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Me, myself and I – Wie präsentiere ich mich, meine Website und meine Arbeiten.

Das neue Jahr hat kaum begonnen, und schon stand der erste Gastvortrag vor der Tür.
Den Start machte Bergith Lassen und berichtete von ihrer Arbeit zum Thema „Art Buying“.

Die Frage, die sich vielen spontan stellte, war: „ Was bedeutet eigentlich Art Buying?“
Genau diese Frage klärte Lassen praktischerweise als erstes.
Die Aufgaben eines Artbuyers liegen unter anderem darin, den Kontakt zwischen Werbeagentur und Fotografen herzustellen.
Da Lassen sich schon immer für Fotografie interessierte und schon in ihrer Zeit als Artbuyerin hauptsächlich mit Fotografen zusammen gearbeitet hat, gründete sie 2009 ihr Büro für Fotografenberatung und Editing.
Bergith Lassen konzentrierte sich bei ihrem Vortrag hauptsächlich auf die Präsentation des Fotografen für die Öffentlichkeit.
Wie finde ich möglichst effizient den passenden Fotografen?
Eine gute Methode  ist das Durchsuchen verschiedener Plattformen wie z.B. :
www.redbox.de

www.bffjunioren.de

www.dasauge.de

www.freelens.com

www.gosee.de

Sollte man dort etwas Interessantes gefunden haben, führt einen der nächste Schritt höchstwahrscheinlich auf die Website des Fotografen. Lassen berichtete, dass die eigene Website möglichst viel Interesse wecken soll: Was bietet der Fotograf an? – Gibt es Referenzen?

Moment mal: Referenzen?! Ich bin Jungfotograf, woher sollen meine Referenzen kommen? „Kein Problem“ meinte Lassen, denn Leute wie sie wissen, dass man als Jungfotograf kaum Referenzen haben kann.

Desweiteren sollte die eigene Website immer möglichst aktuell sein und technisch einwandfrei funktionieren, man sollte dem Interessenten eine möglichst flüssige Präsentation seiner Arbeiten bieten, wichtig ist dabei aber der emotionale Abstand zu ihnen – der Kunde kennt die Geschichte hinter den Bildern nicht.

Bergith Lassen präsentierte uns daraufhin verschiedene Websites von Fotografen/in und wir stellten fest, dass die bildschirmfüllende Präsentation von Arbeiten sehr ansprechend ist und ihrer Meinung nach auch gerade sehr im Trend liegt.

Als letztes berichtete Lassen über ihre Erfahrungen, was die Mappenpräsentation angeht, nämlich dass in eben diese Mappe vorwiegend Highlights gehören und dabei nicht die Masse entscheidend ist sondern die Klasse.
Jetzt stellten sich ein paar von uns die Frage: „ Was ist denn nun wichtiger? Mappe oder Website?“  Lassen ist der Meinung, dass keines dieser Werbemittel wichtiger ist als das andere und man auf beide große Sorgfältigkeit legen sollte.

Vielen Dank für diesen interessanten Vortrag, wir freuen uns auf mehr.

Teaser zum Vortrag:

http://www.youtube.com/watch?v=P_aXuQj2ZuE

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Autor: kunstschule wandsbek benjamin

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