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Archiv für die Kategorie ‘Studierender des Monats’

Martin Stasun ist Studierender des Monats September

Mittwoch, 01. September 2010

Hallo Martin, im September bist du Student des Monats.
Herzlichen Glückwunsch dazu!

Martin Stasun

Welch´ ein guter Start in einen neuen  Monat.
Was fällt dir spontan dazu ein?

Martin:
September, da fällt mir so einiges ein z.B. Semesterwechsel, das Ende des Sommers und viel Regen.

Mia:
Erzähl´ uns ein wenig von Dir! Wir sind ja so neugierig!
Woher kommst Du, was hast Du vor der kw so gemacht, seit wann studierst du hier,  gefällt es dir  an der kw und wenn ja, warum?

Martin:
Hallo ich bin Martin, 23, komme aus Sachsen, genauer Ostsachsen, bevor ich hier an die KW kam habe ich eine Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten Schwerpunkt Grafik gemacht und dann eine Zeit als Grafiker gearbeitet.
Danach gab es da noch einen Abstecher zu Bund und schon stand ich im September 2008 zum ersten mal unten am Fahrstuhl.
Was mir gut an der KW gefällt, das entspannte Verhältnis zwischen Studenten und Dozenten, das freie Arbeiten und die vielen Anregungen.

Mia:
Was sagt man dir nach?

Martin:
Das weiß ich wirklich nicht… fragt doch einfach die Leute aus meinem Semester.

Mia:
Welche Designer favorisierst Du und warum?

Martin:
Ganz klar Mike John Otto ich finde seine Arbeiten einzigartig und lasse mich gern davon inspirieren. Aber schaut Ihn euch doch einfach mal selbst an! (www.stereoplastic.com)

Mia:
Hast du einen oder mehrere Lieblingsblogs?
Wenn ja, welche wären das?

Martin:
Ich bin beinahe täglich auf verschiedenen Blogs und Designseiten unterwegs wie z.B. DesignYouTrust, Veer, DesignmadeinGermany und Createordie.
Die Sachen die Ich da sehe dienen mir als Inspiration und ich versuche dann diese in meine Arbeiten einfließen zu lassen.

Mia:
Abschließend nochmal zu deinem Studium hier an der kw.
Was würdest du jemandem aus dem 1.Semester als wohlgemeinten Rat mit auf den Weg geben?

Martin:
Die Zeit hier wirklich nutzen und an so vielen Projekten und Wettbewerben teilnehmen wie es geht. Denn hier kann man viele Erfahrungen sammeln und sich selbst ausprobieren.
Ansonsten einfach die Zeit hier genießen, denn sie geht rasend schnell vorbei.

Wahre Worte!
Vielen Dank für deine Zeit und das nette Interview!

Wir sind gespannt, was in nächster Zeit von dir kommt!
Jetzt soll es erstmal was für das Auge geben:

Martin Stasun Martin Stasun Martin Stasun Martin Stasun Martin Stasun Martin Stasun Martin Stasun Martin Stasun Martin Stasun Martin Stasun

Alena Doell ist Studierende des Monats August

Sonntag, 01. August 2010

Wie jeden Monat stellen wir an dieser Stelle einen Studierenden vor, der sich durch besonders gute Arbeiten und sehr viel Fleiss ausgezeichnet hat.

Für den Monat August gratulieren wir Alena Doell aus dem 6ten Semester!
Alena Doell

Mia:
Es ist August und ich gratuliere dir zum Titel des Studierenden des Monats!
Was fällt dir spontan dazu ein?

Alena:
Ganz spontan? Urlaub und neue Energie.
Ich bin vor einem Tag erst aus einem traumhaften 2wöchigen Spanienurlaub zurückgekommen, hab die Sonne, den Strand und das Meer genossen und geh jetzt mit neuer Energie in die erste Planung für meine Abschlussarbeit im Herbst.

Mia:
Erzähl uns doch bitte ein wenig von dir!
Wir sind so neugierig.
Wo kommst du zum Beispiel her?
Was hat dich an die kw gebracht und was tust du hier am liebsten?

Alena:
Hey, ich bin Alena und komm aus einem kleinen Dörfchen in Schleswig-Holstein, brauche aber nur eine halbe Stunde Bahnfahren, dann bin ich in der schönen Stadt Hamburg.
In der Schule hatte ich einen ganz tollen und spannenden Kunst-LK mit Schwarz-Weiß-Fotografie und Printdesign und in meiner Freizeit habe ich viel gemalt (tu ich auch immer noch) und mit Farben und Materialien experimentiert.
Obwohl ich über meine damaligen Arbeiten mittlerweile schmunzeln kann, war das der Auslöser. Ich bewarb mich an der kunstschule wandsbek. Tja, und kaum hab ich nicht hingesehen, bin ich schon im 6ten Semester und fang in 2 Monaten mit meiner Abschlussarbeit an.

Was ich hier am liebsten tue?
Ich liebe es hier im Team, mit Freunden zusammenzuarbeiten, gemeinsam auf coole Ideen zu kommen oder die Ideen wieder zu verwerfen, zu diskutieren und dadurch am Ende auf den eigenen besten Entwurf zu kommen.

Mia:
Siehst du dich nach der kw in einer Agentur oder hast du vor dich selbstständig zu machen?
Alena:
Also wenn ich meine Zukunft jetzt mal kurz in die Hand nehmen könnte, würde das so aussehen:
Nach der kw geh ich für den Master nach Barcelona, ich liebe die spanische Sprache, die spanische Mentalität und würde auch gerne mehr vom spanischen Design sehen und lernen.
Danach die Agenturwelt schnuppern, kreativ sein und wenn die Zeit reif ist über die Selbstständigkeit nachdenken, vielleicht mit einem Freund oder einer Freundin, warum nicht? ;)

Mia:
Was wäre dein Tipp an die Neuen aus dem ersten Semester?
Alena:
Von Anfang an alles geben, nicht denken, dass die ersten Semester ja erstmal zum Reinschnuppern sind.
Gerade nach ein paar Semestern freut man sich, die alten Sachen wieder hervorzuholen, zu sehen, was man jetzt anders machen würde und den Elan zu haben, die Ergebnisse nochmal zu überarbeiten oder weiterzuspinnen.
Achja und ganz wichtig, habt Spaß an den Aufgaben, an den Semestern, mit Freunden und Dozenten, denn die Zeit geht verdammt schnell vorbei.

Mia:
Und was wolltest du uns schon immer mal sagen?
Alena:
Ich fühl mich hier pudelwohl!

Was für ein schönes Feedback!

Vielen Dank für deine Zeit und das angenehme Interview!
Wir drücken natürlich die Daumen für deine Abschlussprüfung und sind gespannt auf alles, was wir noch von dir hören und sehen werden!

Alena Doell Alena Doell Alena Doell Alena Doell Alena Doell Alena Doell Alena Doell Alena Doell Alena Doell Alena Doell

Martin Becker ist Studierender des Monats Juni

Donnerstag, 01. Juli 2010

Es ist wieder soweit!
Ein neuer Monat hat begonnen.
Das bringt, ausser dem momentanen guten Wetter, noch etwas Schönes mit sich.
Unseren neuen Studierenden des Monats!

Dieses Mal stellen wir Martin Becker aus dem 7.ten Semester vor!

Martin Becker

Mia:
Hey Martin,
im Juli bist du Student des Monats.
Was für ein toller Monat! Was fällt dir spontan dazu ein?
Martin:
Spontan denke ich daran, dass ich nur noch acht Wochen bis zu meiner Abschlussprüfung habe.
Das ist momentan das zentrale Thema meines Alltags.

Mia:
Erzähl´ uns doch ein wenig von Dir, schließlich wollen wir ja auch wissen, wer Du bist.
Woher kommst Du eigentlich?
Was hast Du vor der kw gemacht und seit wann studierst du hier?
Gefällt es Dir an der kw und wenn ja, warum?
Martin:
Hallo, mein Name ist Martin!
Laut Perso bin ich Deutsch, 180cm groß, hab braune Augen und bin … etwas älter als die meisten hier an der kw.
Geboren und aufgewachsen bin ich in einem kleinen Städtchen in Schleswig-Holstein, nahe Hamburg (jeder kennt es, keiner nennt es).
Momentan wohne ich in Hamburg Altona und ich hoffe, dass ich da noch einige Zeit bleiben kann, da mir das Viertel extrem gut gefällt.
Meine Freizeit ist bestimmt von Sport, meinem Freundeskreis, Film, Musik und natürlich Design in seinen diversen Erscheinungsformen.
Vor der kw hab ich erst einmal meine Schule beendet, dann Jobs und Zivi gemacht, dann bin ich wieder in die Schule und habe dort schließlich mein Abi gemacht.
An der kw mag ich die vielfältigen Bereiche in die man einen Einblick bekommt, sowie die kreative Freiheit und Unterstützung der Dozenten, die man hier genießt.
Des Weiteren kann ich für mich sagen, dass ich hier einige Brüder im Geiste kennengelernt habe mit denen es immer wieder Spaß macht Konzepte und Ideen zu entwickeln bzw. diese weiter zu verfolgen.

Mia:
Auf welche Leistung bist Du besonders stolz?
Martin:
Ich glaube da gibt es nichts wirklich spezifisches. Im allgemeinen bin ich stolz auf gelungenen Arbeiten, die man sich immer wieder gerne anschaut.

Mia:
Mit wem würdest Du gern einen Monat lang tauschen?
Martin:
Puh…!? Tauschen nicht unbedingt, aber es gibt schon ein paar Menschen, die ich gerne mal treffen bzw. mit denen ich gerne mal arbeiten würde. Zum einen wäre da der Hamburger Graffiti Künstler Daim, weil sein einzigartiger Stil so wie seine Arbeiten mich immer wieder in Begeisterung versetzen. Zum anderen wäre da der niederländische Designer Niels „Shoe“ Meulmann, der mit Calligraffiti eine der für mich coolsten Mischformen zweier Künste geschaffen hat.

Mia:
Was sind deine 3 Lieblingsprogramme mit denen du arbeitest?
Martin:
Hauptsächlich arbeite ich mit den Standards wie Photoshop, InDesign und Illustrator. Am liebsten fertige ich jedoch etwas von Hand und bearbeite es dann mit den eben genannten Programmen weiter.

Mia:
Was möchtest du nach deinem Studium an der kw machen?
Martin:
Nach der kw würde ich gerne konzeptionell arbeiten und sowohl innovative Ideen als auch Logos und CI´s entwickeln. Wenn ich dann auch noch weiterhin illustrieren und auch mal frei arbeiten kann, wäre das ideal.

Mia:
Und welche Tipps hast du für die Frischlinge aus dem 1. Semester?
Martin:
Fleißig Typo lernen (nervt, aber muß sein), nicht zu schnell mit sich zufrieden sein und seine Arbeiten auch mal kritisch hinterfragen. Des Weiteren aus allen zur Verfügung stehenden Mitteln und Medien (Programme, Zeitschriften, Büchern etc.) das für sich Beste bzw. Hilfreichste rausholen, um seinen eigenen Stil zu entwickeln, weiter voran zu treiben und Design zu schaffen das fetzt! Lasst euch flashen!

In diesem Sinne, schöne Ferien!

Martin Becker Martin Becker Martin Becker Martin Becker Martin Becker Martin Becker Martin Becker Martin Becker Martin Becker Martin Becker

Franziska Heine ist Studierende des Monats Juni

Dienstag, 01. Juni 2010

Diesen Monat gratulieren wir Franziska Heine aus dem 5. Semester und verleihen ihr den Titel der Studierendenden des Monats Juni.

Franziska, du bist Student des Monats Juni!
Welch´ guter Monat. Was fällt dir spontan dazu ein?

Juni, Sommer, Sonne, Strand und Meer…

Erzähl´ ein wenig von Dir, schließlich wollen die User ja wissen wer du bist. Woher kommst Du, was hast Du vor der kw gemacht, seit wann studierst du hier, gefällt es Dir an der kw und wenn ja, warum, treibst Du Sport etc.?

Hey, ich bin Franzi und komme aus der Nähe von Hannover.
Bevor ich im August 2008 mein Studium an der kw begann habe ich 2007 mein
Abi gemacht und einige Zeit in Australien verbracht.
Hier an der kw gefällt es mir ziemlich gut, die Aufgabenstellungen sind
sehr nah an der Realität und Dozenten wie Daniel Schwind ermöglichen einem
immer wieder die Teilnahme an den unterschiedlichsten Wettbewerben. Das
Klima im Allgemeinen ist schon gut!

Was Sport betrifft bin ich gerne draußen, ich laufe oder skate, allerdings wesentlich öfter wenn ich in den Ferien zu Hause bin ;)
Ein bisschen Fitness auf der Iso- Matte ist aber auch nicht zu verachten.

Was würdest Du sagen, sind deine Schwerpunkte bzw. deine Stärken im Kommunikationsdesign?
An und für sich interessiert mich von vorne herein erst einmal alles.
Meine Schwerpunkte sind bisher also auch noch relativ breit gefächert,
aber in die engere Auswahl kommen Illustration, Editorial Design,
Corporate Design und Werbung.

Was inspiriert dich, woher nimmst Du deine Ideen?

Meine Umwelt, meine Freunde und Familie, Fachliteratur, Musik, CD Cover,
Postkarten… im Prinzip versuche ich mir einen rundum Blick zu bewahren, denn schließlich macht genau das Inspiration aus, sie kommt von überall
her.

Angenommen Du bekämst ein finanziell unabhängiges Budget zur Verfügung um einen Gestaltungsauftrag zu kreieren. Was würdest Du gestalten?

Oh super!
Auf jeden Fall hätte ich tierisch Lust dazu einmal alles für ein Musik
Festival zu gestalten, dass heißt von den Plakaten über das Ticket bis hin
zu T- Shirt und Trinkbechern. Einfach alles!
Einfluss auf das Line Up wäre auch fantastisch!
Schön aber auch längerfristig wäre ein ganz eigenes Modelabel.

Auf welche Leistung bist Du besonders stolz?
Schwierige Frage. Mit so etwas, also Stolz, tue ich mich immer etwas
schwer. Habe ich eine Arbeit für mich erfogreich abgeschlossen freue ich
mich darüber, wenn dann andere auch noch finden, dass die Arbeiten gut
geworden sind ist das umso schöner.

Wenn Du dein Studium hier bei uns abgeschlossen hast, wirst Du in naher Zukunft…

…in England den Masterstudiengang beginnen oder hoffentlich in der
Kreativabteilung einer Agentur sitzen und verrücktes Zeug erdenken und
entwickeln. Ich will Herausforderungen! : )

Medien, Werbung, Filme…: Wo bleibst du beim Zappen / Surfen hängen?

Natürlich verschiedene Designblogs, Agenturseiten, Seiten verschiedener
Bands … so ziemlich alles was mir ins Auge fällt.
Freunde sagen mir nach, ich sei fast schon süchtig nach taff … aber
das halte ich für ein Gerücht! ;)

Und welche Designer favorisierst Du und warum?

Ich finde die Agentur Wiyumi aus Berlin extrem interessant, da sie
wunderbar illustrativ arbeiten.
Schauts euch mal an! www.wiyumi.de
Außerdem finde ich Jenny Hart toll weil sie stickt und Melvin Galapon
wegen seiner Collagen.

Als Kind wolltest Du sein wie…?

…Robin Hood…manchmal. Ab und zu sagt es doch jedem zu mit Pfeil und
Bogen durch den Sherwood Forrest zu laufen.
Ansonsten hab ich wohl schon ziemlich früh, so mit 7, für mich entschieden
dass ich später etwas gestalterisches machen werde…dies beweisen auch
die Papierberge voll mit Modefigurinen und lustigen Charakteren in meinen
Schrank.

Abschließend nochmal zu deinem Studium hier an der kw. Was würdest Du jemandem aus dem 1.Semester als wohlgemeinten Rat mit auf den Weg geben?

Genießt das Studium, denn es ist viel zu schnell vorbei.
Nutzt alle Chancen die sich euch bieten und lasst möglichst viele
verschiedene Eindrücke zu! Habt Spaß!
Tschüss!

Vielen Dank für deine Antworten und natürlich weiterhin viel Freude in deinem Studium an der kunstschule wandsbek!

Franzsika Heine Franzsika Heine Franzsika Heine Franzsika Heine Franzsika Heine Franzsika Heine Franzsika Heine Franzsika Heine Franzsika Heine Franzsika Heine Franzsika Heine

Robert Hoffmann ist Studierender des Monats Mai

Sonntag, 02. Mai 2010

Robert Hoffmann aus dem 7. Semester ist Studierender des Monats Mai und gewährt uns einen kleinen Einblick in sein kw-Leben.

Stell dich doch einmal kurz selbst vor. Woher kommst Du, was hast Du vor der kw gemacht, seit wann studierst du hier?

Ich komme aus dem kleinen Städtchen Stade, die ja auch eine Hansestadt ist. Bevor ich hier an der KW 2007 anfing Kommunikationsdesign zu studieren habe ich nach meinem Abitur 2002 kurz dem Staat gedient, ein Praktikum in einer Möbeltischlerei gemacht, 2 Semester WING studiert und danach Architektur bis 2007 studiert.

Du bist ja jetzt im 7. Semester, kleines Resümee der letzten Semester?

Es ging erstaunlich schnell um, hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich durfte viele Menschen kennenlernen, die ähnlich ticken wie ich, was eine sehr beruhigende Erfahrung für mich war!

Wenn nicht Design, was dann als Beruf?

Hm, ich würde gern ein kleines Fischrestaurant in einem verträumten Fischerdorf in Südfrankreich aufmachen .

Was würdest Du sagen, sind deine Schwerpunkte bzw. deine Stärken im Kommunikationsdesign?

Schwerpunkte/Stärken sind bei mir das Konzeptionelle, erstellen von Corporate Design und Retail Design

Wie lässt du dich inspirieren?

Eigentlich durch alles und jeden, ich geh gern in Austellungen, laufe durch die Gegend, probier vieles einfach mal aus, lese viel und querbeet.

Wo tobst du dich außerhalb der kw designtechnisch noch aus?

Wenn es die Zeit zulässt gehe ich gerne meinen Hobbys dem Malen und dem Kochen nach, oft kommen bei beiden interessante Designs raus.

Was sind deine Pläne direkt nach dem Studium?

Direkt nach dem Studium hier an der kw will ich nach Australien an unsere Partnerunversität in Perth um dort den International Master zu machen.

Was würdest du mit einem unbegrenzten Budget gestalten wollen?

Gute Frage, es hört sich wahrscheinlich komisch an aber ich würde gern bundesweit die Spielplätze neu gestalten und kleine Kreativzentren für Kinder/Jugendliche aufziehen wo sie lernen ihrer Fantasie nachzugehen.

Was ist dir politisch wichtig?

Politische Fragen sind immer schwer, mir ist letztendlich wichtig das Politik sich um das kümmert was wichtig ist und sich nicht in populistisch wirksamen Aussagen verliert.

Was treibt dich an?

Das Streben nach Wissen, neue Wege zu finden und die Auseinandersetzung mit bereits Bekanntem.

Wen bewunderst du?

Meine Eltern, die 35 Jahre verheiratet sind, es geschafft haben 3 Kinder großzuziehen und mich in der Vergangenheit unterstützt haben und hoffentlich auch noch in Zukunft in meinen Plänen unterstützen werden.

Wie schaffst du dir Ausgleich vom Ideen spinnen und Pixel schubsen?

Beim Kochen und Malen kann ich sehr gut abschalten, wobei ich da ja auch rumspinne. Ansonsten geh ich zum Sport und unternehme was mit Freunden.

Lieblingsdesigner, und warum?

Arne Quinze, auch wenn er eher ein Künstler ist und Ingo Maurer.

Wo hättest Du gern einen Zweitwohnsitz in der Zukunft und warum?

Damaskus, da kulturell sehr faszinierend, es eine beindruckende Architekturgeschichte hat und das Licht dort wunderschön ist.

In welchem Land würdest du gerne arbeiten?

Japan, um zu sich mal komplett auf den Kopf stellen zu lassen.

Hast du Lieblingsbücher?

Ein Paar hab ich da schon. Sehr zu empfehlen sind die Bücher: Geständnisse eines Küchenchefs, Hitze, Die Otherland Reihe, Faust.

Mit wem würdest Du gern einen Monat lang tauschen?

Eigentlich mit niemanden so wirklich, evtl. mit Dali als er noch lebte oder Mies van der Rohe.

Deine Lieblingsdesignblogs?

http://designobserver.com/ find ich ganz gut und Gestalten.com

Was sagt man dir nach?

Hilfsbereit/Sozial, guter Teamarbeiter, freundlich aber bestimmt, teilweise Zerstreutheit und vor allem ein Pol der Ruhe und Gelassenheit, ein Charakter wie ein Bär wurde mir mal gesagt .

Was magst Du an dir gar nicht?

Meine teilweise zu starke Gelassenheit und die Zerstreutheit .

Welche Tipps hast du für die Frischlinge im 1. Semester?

Genießt die Zeit die ihr hier habt, tauscht euch viel aus und seit offen für Neues.

Servus


Lena Matthies ist Studierende des Monats April

Donnerstag, 01. April 2010

Lena Matthies aus dem 5. Semester ist Studierende des Monats April und gewährt uns einen kleinen Einblick in ihren kw-Alltag.

Stell dich doch einmal kurz selbst vor. Woher kommst Du, was hast Du vor der kw gemacht, seit wann studierst du hier?

Hey, ich heiße Lena Matthies, werde diesen Monat 20 Jahre alt und komme aus einem kleinen Städtchen, dessen Name den einen oder anderen manchmal zum Schmunzeln bringt; Bad Sülze. (in der Nähe von Rostock).

2008 habe ich mein Abitur gemacht und  mich noch im selben Jahr hoch motiviert und erfolgreich an der Kunstschule Wandsbek beworben. Nun bin ich ab April schon im 5. Semester und frage mich ständig: „Wo ist nur die Zeit geblieben?“ ;-)

Gleich vorweg: Herzlichen Glückwunsch zu deiner bestandenen Zwischenprüfung!
Wie ist es denn gelaufen?

Dankeschön…

Ja, die Vorbereitungen für die Mappe und für die Präsentation waren natürlich zwischendurch ziemlich zeitaufwendig und nervenaufreibend. Eine Zeit mit wenig Schlaf und viel Schokolade, aber letztendlich war es machbar. Es war also nicht so schlimm, wie erwartet, was ich auch von meiner Präsentation behaupten kann.

Für mich war es eine tolle Möglichkeit, sich mit den im Studium entstandenen Sachen erneut zu beschäftigen und diese nun, mit etwas mehr Wissen und Erfahrung, aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Hast du Tipps zur Zwischenprüfung für das kommende vierte Semester?

Ja, rechtzeitig anfangen und Ruhe bewahren!
Theoretisch ist dies auch möglich, nur sieht es in der Praxis leider oft ein wenig anders aus. ;-)

Freut euch einfach auf die Zeit danach! Das war mein Ansporn.
Und seht es als eine Chance an, noch mehr aus euch raus zukommen, hinter euren Arbeiten zu stehen und diese auch so zu präsentieren.

Wenn nicht Design, was dann als Beruf?

Für mich war eigentlich schon immer klar, dass ich später irgendetwas mit Musik oder Kunst machen möchte. Mich hat neben dem Grafikdesign auch Architektur interessiert, aber auch der Beruf der Musik- oder Kunsttherapeutin.

Ich wollte mit Menschen arbeiten, kreativ sein und ein bisschen rumspinnen.

Ich denke, somit ist Kommunikationsdesign schon die richtige Wahl. ;-)

Was würdest Du sagen, sind deine Schwerpunkte bzw. deine Stärken im Kommunikationsdesign?

Ich glaube Printdesign. Hierbei verbinde ich gerne zeichnerische mit digitalen Elementen, da es eine Arbeit noch reizvoller macht.

Wie lässt du dich inspirieren?

Eigentlich durch alles was um mich rum steht, liegt, sitzt, fliegt, hockt, kriecht, krabbelt, usw.

Wo tobst du dich außerhalb der kw designtechnisch noch aus?

Ich habe angefangen, etwas für Familienmitglieder zu gestalten, sei es einen Flyer für die Fahrschule oder Illustrationen für ein Kinderbuch. Anschließend kamen Wettbewerbe an der Schule dazu, und momentan arbeite ich mit Elisa an dem Corporate Design für ein Busunternehmen. Ein Auftrag, der unabhängig von der Schule läuft und sich mal nicht im Rahmen der Familie abspielt.

Was sind deine Pläne direkt nach dem Studium?

Mein Traum wäre es ins Ausland zu gehen, um dort meinen Master zu machen.

Ich sage es mal so:
Wenn ich meinem Verstand folge, lande ich in England,wenn ich der Liebe folge, in Amsterdam und wenn ich dem Abenteuer ins Auge blicken möchte, werde ich mich für Australien entscheiden.

Welche Richtung ich einschlage, wird sich zeigen. Ein wenig Zeit habe ich ja noch.

Vielleicht klappt das alles aber nicht und ich werde natürlich so schnell wie möglich versuchen, einen Praktikumsplatz bekommen, der eine Festeinstellung zur Folge hat.

Was treibt dich an?

Der Gedanke, dieses gute Gefühl zu haben, wenn man ein tolles Endergebnis vor sich hat.

Wen bewunderst du?

Menschen, die immer positiv denken und aus allen Situationen das Beste herausholen können.

Wie schaffst du dir Ausgleich vom Ideen spinnen und Pixel schubsen?

Mit Klaviertasten klimpern, mit Augen am Fernsehbildschirm kleben, auf Sportgeräten schwitzen, mit meinem/(n) Freund(en) Zeit verbringen oder einfach mal gemütlich an der Teetasse nippen.

Lieblingsdesigner, und warum?

Im Moment gefallen mir die Arbeiten von Yulia Brodskaya sehr gut. Ihre Papier-Illustrationen sind mir zwar zum Teil ein wenig zu kitschig, dafür sind andere Werke umso ansprechender und inspirieren mich.

Wo hättest Du gern einen Zweitwohnsitz in der Zukunft und warum?

Ach ja…Sonne, Strand, Palmen, Meer, Ruhe, Entspannung – Wörter, die ich mit meinem Zeitwohnsitz verbinden würde – einen genauen Ort kann ich aber nicht benennen.

In welchem Land würdest du gerne arbeiten?

Ich hätte Lust auf Australien.

Hast du Lieblingsbücher?

Habe keine bestimmten. Derzeit liegen öfter Designbücher in greifbarer Nähe, aber ich lese auch gerade „Body Language- 7 easy lessons to master the silent language“, um mein Englisch mal wieder ein wenig auf Vordermann zu bekommen. Wird auch langsam Zeit! ;-)

Mit wem würdest Du gern einen Monat lang tauschen?

Mit meiner Katze.

Essen, schlafen, essen, kraulen lassen, essen, schlafen, essen – ein tolles Leben.

Deine Lieblingsdesignblogs?

Ich mag Illustrationen und bin gestern auf www.illustration-design.blogspot.com gestoßen.

Und ich muss sagen, das, was ich da sah, gefiel mir.

Was sagt man dir nach?

Ich sei zu pessimistisch. (Eigentlich bin ich nur Realist mit Erfahrung.)
Ich sei verfressen. (Eigentlich bin ich nur jemand, der öfter als andere genießen möchte)
Ich sei neugierig. (Eigentlich möchte ich nur alles wissen.)

Was magst Du an dir gar nicht?

Ich muss ja leider ehrlich sein:

Meinen Pessimismus, meine Verfressenheit und meine Neugier.

Welche Tipps hast du für die Frischlinge im 1. Semester?

Habt Spaß, seid offen für Neues, haltet Ohren und Augen offen, versucht auch außerhalb der Schule neue kreative Herausforderungen in Angriff zu nehmen und genießt einfach die Zeit!

Servus

toni wehring ist studierender des monats märz

Dienstag, 09. März 2010

Toni Wehring ist Studierender des Monats März und stellt sich uns vor.

Stell dich doch einmal kurz selbst vor. Woher kommst Du, was hast Du vor der kw gemacht, seit wann studierst du hier?

Also, los geht’s. Ich bin Toni, 23 Jahre alt und komme ursprünglich (wie die Hamburger sagen) aus dem Ausland, das man aber auch unter Meck-Pom kennt. Ich habe dort in meiner Kleinstadt  2006 mein Abi gemacht und bin dann, nach ein paar Monaten Ausschlafen, gleich darauf hier in der KW gelandet.  Tja, und kurz danach war ich dann plötzlich am Ende des 7. Semesters.

Wenn nicht Design, was dann als Beruf?

Ich hätte auf jeden Fall verschiedene Designrichtungen ausprobiert. Dafür ist Design einfach viel zu vielfältig, um gleich aufzugeben, wenn man etwas nicht kann. Aber hätte ich mir schließlich selbst eingestehen müssen, dass ich so gar kein Talent habe, hätte ich auf Lehramt studiert. Ich würde dann bald Jugendlichen am Gymnasium Bio und Mathe beibringen.

Was würdest Du sagen, sind deine Schwerpunkte bzw. deine Stärken im Kommunikationsdesign?

Ich habe mich schon immer für Produktdesign in jeder Form (also auch Verpackungsdesign etc.) interessiert. Durch das Studium dazugekommen ist das Eventmarketing (Messebau usw). Ich finde es einfach reizvoll, etwas zu schaffen, das nicht nur ich, sondern auch Menschen nach mir in der Hand halten. Davon abgesehen interessiert mich immer mehr das Corporate Publishing. An großen Projekten zu arbeiten und die einzelnen Zusammenhänge zu planen und umzusetzen (oder umsetzen zu lassen), ist doch ein schönes Ziel.

Wie lässt du dich inspirieren?

Durch alles natürlich! Wir alle lassen uns doch durch alles, was wir sehen oder hören inspirieren. Ob wir nun wollen oder nicht!  Generell ist es aber für mich wichtig, auch mal abzuschalten und nicht an die Arbeit zu denken. Man braucht einfach einen Ausgleich (Freunde, Sport,…), um dann später überhaupt wieder einen freien Kopf zu haben.

Wo tobst du dich außerhalb der kw designtechnisch noch aus?

Das wär dann wohl meine Wohnung. Wobei in diesem Fall meine Inspiration stark von meinem Konto eingeschränkt wird.

Was sind deine Pläne direkt nach dem Studium?

Eine Woche Urlaub muss sein! Und danach gehts dann los mit der Arbeitssuche. Ein guten Job oder Praktikum finden und viele viele Erfahrungen sammeln. Und dann später vielleicht mal für ein halbes oder ganzes Jahr ins Ausland.

Was würdest du mit einem unbegrenzten Budget gestalten wollen?

Ich würde mich designtechnisch gerne in meiner Wohnung austoben. Was aber vermutlich in einer neuen Wohnung enden würde.

Was ist dir politisch wichtig?

Ehrlichkeit und zukunftsorientiertes Denken und Handeln.

Was treibt dich an?

Mein Ehrgeiz, der auch nach durchgemachten Nächten nicht aufgibt.

Wen bewunderst du?

Menschen die in ihrem Leben viel erreicht haben, und dabei immer sie selbst geblieben sind. Die im hohen Alter auf ihr Leben zurückblicken und zu sich selbst mit Stolz und einem Lächeln sagen können: “Ja, das bin ich und das ist mein Leben!”

Wie schaffst du dir Ausgleich vom Ideen spinnen und Pixel schubsen?

Oje, eine unendliche Liste. Aber das Wichtigste sind natürlich Freunde, ohne die gar nichts geht. Aber auch Familie, Hobbys, möglichst viel unternehmen und natürlich auch “Füße hochlegen und abschalten”.

Wo hättest Du gern einen Zweitwohnsitz in der Zukunft und warum?

In Dänemark, so 20m vom Strand entfernt. Dänemark ist einfach schön, um immer wieder mal zu entspannen und dicht genug, um auch nur ein Wochenende zu bleiben. Und den Rest der Welt seh ich mir lieber mit Reisen an.

In welchem Land würdest du gerne arbeiten?

Gerne natürlich in verschiedenen, aber besonders interessieren würde mich London und Dubai.

Mit wem würdest Du gern einen Monat lang tauschen?

Hm, schwierige Frage. Ich denke mit Leopold aus “Hallo Spencer” (kennt vielleicht nicht mehr jeder). Der kleine Drache kannte keine Sorgen, war immer gut drauf und hat den ganzen Tag nichts anderes getan als auf seinem Berg zu sitzen, Feuer zu spucken und vorbeigehende Leute zu ärgern, in dem er ihnen sagte: “Ich will dir fressen!”.

Was magst Du an dir gar nicht?

Es gibt eigentlich nichts, das ich gar nicht an mir mag, höchstens Dinge die mich an mir stören. Und davon stört mich wohl am meisten, dass ich gegen die anderen Dinge, die mich an mir stören, zu wenig tue.

Welche Tipps hast du für die Frischlinge im 1. Semester?

Das wichtigste ist immer, dass ihr Spaß an eurer Arbeit habt. Ihr werdet viel arbeiten und dann sollte es doch auch Spaß machen.  Arbeitet mit Freunden aus dem Semester zusammen und helft euch gegenseitig. Neue Ideen finden sich so am leichtesten. Seid keine Einzelkämpfer – zusammen studiert es sich immer am Besten. Nehmt alles mit, was ihr kriegen könnt und sucht dann das Beste, für euch passende, heraus. Vielleicht braucht ihr am Ende nicht alles, aber zumindestens das wisst ihr dann. Wenn ihr an einem Projekt arbeitet, hängt euch voll rein und macht euch Gedanken dazu und setzt es dann mit Detailliebe um. Was über eure Gestaltung bestimmen sollte, ist euer Bauchgefühl. Es wird mit jeder Aufgabe wachsen, also vertraut darauf. Also habt Spaß, entspannt euch und genießt das Studium. Dann werdet ihr eine wirklich schöne Zeit haben.

Susann Krüger ist Studierende des Monats Februar

Montag, 08. Februar 2010

Susann Krüger aus dem 7. Semester ist Studierende des Monats Februar.

Stell dich doch einmal kurz selbst vor. Woher kommst Du, was hast Du vor der kw gemacht, seit wann studierst du hier?

Mein Name ist Susann (wobei mich eigentlich jeder Sanne nennt), ich bin 26 Jahre alt und hab‘ 2003 mein Abi gemacht. Danach wusste ich eine Weile nichts mit mir anzufangen, hab‘ ab Oktober 2004 in Flensburg auf Lehramt studiert, was mir allerdings längerfristig überhaupt nicht gefallen hat. Deshalb bin ich ziemlich genau zwei Jahre später hier gelandet und mittlerweile im 7. Semester angekommen.

Wenn nicht Design, was dann als Beruf? (weiterlesen…)

Nicolas Winkelmann ist Studierender des Monats Januar

Montag, 11. Januar 2010

Nicolas Winkelmann aus dem 7. Semester zeigt seine Arbeiten und erzählt, wer er ist.

Stell dich doch einmal kurz selbst vor. Woher kommst Du, was hast Du vor der kw gemacht, seit wann studierst du hier?
Ja, hey ich bin Nic, 27 Jahre alt, seit eh und je ein Hamburger Jung, welcher 2004 sein Abi gemacht hat, gefolgt vom Zivi und einem aus Verzweiflung in Frankfurt begonnenem und dann verzweifelt beendetem Geschichte/Philosophie Studium. Daraufhin bin ich dann an die KW getreten, an welcher ich mich nun plötzlich im Abschlußsemester wiederfinde.

Hast oder hattest du ein alternatives Berufsziel?
Ich hatte und habe auch immernoch Ambitionen mich mit Architektur insbesondere auch mit Interior Design zu beschäftigen, was ja nicht allzuweit vom gelernten entfernt liegt.

Was würdest Du sagen, sind deine Schwerpunkte bzw. deine Stärken im Kommunikationsdesign?
Ich sehe mich in der Entwicklung von Ideen und vorzugsweise im Corporate und Print Design.

Wie lässt du dich inspirieren?
Mich inspiriert eigentlich alles, angefangen vom Zahnpastaschaum im Waschbecken am morgen bis hin zur Bierkrone am abend. Man muss nur mit dem richtigen Blickwinkel an die Sachen rangehen, dann kann man aus allem etwas heraussaugen.

Du sitzt ja zur Zeit an deiner Abschlussarbeit, erzähl mal, was machst du?
Ich beschäftige mich mit der Corporate Identity der Studentenagentur Flüggedesign welcher ich beisitze. Vom Webauftritt über Raumgestaltung, Messestandgestaltung etc.etc.. Es gibt viel zu tun :)

Wo tobst du dich außerhalb der kw designtechnisch noch aus?
Hauptsächlich muß meine Wohnung unter meinen Kreativanfällen leiden, so langsam gehen mir da aber auch die Angriffsflächen aus. Ich schätze ich benötige eine geräumigere Dependance.

Was sind deine Pläne direkt nach dem Studium?
Ich werde zunächst durch ein Praktikum versuchen die für mich maßgeschneiderte Agentur zu finden. Ein Auslandsaufenthalt hätte ebenfalls seine Reize.

Was würdest du mit einem unbegrenzten Budget gestalten wollen?
Da wäre ich wohl wieder bei dem Thema Architektur. Ich würde mir mein eigenes Traumhaus gestalten, ausschließlich mit Eigenanfertigungen und jeder Menge special features…

Was ist dir politisch wichtig?
Ehrlichkeit, Recht und Freiheit.

Was treibt dich an?
Während des Arbeitens meist laute Musik, ansonsten der Drang Dinge schöner zu machen.

Wen bewunderst du?
Den, der niemanden bewundert.

Wie schaffst du dir Ausgleich vom Ideen spinnen und Pixel schubsen?
Das gelingt mir mit meinen Freunden eigentlich am Besten.

Lieblingsdesigner, und warum?
Jamie Hayon, Stefan Marx und das frz. Künstlerkollektiv HAVEC, da sie revolutionär sind und ich mich mit deren Stil am besten identifizieren kann.

Wo hättest Du gern einen Zweitwohnsitz in der Zukunft und warum?
Einsame Insel, Jahrestemperaturdurchschnitt 28 Grad, ein einziges Haus für mich und meine Freunde und gute Wellen. Um den Rest der Welt zu vergessen und die Ursprünglichkeit des Seins zu genießen.

In welchem Land würdest du gerne arbeiten?
Spanien, Italien, Schweden, Australien, Brasilien.

Hast du Lieblingsbücher?
Zur Zeit stöber ich hauptsächlich in Kunst und Desingbüchern, wenn die Zeit vorhanden ist setze ich mich auch gerne mit Deutschlands großen Philosophen und Schriftstellern auseinander um nicht komplett abzustumpfen.

Mit wem würdest Du gern einen Monat lang tauschen?
Vielleicht mit Kermit dem Frosch, immer gut drauf, kein Streß, keine Sorgen und in einer Welt ohne Lügen und Intrigen lebend.

Deine Lieblingsdesignblogs?
Typojungle.net, booooooom.com und und und…

Was sagt man dir nach?
Ich habe gerade meine ganzen alten Schulzeugnisse durchstöbert, in einem waren sich alle Lehrer einig: Nicolas läßt sich zu leicht ablenken und könnte wesentlich mehr leisten. Vielleicht ist da ja was dran…

Was magst Du an dir gar nicht?
Die Aufwärmphase die ich manchmal benötige um Sachen anzupacken. Aber dann brenn ich aber auch!

Welche Tipps hast du für die Frischlinge im 1. Semester?
Man sollte auf jeden Fall einen unbändigen Durst bezüglich Kunst und Design entwickeln und soviel Input wie möglich in sich hineinschütten. Denn ohne Saat keine Ernte. Darüber hinaus einfach machen, soll heißen einfach drauf los kritzeln, basteln, composen und keine Angst davor haben, dass etwas nicht den eigenen ästhetischen Ansprüchen genügt. Die Hände dürfen nie verwaisen, denn sie sind Euer Werkzeug. Aber das Wichtigste ist, dass man ein Ziel verfolgt und weiß wofür man das alles macht: nämlich für SICH.

Marie Marxen ist Studierende des Monats Dezember

Samstag, 05. Dezember 2009

Marie Marxen aus dem 5. Semester ist Studierende des Monats Dezember.

Bild

Marie Marxen

Stell dich doch einmal kurz selbst vor. Woher kommst Du, was hast Du vor der kw gemacht, seit wann studierst du hier?
Hey, ich bin Marie und mittlerweile im 5. Semester angekommen. Ursprünglich bin ich eine Kieler Sprotte, wohne aber seit 2 Jahren im schönen Hamburg. Ich hab 2006 mein Abi gemacht und danach ein Jahr lang gejobbt, Hochschulkurse belegt und meine Bewerbungsmappe gemacht.

Wenn nicht Design, was dann als Beruf?
Der Wunsch meiner Mama war Lehrerin, da man aber als Kunstlehrerin ein zweites Fach wählen muss, ist mein Interesse schnell verflogen. Dass es etwas künstlerisches sein sollte, stand für mich schon früh fest.

Was würdest Du sagen, sind deine Schwerpunkte und deine Stärken im Kommunikationsdesign?
Auf jeden Fall Printdesign. Ich liebe es etwas handgemachtes mit etwas digitalem zu verbinden. Das gibt jeder der Arbeit das gewisse Etwas.

Wie lässt du dich inspirieren?
Vor allem auf der Straße. Denn: ändert sich der Style der Architektur, Modewelt, Kunst, etc., ändert sich auch das Design… also überall Augen auf und offen sein für Neues.
Ansonsten recherchiere ich viel im Internet, Zeitschriften, Büchern, das Übliche eben.

Wo tobst du dich außerhalb der kw designtechnisch noch aus?
Das ist eine schwer Frage…meistens bleibt es innerhalb der Familie…NOCH!
Der jährliche Kalender für die Omas ist, seit ich denken kann, Pflichtprogramm.
Aber die letzten zwei Kalender sind, dank der KW, wesentlich typolastiger geworden. ;-)

Was sind deine Pläne direkt nach dem Studium?
Da ich es nicht geschafft habe, nach dem Abi ins Ausland zu gehen, würde ich das gerne dann nachholen. Wohin es mich ziehen wird, weiß ich jedoch noch nicht so genau. Ich hoffe natürlich auch, dass ich die “Reise” mit einem Praktikum, oder Ähnlichem verbinden kann.

Was würdest du mit einem unbegrenzten Budget gestalten wollen?
Eine Freundin und ich haben den Traum, ein Szene-Cafe zu eröffnen, das einerseits natürlich ein Cafe ist, andererseits auch eine Kunstgalerie, in der junge Künstler, Grafiker, Fotografen, etc. ihre Arbeiten präsentieren können. Das mit einem “unbegrenztem” Budget umzusetzen wäre….WOW!

Was ist dir politisch wichtig?
Auf jeden Fall mehr Menschlichkeit. Das fehlt mir in der Politik fast gänzlich.

Was treibt dich an?
Oh das ist ganz unterschiedlich:
Morgens der Kaffee.
Generell die Sonne.
Oft laute Musik.
Manchmal meine Freunde.
Immer eine gute Idee.
Generell was Neues.

Wen bewunderst du?
Ich treffe/finde oft Menschen, die ich bewundere.
Vor einiger Zeit bin ich auf die Geschichte der Bionade-Limonade gestoßen. (www.bionade.de)
Von einem “Hinterwelts-Bier” zu einem “Szene-Getränk”. Von ganz klein, nach ganz groß. Und das aus eigener Kraft. Das zeigt: Am Anfang steht nur die Idee, was man daraus macht, hat man selber zu verantworten. Sehr beeindruckend! Ihr müsst unbedingt mal die Homepage besuchen und euch den Unternehmensfilm anschauen…

Wie schaffst du dir Ausgleich vom Ideen spinnen und Pixel schubsen?
Also noch bin ich nicht so weit, dass ich einen Ausgleich brauche. Mir reicht es etwas leckeres zu Kochen, mich mit Freunden zu treffen, Musik zu hören, zu zeichnen und mir immer wieder vorzunehmen mehr Sport zu treiben.

Lieblingsdesigner, und warum?
Es gibt einfach zu viele…so richtig festgelegt habe ich mich da noch nicht.
Ich denke, man sollte sich von Illustratoren genauso inspirireren lassen, wie von Fotografen, Web-designer, oder Grafik Designer.

Wo hättest Du gern einen Zweitwohnsitz in der Zukunft und warum?
Pitsidia. Das ist ein kleines Dorf auf Kreta und schon jetzt mein Zweitwohnsitz, da ich ich schon seit 20 Jahren jeden Herbst hinfahre.
Da ist einfach nichts, außer schöne Landschaft, leckers Essen und viel Inspiration. :-)
Ansonsten auch noch eine Penthousewohnung in London… das wäre natürlich auch nicht schlecht.

In welchem Land würdest du gerne arbeiten?
Da bin ich eigentlich noch relativ offen.
Wobei ich finde, dass es gerade in Deutschland noch sehr viel Nachholbedarf in Sachen Design gibt.

Hast du Lieblingsbücher?
öhhh…also zum Lesen komm ich meist nur in den Ferien.
Und dann lese ich gerne Bücher wie: Die Regenkönigin, Der siebte Tod, Fleisch ist mein Gemüse. Also sehr Quer Beet.
Außerhalb der Ferien kaufe ich mir gerne Zeitschriften, wie: Neon (tolle Illustrationen!), Page, Novum, Stern (tolle Fotografien)

Mit wem würdest Du gern einen Monat lang tauschen?
Mit meinem Kater. Ich glaube das Leben einer Katze ist super cool. Du ziehst dein Ding durch, hast immer was zu essen, kannst schlafen wann und wo du willst, und dir ist trotzdem nie langweilig. Außerdem hast du 7 Leben… was will man mehr?! ;-)

Deine Lieblingsdesignblogs?
Einer meiner Lieblingsblogs ist auf jeden Fall www.behance.net.
Da kann man sich von anderen kreativen Köpfen sehr gut inspirieren lassen und er wird täglich aktualisiert. Sehr sehr empfehlenswert also. Ansonsten natürlich auch nicht zu verachten: www.adc.de, www.thedieline.com, usw.

Was sagt man dir nach?
dickköpfig, manchmal verwirrt, aufgedreht, verlässlich, und natürlich Salzfetischist,.. kein Plan.

Was magst Du an dir gar nicht?
Ich bin sehr selbstkritisch und ungeduldig. Was natürlich in gewissen Maßen auch positiv sein kann. Trotzdem muss ich noch lernen, selbstbewusster hinter meinen Arbeiten zu stehen.

Welche Tipps hast du für die Frischlinge im 1. Semester?
Der Wunsch nach Individualismus steckt meiner Meinung nach in jedem, der sich dazu entscheidet in den kreativen Bereich zu gehen. Und den Wunsch darf man auch nie verlieren. Seid anders, als eure Mitstudenten. Versucht immer, eure eigene Note in all eure Arbeiten zu stecken. Denn eine gute Prozentzahl für eine Arbeit zu bekommen ist nicht alles! Nehmt aber trotzdem auch die Kritik der Dozenten ernst und versucht sie mit euren Vorstellungen zu vereinbaren.
Amsosnsten:
Schon mal Geld zurrücklegen für die vielen Drucke.
“kann man so machen” heißt nicht, dass es gut ist!
und: Nie den Spaß verlieren!

Lieben Gruß, Marie :-)

Die kunstschule wandsbek wünscht dir weiterhin viel Erfolg und Lebensfreude!