Im Unterrichtsfach Digitaler Film bei Fachdozent Klaus Möller produzierten Carina Krause, Lena Matthies, Elisa Ohlrich und Vera Peters ein Musikvideo für den Rapper “Saint” und dessen Song “Bruder”. Storyboard, Kamera und Schnitt sind Teil des Unterrichtsinhaltes im dritten Semester, was hier wunderbar umgesetzt wurde. Themenvorgaben gab es hier keine, das Projekt wurde mittels eines Exposés mit dem Dozenten besprochen, verbessert und abgesegnet. Die Planung ist hier das höchste Gebot, denn wenn beim Dreh eine Kleinigkeit nicht beachtet wird, fällt sie vermutlich erst beim Schneiden auf. Geschnitten wurde übrigens in Finalcut, ein gängiges Programm auch in der Filmbranche.
Nils Gaudlitz aus dem 4. Semester ist Studierender des Monats November 2009. Mischa Bakman traf ihn zum Interview.
Hallo du Werbefutzi! Seit wann bist du denn schon wieder in der kw?
Heute seit 8:36, hängt davon ab wie lang die Schlange bei Frau Milch ist, meistens zwischen halb 9 und 9 Uhr.
Dann gib uns mal eine kleine Kontaktanzeige! Wer bist du überhaupt?
Nils, Baujahr 1988 und gebürtiger Hamburger und suche auf diesem Wege eine Freu… Agentur!
Wie gefällt dir das Studium bisher?
Die Atmosphäre hier ist klasse, durch die Weitläufigkeit hat man die Möglichkeit, auch nach dem Unterricht hier zu arbeiten und nicht im Weg zu sein. Wenn man mehr will, wird man nicht blockiert sondern stößt eigentlich immer auf offene Ohren.
Du bist ja schon so’n kleiner Superstar… du mit deinem ADC Plakat hast ja die kw echt beeindruckt. Wie ist die Idee entstanden?
Superstar? Nimm das Super weg… den Star vielleicht auch. Im Grunde genommen habe ich bei der Idee nur meinen Job gemacht, Idee finden und umsetzen. Aber der Weg dahin war nicht gerade einfach. Bis ich diese Idee hatte, habe ich bestimmt 20 bis 30 Ideen verworfen und teilweise habe ich erst nach der Umsetzung einsehen müssen, dass die Idee nichts taugt. Im Briefing für das Plakat stand so etwas wie „die Junioren lernen von den alten Hasen“, was mich auf das Sprichwort „Die Weisheit mit Löffeln fressen“ brachte. Natürlich habe ich vorher etliche andere Sprichworte durchgekaut aber keines war so treffend wie dieses. Hmmm… ansonsten einfach www.adc.kw19.de
Was würdest Du sagen, sind deine Schwerpunkte bzw. deine Stärken im Kommunikationsdesign?
Da ich ein absolutes Nerd-Kind bin komm ich recht gut in den gängigen Programmen klar, ich liebe Retusche und Layouts basteln. Mein Langzeitziel sehe ich aber eher in Ideenentwicklung und Konzeption, vielleicht sogar Text (?), Ausdenken macht mir einfach super Spaß.
Was ist für dich ausdrucksstarke, wirklich gute Werbung?
Werbung ist Entertainment. Ich finde, es nützt heutzutage nichts mehr, wenn ein Spot oder ein Plakat dem Verbraucher erzählt, welche Vorteile das Produkt liefert. Eine Kampagne muss dem Verbraucher emotional berühren, sei es über Humor, Ästhetik oder Action. Die Hornbach-Kampagne finde ich gut, aber auch Mercedes spielt ganz oben mit.
Wenn Du dein Studium hier bei uns abgeschlossen hast, steht was bei dir an?
Na ich hoffe doch direkt in einer wirklich kreativen und coolen Werbeagentur zu hocken, um Goldideen zu produzieren. Mir ist Teamarbeit sehr wichtig, daher strebe ich auch in absehbarer Zeit keine Selbstständigkeit an, es sei denn mit einem zuverlässigen Team. Mit coolen Leuten zusammen sitzen und Spaß haben und nebenbei geniale verkaufsfördernde Ideen zu entwickeln ist mein Traum.
Worauf bist du besonders stolz?
Alle Steine, die mir in den Weg gelegt werden, weg zu räumen, das ist nicht immer einfach.
Was machst du neben deinem Studium noch so?
Hab gestern mal wieder meine Gitarre entstaubt um zu testen, ob ich noch spielen kann, ging so.
Wo im Ausland würdest du gerne arbeiten?
Weiß nicht so recht, vielleicht in Dubai?
Kannst du den neuen Frischlingen einen guten Tipp auf den Weg geben? Dos and Donts??
Versucht bei jeder Aufgabe weiter zu denken, denn es gibt mehr als die zu erreichenden 100% vom Dozenten. Zwei, drei, vier Fliegen mit einer Klappe schlagen. Wie kann ich die Aufgabe erledigen, dass sie dem Dozenten UND dem Art Direktor meiner Traumagentur gefällt? Was muss ich machen, damit ich für das Design nicht nur eine gute Note kriege, sondern es sich auch auf T-Shirts drucken und profitabel verkaufen lässt? Wie mache ich die Idee so gut, dass ich nicht nur Student des Monats an der kw werde, sondern Student des Jahres beim ADC?
Mehr von Nils gibt es hier. Das Interview führte Mischa Bakman
Motion- und Broadcastdesign werden immer prägender im Berufsbild des Designers. Die Fähigkeit, seine Ideen selbständig auch in 3D visualisieren zu können ist eine große Chance in der boomenden Medienwelt. Mit vollem Enthusiasmus stürzte sich daher ein Team von mutigen Studenten auf dieses Thema. Unter der Anleitung von Designdozent Andreas Petersen bekamen die Studierenden ein Einblick in neue Techniken ihre Visionen in 3D umzusetzen.
Von der ersten Zeichnung bis zum Modeling ihrer virtuellen Darsteller, hin zur Umsetzung als Animations Film, wurde in der Woche alles erprobt, erlernt und vieles umgesetzt.
Verschiedenste Projekte wurden in den fünf Tagen kreativ erarbeitet: Ob animierte Trailer für eine neue fiktive MTV Show, aktionsgeladene Verfolgungsjagden, neue Entwürfe für Roboter, Charakterdesign oder die Visualisierung neuer Architektur – alles war möglich.
Eine spannende Woche in der viel neue Wege erfahren und neue Möglichkeiten aufgezeigt wurden eigenen Visionen bewegte Bilder zu verleihen und vor Allem – es hat Spass gemacht.
Eine Anfrage des Bezirksamts Wandsbek an die kunstschule wandsbek mit dem Wunsch einer Neugestaltung im Empfangsbereich (Kinderecke) führte zu diesem Projekt. Katharina Potratz, Nadia Faichney und Carsten Eggers nahmen sich der Aufgabe an. Konzeption und Einkauf mit einem begrenzten Budget waren die Folge. Anschließend wurde in insgesamt 15 Sessions fleißig gemalt und illustriert, jeweils über 5 Stunden. Am 3.9. um 10:30h ist Eröffnung durch die Bezirksamtsleiterin Fr. Schröder-Piller und vorraussichtlich auch Presse. Wir laden zum Einen zum Eröffnungstermin ein und zeigen zum Anderen Zwischenergebnisse der Arbeiten. (weiterlesen…)
Der Spätsommer stellt nocheinmal wunderschönes Wetter und Ronny Neumann sich den Fragen der Online-Redaktion.
Ronny Neumann, Studierender des Monats September
Stell dich doch einmal kurz selbst vor. Woher kommst Du, was hast Du vor der kw gemacht, seit wann studierst du hier?
Also ich komme aus Hoyerswerda, einer Stadt in Sachsen, allerdings wohne ich jetzt schon seit 19 Jahren mit meiner Familie in Schleswig-Holstein. Dort ging ich bis 2005 auf die IGS Barsbüttel, dort habe ich auch meinen Realschul-Abschluss gemacht, danach habe ich mich erst mal zwei Jahre in der Getränkeindustrie durchgeschlagen woraufhin ich dann im April 2007 an der KW angefangen habe zu Studieren. (weiterlesen…)
Ein weiterer Workshop der Projektwoche 2009 war “Comics” bei Uli Janssen. Inhalt des Workshops war einen Comiccharakter zu entwickeln und dazu eine kleine Comicstory über 2 bis 4 Seiten zu konzpieren und zu gestalten, das Ganze ohne Vorgaben, also war die eigene Kreativität gefordert. Die Ergebnisse wurden in 4 Einheiten à 5 Stunden erbracht und am Tag der offen Tür am 5. Juli präsentiert.
Das 4. Semester befasst sich im Unterrichtsfach Werbung unter anderem auch mit Broschürengestaltung. Adrian Jaster zeigt uns ein Beispiel aus dem Unterricht und berichtet von seiner Vorgehensweise. (weiterlesen…)
Marina Beck sitzt zur Zeit an ihrer Abschlussarbeit, sie ist Studierende des Monats August.
Marina Beck, Studierende des Monats
Findest du dass Eurythmie als Kreativfach an der kunstschule wandsbek eingeführt werden soll?
Na klar Also wenn das eingeführt wird, komm ich mal vorbei – das muss ich sehn!!!
Stell dich doch einmal kurz selbst vor. Woher kommst Du, was hast Du vor der kw gemacht, seit wann studierst du hier?(weiterlesen…)
Im 7. Semester während der Abschlussarbeit muss auch mal Zeit für ein Interview sein. Josefine Nitsch als Studierende des Monats stellte sich den Fragen.
Josefine Nitsch, Studierende des Monats Juni
Kennst du einen Grafikerwitz?
Einen Grafikerwitz kenne ich, aber der ist weder jugendfrei noch besonders gut. Das gilt für die meisten Witze die mir gerade einfallen. (weiterlesen…)
Kurz vor Semesterwechsel präsentierte das 4. Semester die Ergebnisse aus dem Screendesignunterricht unter Leitung von Markus Böhler. Hierbei ging es hauptsächlich um Konzeption und visuelle Dramaturgie, die fehlerfreie Programmierung der Website war noch nicht Aufgabenstellung. Nichts desto trotz folgt im 5. Semester auch das Webpublishing, also die Umsetzung in den Programmiersprachen HTML und CSS. (weiterlesen…)