Hi, ich bin Peter Vasicek bin 25 Jahre alt und studiere an der Kunstschule Wandsbek.
Nach meinem Abitur 2005 in meiner Heimatstadt Halle (Saale) habe ich eineinhalb Jahre bei der Marine verbracht. Anschließend begann ich ein Maschinenbaustudium in Leipzig mit dem Ziel, irgendwann im Bereich Produktdesign und -entwicklung zu arbeiten. Jedoch stellte ich während des Studiums fest, das ich mich lieber kreativ auslebe, als komplexe Berechnungen zu machen. Ich habe angefangen Lampen zu designen und diese in funktionstüchtige Modelle umzusetzen.
Zudem habe ich mir erste Grundkenntnisse in Grafikprogrammen angeeignet und mehr gezeichnet. Ich brach das Studium ab und bekam kurze Zeit später die Chance nach Hamburg zu gehen und dort mein Glück zu versuchen. Meine Freundin war diejenige, welche mich dazu anspornte, meine Mappe fertig zu machen und mich für ein Kunststudium zu bewerben. Zur Kunstschule Wandsbek bin ich gekommen, weil mir eine Freundin begeistert davon erzählt hat. Ich recherchierte dann im Internet und war überrascht von dem Angebot, das einem hier geboten wird.
Die Vielfalt und Abwechslung der Unterrichtsinhalte hatte mich überzeugt, auch dass alle Dozenten in diversen Agenturen oder freiberuflich tätig sind und wir damit immer auf dem neuesten Stand. In der Werbebranche ist dies ein absolutes Muss. Wir kommen dadurch oft in den Genuss, echte Aufträge zu realisieren, wie z.B. die Neugestaltung des Kataloges für Pentax. Auch Nebenjobs in Agenturen werden durch unsere Dozenten vermittelt. So hatte ich, zusammen mit zwei Komilitonen, das Glück ein Projekt in einer Namhaften Werbeagentur, über ein halbes Jahr, zu betreuen und damit einen guten Nebenverdienst und viele Erfahrungen zu sammeln.
Auch besteht die Chance an der kw als Tutor in unterschiedlichen Fächern zu arbeiten. Ich habe mich als Tutor für Kunstgeschichte und Farbenlehre beworben. Das bringt den Vorteil, dass ich mir mein Studium dadurch gut mitfinanzieren kann. Jedoch am wichtigsten ist der Kontakt zu den Dozenten und den Studenten. Die Arbeit macht sehr viel Spaß, da die Studenten im ersten Semester noch sehr unbefangen sind und viele tolle Ideen haben. Ich kann sie unterstützen und zwischen Dozent und Student vermitteln. Die ganze Atmosphäre in der Schule ist sehr angenehm und schafft ein gutes Arbeitsklima. Schnell ist man mit den Dozenten per „DU“, was zu einem eher kollegialen Verhältnis führt, weg von dem klassischen Lehrer-Schüler-Konzept.
Bei den Unterrichtsfächern habe ich meine Favoriten beim Digitalen Film, der Fotografie und Produktdesign. Der Umgang mit der Kamera und dem anschließenden Schnitt, um Emotionen und Stimmungen zu komponieren, reizt mich sehr. Bei der Fotografie sind es die gestalterischen Möglichkeiten, die man mit so einer Kamera hat, plus der anschließenden Bearbeitung am Computer. Ich arbeite gerne im dreidimensionalen Bereich, deshalb ist der Faible für Produktdesign ungebrochen. Etwas von der Fläche in den Raum zu adaptieren ist für mich sehr spannend. Dennoch möchte ich alle Bereiche dieses Studiums kennenlernen und bin neugierig, ob mich noch andere Fächer begeistern können.
Als Ziel habe ich mir gesetzt, meinen Horizont stets zu erweitern, um am Ende des Studiums vielleicht zu ahnen, welche Richtung ich einschlagen möchte. Ein weiteres Studium nach der kw, schließe ich nicht aus. Gerne möchte ich auch einige Zeit im Ausland verbringen um zu schauen, ob es mir vielleicht dort besser gefällt, als hier. Für meine Zukunft wünsche ich mir, dass es nie langweilig wird und ich noch viele verrückte Ideen haben werde, denn ohne diese wird der Job zur Arbeit. Mehr von mir bekommt ihr auf meinem Blog, unter www.derfrisch.tumblr.com, zu sehen. Natürlich auch auf Facebook.