Tim Jahnz ist Studierender des Monats Januar

Veröffentlicht am: 25 Januar 2016

Tim Jahnz

Besser spät als nie!
Durch die Ferien hat sich die Nominierung des Studierenden des Monats Januar in Bremen sehr verschoben. Aber lieber lassen wir Tim Jahnz seine Auszeichnung später zukommen, als es zu versäumen. In diesem Sinne:

Mia:
Jan! Künstler oder Designer?
Tim:
Ich würde sagen eine Mischung aus beidem ist perfekt. Als Künstler ist man in der Regel viel freier, persönlicher und emotionaler. Design ist oftmals an einen praktischen Nutzen gebunden und verfolgt meist eine Absicht. Außerdem wird Design von immer neuen Trends bestimmt. Ich finde, dass man für gutes Design auch immer eine Prise des freien, eher emotionalen künstlerischen braucht.

Mia:
Stratege oder Freigeist?
Tim:
Hier würde ich mich eher als Strategen bezeichnen. Ich plane möglichst alles und versuche organisiert zu sein. Klar, Spontanität, Abenteuerlust und eine gewisse Portion Risiko gehören immer dazu. Doch Am Ende fühle ich mich wohler wenn ich genau weiß, was zutun ist und in welchem zeitlichen Rahmen sich das ganze abspielt. Dazu passt, dass ich eigentlich ein sehr aufgeräumter Mensch bin und oftmals ein klares, schnörkelloses Design vorziehe.
Meine Kreativität funktioniert im Grunde genommen genauso. Ich lasse mich von vielen Dingen Inspirieren und versuche viele Einflüsse mitzunehmen. Das ist für mich ganz wichtig; offen sein für neues aber trotzdem seiner Linie treu bleiben. Und achja: Die kreativsten Ideen und die besten Einfälle habe ich Nachts. Also ich arbeite sehr gerne später Abends bzw. Nachts. Auch gerne im dunkeln. Ich weiß nicht wieso, aber das klappt am besten.

Mia:
Hardfakts!
Tim:
Mein Name ist Tim Jahnz, bin fast 22 Jahre alt und vor kurzem erst von Hude nach Bremen gezogen.
Jetzt wohn ich hier in der Innenstadt mit meiner Mitbewohnerin (die übrigens im gleichen Semester ist).
Meine Hobbys? Also das größte ist auf jeden Fall das Skateboarding. Davon ist  so ziemlich mein ganzes Leben geprägt. Wir haben ein eigenes kleines  Skateboard-Label gegründet und können dort viel Kreativität reinstecken und uns austoben. Ich filme dafür sehr viele Videos und bearbeite diese auch. Das macht mir mit am meisten Spaß. Nirgendwo kann ich den Kopf so frei bekommen wie beim Skaten, das hilft mir bei so vielen Dingen. Sogar mein Job hat etwas damit zutun; Seit 3 Jahren arbeite ich nun schon in einem Skateshop in Oldenburg. Meine zweite große Leidenschaft ist die Zauberkunst. Ich zaubere schon seit mehreren Jahren und es lässt mich nicht los. Ich finde beide Hobbys sind von sehr viel Freiheit und Selbstbeherrschung geprägt und beides lässt sich mit viel Kreativität betreiben.

Mia:
Das Magazin deiner Kindheit?
Tim:
Das Magazin meiner Kindheit war auf jeden Fall das Micky-Maus-Magazin. Das hatte ich damals sogar im Abo. Zuhause müssten bestimmt noch Kisten voll mit tausenden Heften sein, da ich eigentlich nie eins weggeworfen habe.

Mia:
Werbeagentur, Selbstständigkeit oder Verlag? Wo wird dich dein beruflicher Weg wahrscheinlich hintreiben?
Tim:
Da ich Stadtmensch bin wird mich mein beruflicher Weg auf jeden Fall in eine größere Stadt vertreiben, soviel steht schonmal fest. Dort versuche ich erstmal Fuß in einer Agentur zu fassen und erste Erfahrungen zu sammeln. Selbstständigkeit finde ich sehr schwierig, da es gerade am Anfang mit sehr viel Risiko verbunden ist. Mein Ziel ist eher in eine große Agentur zu kommen und dort Aufträge für große Firmen zu bearbeiten. Wohin genau? Wird sich zeigen…

Mia:
Hast du einen Leitsatz? Ein Motto?
Tim:
50 Prozent von etwas sind mehr als 100 Prozent von nichts.
Heißt soviel wie, dass es manchmal besser ist, sich mit weniger zufrieden zu geben.

Mia:
Was machst du an deinen Wochenenden?
Tim:
Ich muss eigentlich jeden Samstag arbeiten. Samstags Abends versuche ich aber trotzdem was zu unternehmen. Freunde treffen, Feiern gehen, je nachdem was der Geldbeutel so sagt, haha. Am liebsten entspannt ein, zwei Bierchen trinken. Wegfahren und Skaten gehen ist natürlich auch immer eine Option. Ich mag es gar nicht, nur zuhause rumzusitzen.

Mia:
Deine 4 besten Online Inspirationsquellen sind..
Tim:
Meine 4 besten Online Inspirationsquellen. Ehrlich gesagt hab ich da nichts festes. Ich lass mich von allem Inspirieren. Für mich sind viele Dinge Interessant. Natürlich hat man so Standardseiten à la Pinterest, da findet man ja auch geile Sachen. Aber das muss nicht zwingend sein. Teilweise kann Youtube da auch echt helfen. Man sieht was durch Zufall ein gutes Video und bekommt direkt Lust selber was zu machen. Und dabei kommen dann ganz neue Dinge raus. Ich muss aber auch sagen, dass ich viel öfter Magazine oder Bücher in der Hand halte, die mich inspirieren…



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Autor: Miriam Wagner

Hi, mein Name ist Mia. Ich hab von 2009 bis 2013 an der kunstschule wandsbek studiert und schon während meines Studiums an der kw als PR gearbeitet. Jetzt, nach meinem Abschluss, bin ich wieder zurück und freue mich wieder als rasende Reporterin unterwegs zu sein. Ihr findet mich auf google plus , facebook , youtube , und auf meiner Website .