Jenny Schön ist Studierende des Monats Februar in Bremen

Veröffentlicht am: 4 Februar 2016

Bremen’s brennende Empfehlung für den Februar erreichte uns Mitte Januar und wir mussten direkt Kontakt aufnehmen.
Diesen Monat fiel die Wahl zur Studierenden des Monats auf Jenny Schön!
Wir gratulierten und stellten direkt neugierige Fragen, die sie uns auch gern beantwortete.

Mia:
Jenny Schön, was für ein schöner Name!
Wer verbirgt sich dahinter? Erzähl uns was zu dir!
Jenny:
Also ich bin Jenny, 20 Jahre jung und studiere momentan im 5. Semester. Ich bin gebürtige Bremerin und bin stolz diese Stadt meine Heimat nennen zu können. Ich spiele gerne Klavier und Gitarre, singe seit ich denken kann, zeichne wann immer ich Zeit dazu finde und würde am liebsten die ganze Welt bereisen. Ich bin fast immer gut gelaunt, zielstrebig und versuche immer das Beste aus jeder Situation zu machen.

Mia:Sommer oder Winter? Frühling oder Herbst? Zu welcher Jahreszeit blühst du so richtig auf und was gefällt die besonders an ihr?
Jenny:
Definitiv Sommer! Es ist warm, die Sonne scheint den ganzen Tag und ich kann meine Lieblingskleider tragen. Zu dieser Jahreszeit bin ich auch immer bester Laune, sodass mir das Arbeiten auch viel mehr Spaß macht und mir eine Idee nach der anderen in den Kopf kommt.
Am liebsten liege ich dann am See und lese ein gutes Buch oder laufe mit meiner Kamera durch die Stadt und fotografiere alles was mir ins Auge fällt.

Mia:
Gradlinig oder Verspielt? Was ist für dich gutes Design. Wann ist es zu viel, wann ist es zu wenig?
Jenny:
Das ist eine schwere Frage, weil es dabei immer auf das Projekt ankommt. In meinen Augen kann sowohl gradliniges Design, wie auch verspieltes eine tolle Wirkung haben, wenn man sie passend einsetzt. Deshalb kann ich mich da gar nicht so richtig festlegen. Ein Reisemagazin würde ich zum Beispiel verspielter mit tollen Farben designen, während ich ein Modemagazin klassischer und gradliniger gestalten würde. So oder so, mir macht auf jeden Fall beides sehr viel Spaß!

Mia:
Deine drei Design Vorbilder…
Jenny:
Das ist easy! Das wären dann wohl: David Carson, Chip Kidd und Stefan Sagmeister. Diese drei Designer inspirieren mich immer wieder, vor allem in Typografischer Hinsicht. Ihre Arbeiten sind einfach Weltklasse und helfen mir immer wieder auf neue Ideen zu kommen und auch mal ganz verrückte Designs auszuprobieren, die mich dazu veranlassen mich selber herauszufordern. Ich merke dann nach jedem abgeschlossenem Semester, dass ich mich verbessert habe und neue Designs für mich gewonnen habe.

Mia:
Dein Bremer Kreativ Hotspot ist..?
Jenny:
Das Viertel. Dort trifft man einfach immer die verrücktesten, nettesten, lustigsten Leute mit denen man sich über allesmögliche austauschen kann. Um die Ecke denken ist da Programm und mich persönlich haben Menschen schon immer am Meisten inspiriert. Außerdem gibt es da die besten Orte um mit seinen Freunden Zeit zu verbringen und mal auf andere Gedanken zu kommen.

Mia:
Wo würde es dich mit einem unerschöpflichen Budget hin verschlagen und was würdest du dort machen?
Jenny:
Mit einem unerschöpflichen Budget würde ich einmal um die ganze Welt reisen, angefangen in Australien. Da zieht es mich nämlich schon seit Jahren hin. Ich würde mir jede Stadt anschauen, Koalas streicheln, Bungeespringen und im Korallenriff tauchen. Eben alles was man hier nicht so gut machen kann und womit ich über mich hinaus wachsen würde. Ich würde mich auch mit den verschiedenen Kulturen auseinandersetzen und mich von ihnen belehren lassen. Ich liebe es immer wieder neue Sachen zu erleben und zu lernen. Deswegen liebe ich das Designen ja auch so sehr. Man macht nie zweimal das Gleiche und man lernt ständig neue Tricks dazu.

Mia:
Was war dein erster Gedanke zum Studium im ersten Semester?
Jenny:
Das kann ich leider so nicht beantworten, weil ich erst im zweiten Semester an der KW angefangen habe. Ich hatte mein Abitur nämlich im Bereich Kunst abgeschlossen und konnte dadurch ein gewisses Grundwissen vorzeigen, welches mir ermöglicht hat gleich mit dem zweiten Semester zu starten! Meine erster Gedanke im zweiten Semester war jedoch: „Hier will ich bleiben“! Damals hab ich zusammen mit noch 3 weiteren Mädels angefangen und wir wurden alle super herzlich aufgenommen und sofort integriert. Außerdem ist die Atmosphäre an der KW einfach immer wieder super weshalb ich nicht einen Tag daran gezweifelt habe, dass es die richtige Entscheidung für mich war hier zu studieren.

Vielen Dank für die Zeit und deine ausführlichen Antworten, Jenny!
Wer jetzt neugierig geworden ist, was Jenny so kann, hat direkt hier die Möglichkeit sich ihre Arbeiten anzusehen!


Schlagwörter: , , , , ,

Autor: Miriam Wagner

Hi, mein Name ist Mia. Ich hab von 2009 bis 2013 an der kunstschule wandsbek studiert und schon während meines Studiums an der kw als PR gearbeitet. Jetzt, nach meinem Abschluss, bin ich wieder zurück und freue mich wieder als rasende Reporterin unterwegs zu sein. Ihr findet mich auch auf meiner Website.