Mit Schrift ansprechend und gut lesbar gestalten.
Die Welt des Typografen besteht – nicht nur, aber zu einem sehr großen Teil – aus Buchstaben, Satz- und Sonderzeichen. Und davon gibt es – bedingt durch einen rasanten technischen Wandel und eine stetig steigende Nachfrage nach frischen Fonts – eine ganze Menge. Aus diesem schier unüberschaubaren Angebot digital reproduzierbarer Schriften die für die jeweilige Aufgabe richtige herausfinden, ist nicht immer leicht. Kenntnisse der Schriftgeschichte, der Schriftklassifikation und der Lesegewohnheiten der Menschen helfen aber, diese schwierige Aufgabe zu meistern.
In den verschiedenen Teildisziplinen der Typografie (Magazingestaltung und Buchtypografie, Werbung, Corporate Design, Leitsysteme, Screendesign, animierte Typografie, plastische Typografie etc.) geht es immer um das Eine: nämlich darum, Texte (das heißt in Sprache gefasste Gedanken) und Bilder, Grafiken etc. in einem definierten Medium einem bestimmten Publikum verständlich zu machen. Dabei strebt die visuelle Gestaltung häufig eine optimale Lesbarkeit der eingesetzten Schriften an. Ohne Übertreibung und Eitelkeit kann man deshalb sagen, dass im gesamten Kommunikationsdesign die Typografie eine herausragende Rolle spielt.
In den Typografie-Seminaren des 2. und 3. Semesters erfahren die Studierenden – zum Teil auf spielerische Weise –, dass Schrift laut oder leise, konservativ oder innovativ, verspielt oder ernst, edel oder billig sein kann. Die tradierten und teilweise mehrere 100 Jahre alten und bewährten Regeln werden in Vorlesungen vermittelt und reflektiert, andere Themen erarbeiten sich die Studierenden selbstständig, um sie anschließend zu referieren. Neben den praktischen Arbeiten stehen Tests und Klausuren auf dem Lehrplan.
Die Typografie-Veranstaltungen wollen eine »Schule des genauen Sehens« und ein Ort des intellektuellen Diskurses sein. Zu dem Blick für das große Ganze gesellt sich in der Typografie die Liebe zum Detail. So unterscheiden Typografen Makro- und Mikrotypografie. Ein profundes multidisziplinäres Wissen, handwerkliches Geschick und Spaß an verschrifteter Sprache sind einige gute Voraussetzungen, um als Typograf im rauhen Berufsalltag erfolgreich bestehen zu können. Im Typografie-Unterricht proben wir den Ernstfall – und haben manchmal auch eine Menge Spaß dabei.
Dozenten:
Michael Wassenberg = kw-Hamburg
Gerd Jegelka = kw-Bremen
[...] wieder einmal besuche ich mit meinen Studierenden des Typografie-Seminars der Kunstschule Wandsbek Verlage, Prepress-Unternehmen und Druckereien. Am 10. November 2011 führte uns der Weg nach Altona [...]
Pingback by Eine Exkursion des Typografie-Seminars « Ist das Kunst oder kann das weg? — 12. November 2011 @ 18:42
[...] war ich mit dem Typografie-Seminar des 2. Semesters der Kunstschule Wandsbek bei Spiegel. Neben allgemeinen Informationen zur Verlagsgeschichte, zu Auflagenzahlen und [...]
Pingback by Spiegel-Exkursion « Michael Wassenberg: »Mein Foto-Blog« — 28. November 2011 @ 18:29
[...] Arbeiten wurden von Studenten des 3. Semesters der Kunstschule Wandsbek in meinem Typografie-Seminar im Wintersemester 2011/2012 [...]
Pingback by Veranstaltungsplakate « B U T S C H I N S K Y — 12. Februar 2012 @ 17:29
[...] auf dem Lehrplan. Innerhalb von vier Wochen sollten die Studierenden des dritten Semesters der Kunstschule Wandsbek ein Veranstaltungsplakat, eine »Homage to a Typeface« oder ein Kalenderblatt entwerfen. Einige der [...]
Pingback by Plakate « B U T S C H I N S K Y — 27. Juni 2012 @ 08:57
[...] ein zweispaltiger, dieses sollten die Studenten des 3. Semesters der Kunstschule Wandsbek im Fach Typografie erfahren und [...]
Pingback by Magazin-Gestaltung im 3. Semester « B U T S C H I N S K Y — 24. September 2012 @ 17:48
[...] Studierenden der Kunstschule Wandsbek hatten sich bei diesem Schnellschuss mit Fragen der Schriftwahl und Schriftmischung ebenso [...]
Pingback by Plakate für Max Goldt « B U T S C H I N S K Y — 25. November 2012 @ 10:16
[...] Aufgabe war ein Reflex auf eine Erfahrung, die ich immer wieder in meinen Typografie-Seminaren mache. So manch einer unter den Studenten interessiert sich so sehr für die Form – man nennt es [...]
Pingback by Ausgestorben | B U T S C H I N S K Y — 23. März 2013 @ 11:09
[...] im Wintersemester 2012/2013 stand für das 3. Semester der Kunstschule Wandsbek in meinem Typgrafie-Seminar die Gestaltung einiger Magazinseiten auf dem Lehrplan. Ein Dutzend von 75 abgegebenen Arbeiten aus [...]
Pingback by Magazin-Gestaltung im 3. Semester (Vol. 4) | B U T S C H I N S K Y — 26. März 2013 @ 18:33
[...] Dieser Herausforderung stellte sich das dritte Semester der Kunstschule Wandsbek in Bremen im Fach Typografie bei Dozent Gerd [...]
Pingback by Typografische Leckerbissen | kunstschule wandsbek — 9. April 2013 @ 17:06
[...] die Gestaltung eines Kalenderblattes auf dem Lehrplan. Die Studierenden des dritten Semesters der Kunstschule Wandsbek sollten mit rein typografischen Mitteln – also ohne den Einsatz von Illustrationen oder [...]
Pingback by Typo-Kalender (6) | B U T S C H I N S K Y — 3. Mai 2013 @ 10:46
[...] eigener Erfahrung – als Typografiedozent an einer privaten Berufsfachschule für Kommunikationsdesign – kann ich das Urteil der Autoren bestätigen. Ein Studienanfänger im Studiengang [...]
Pingback by Tor zu einem Universum | B U T S C H I N S K Y — 28. Mai 2013 @ 19:38