Kunstschule Wandsbek die Akademie um Kommunikationsdesign zu studieren in Hamburg und Bremen

Hallo!
Wenn ich mich zunächst einmal kurz vorstellen darf: Ich bin Shanna
Soltau, werde im Juli 19 Jahre alt, komme ursprünglich aus Heide, einem 20.700 Einwohner Städtchen an der Nordsee, und studiere seit Oktober 2010 an der Kunstschule Wandsbek.

Im Vergleich zu so manch Anderem habe ich vor meiner Studienzeit gar nicht all zu viel erlebt. Ich habe im Jahr 2010 meinen Realschulabschluss absolviert und habe direkt danach den Weg des Kommunikationsdesigners eingeschlagen. Ich denke, viele in meinem Umfeld rechneten damit, dass ich fürs erste weiter zur Schule gehe, um mein Abitur zu machen. Doch ich entschied mich anders, ich wollte machen, was ich schon immer machen wollte. Ich wollte kreativ sein.

Da sich mir an der Kunstschule Wandsbek die Möglichkeit bot, direkt nach meinem Realschulabschluss anzufangen, nutzte ich die Gelegenheit und zog mit meinen damals 17 Jahren nach Hamburg in eine WG, um mein Studium zu beginnen.

Da fällt mir jedoch noch ein: Während meiner Schulzeit habe ich an zwei Sprachreisen teilgenommen. Die Reise ging nach Südengland und ein Jahr darauf verschlug es mich dann nach Dublin. Ich muss sagen, dass ich in dieser Zeit sehr viel über Selbstständigkeit, Selbstvertrauen und Selbstüberwindung gelernt habe. Ohne diese Erfahrungen hätte ich mir selbst den Schritt „mit 17 allein nach Hamburg“ wahrscheinlich gar nicht zugetraut.

Wie ich oben bereits erwähnt habe, wollte ich kreativ sein. Genauer noch: ich wollte illustrieren. Weshalb also habe ich mich für die KW und somit fürs Kommunikationsdesign entschieden? Eigentlich ganz einfach: Ich wollte mich nicht schon im Vorfeld festlegen. Ich dachte mir, schauen wir uns doch erst mal alle möglichen Bereiche an, dann kann ich mich immer noch spezialisieren. Ich dachte, vielleicht fände ich neben dem Zeichen sogar noch das eine oder andere versteckte Talent. Tja, und eben die KW bietet so viele unterschiedliche Fächer an. Man lernt alles kennen und man kann somit alles später für sich nutzen. Man ist nicht eingeschränkt. Das finde ich toll!

Die Dozenten unserer Schule sind im Großen und Ganzen alle sehr arrangiert, hilfsbereit und offen. Es macht wirklich Spaß mit Ihnen zusammen zu arbeiten. Sie sind viel eher Menschen, die uns tatkräftig unterstützen, als Lehrer, die einfach nur ihren Unterrichtsstoff durchziehen wollen. Die meisten unserer Dozenten arbeiten in den verschiedensten Agenturen oder sind freiberuflich tätig. Sie sind also am direkten Geschehen der Designerwelt tätig. Was sich natürlich auf die Aktualität unseres Unterrichts ausübt. Gerade diese Aktualität ist in der heutigen Zeit unabdingbar, da die Designerwelt im stätigen Wandel ist.

Ebenso sind da die Tutoren, welche gerade in den ersten beiden Semestern die Dozenten und natürlich die Studierenden tatkräftig unterstützen. Sie vermitteln noch einmal zwischen Dozent und Student.
Seit April dieses Jahres bot sich auch mir die Möglichkeit, eine dieser Tutorenstellen anzunehmen. Nun bin ich an der Seite von Susanne Warkentien im Fach Illustration 2 gelandet. Da meine Leidenschaft der Illustration gehört, fühle ich mich in diesem Fach zu Hause und freue mich riesig nun auch meinen Teil zum „Großen Ganzen“ beizutragen zu können.

Ich habe das große Glück, dass meine Eltern mich bisher bestmöglich unterstützen konnten. Umso erfreuter bin ich jetzt, durch die Tutorenstelle, nicht mehr allein auf das Geld meiner Eltern angewiesen zu sein.

An der KW fühle ich mich sehr gut aufgehoben. Es gibt viele nette Leute, die einen unterstützen, gutes Design, welches stätig auf eine neue Interpretation wartet, viele Gleichgesinnte, die sich ähnlich unähnlich sind. Jeder Tag an der KW ist anders, so wie sich auch das Design wandelt.

Zukunftstechnisch lasse ich viele Dinge auf mich zukommen. Natürlich verfolge ich mein Ziel. Doch ich kann sie nur sehr schwer in Worte fassen. Kleinere Ziele kommen und gehen mit dem Lauf der Zeit. Für das große Ziel im Leben sollte man, denke ich, genügend Freiraum schaffen, seinen für sich gewählten Weg folgen und sich nicht beirren oder davon abhalten lassen. Ich denke, wenn man stets das tut, was man für sich selbst richtig hält, wenn man seinem Herzen folgt, wird man irgendwann am gewünschten Ziel ankommen. Daran glaube ich!

Auch was ich nach der KW vorhabe, ist für mich noch schwer zu beantworten. Momentan sagt mein Gefühl aber: Ich will mein zeichnerisches Talent weiter ausbreiten. Ich kann mir vorstellen, mit meinem bisher gelernten Wissen als Kommunikationsdesigner in die Werbewelt einzutauchen, um mir ein zweites Studium finanzieren zu können. Aber dies ist momentan auch nur eine Tendenz. Vielleicht finde ich ja während meiner Zeit an der KW noch etwas ganz anderes, was mich erfüllen wird. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was mich noch so erwarten wird.

Was wünsche ich mir?
Natürlich Gesundheit. Des Weiteren freue ich mich, wenn ich meinen Idealen weiter folgen kann und damit meine Ziele erfüllen werde.

Mein Leitspruch:
„Wenn man sich dazu entschließt etwas zu „tun“ oder zu „lassen“, man sollte es in jedem Fall zu Ende bringen, denn es ist zunächst einmal ein Versprechen gegenüber sich selbst und man selbst ist es der dieses Versprechen einhält oder bricht. Denn niemand anderes kann ein Versprechen gegenüber sich selbst gerade stehen.“
– leicht umgewandelte Form aus xxxholic.