesamten Ablauf einer Filmproduktion zu bekommen und in der Praxis eigene Erfahrungen zu sammeln, die später im 6. Semester vertieft und weiterentwickelt werden können. Bis es soweit ist, lassen wir die Ergebnisse aus dem 3. Semester auf uns wirken…
Cité Fatale – ein Film von Heike Hoeck, Esther Rühe, Lana Rodriguez Richardson, und Sebastian Gaulke
Das Filmteam war sich schnell einig, die Atmosphäre soll “Film noir” ähneln, was in einer modernen Schneewittcheninterpretation mit Rollentausch mündete. “Die Musikauswahl für die richtige Stimmung war einfach, komplizierter war das exakte Anpassen an die richtige Szene” erzählt Bassi, der neben der Kameraführung auch für den Ton zuständig war.
Was macht eigentlich ein Kommunikationsdesigner und wie wird man so einer? Welche Fähigkeiten muss man dafür mitbringen? Was lernt man in der Ausbildung zu diesem Berufsbild? Mit welchen Medien kann ich später arbeiten? Diese und andere Fragen können wir dir beantworten am kommenden Tag der offenen Tür!