kunstschule wandsbek
in Bremen
Grafik DesignGestalterische GrundlagenDigitale Mediengestaltung
KalligrafieFotografie3D-Design
ScreendesignTypografieGrafik Design

kunstschule wandsbek

staatlich anerkannte berufsfachschule für kommunikationsdesign

Neumann-Reichardt-Str. 27-33, Haus 19
D-22041 Hamburg
Tel. 040 - 652 37 31
ruf uns an
Fax 040 - 652 91 94

Schreib uns

Archiv für die Kategorie ‘Projektwoche’

Eine Woche in 3D, Projektwoche 2009

Mittwoch, 02. September 2009

Motion- und Broadcastdesign werden immer prägender im Berufsbild des Designers. Die Fähigkeit, seine Ideen selbständig auch in 3D visualisieren zu können ist eine große Chance in der boomenden Medienwelt. Mit vollem Enthusiasmus stürzte sich daher ein Team von mutigen Studenten auf dieses Thema. Unter der Anleitung von Designdozent Andreas Petersen bekamen die Studierenden ein Einblick in neue Techniken ihre Visionen in 3D umzusetzen.
Von der ersten Zeichnung bis zum Modeling ihrer virtuellen Darsteller, hin zur Umsetzung als Animations Film, wurde in der Woche alles erprobt, erlernt und vieles umgesetzt.

Verschiedenste Projekte wurden in den fünf Tagen kreativ erarbeitet: Ob animierte Trailer für eine neue fiktive MTV Show, aktionsgeladene Verfolgungsjagden, neue Entwürfe für Roboter, Charakterdesign oder die Visualisierung neuer Architektur – alles war möglich.

Eine spannende Woche in der viel neue Wege erfahren und neue Möglichkeiten aufgezeigt wurden eigenen Visionen bewegte Bilder zu verleihen und vor Allem – es hat Spass gemacht.

Hier einige Ergebnisse


YouTube Direkt


YouTube Direkt

C wie Comic

Montag, 17. August 2009

Ein weiterer Workshop der Projektwoche 2009 war “Comics” bei Uli Janssen. Inhalt des Workshops war einen Comiccharakter zu entwickeln und dazu eine kleine Comicstory über 2 bis 4 Seiten zu konzpieren und zu gestalten, das Ganze ohne Vorgaben, also war die eigene Kreativität gefordert. Die Ergebnisse wurden in 4 Einheiten à 5 Stunden erbracht und am Tag der offen Tür am 5. Juli präsentiert.

(weiterlesen…)

Outdoorzeichen – Projektwoche 2009

Donnerstag, 13. August 2009

In der Projektwoche 2009 lud Dozent Oliver Hahn zum Outdoorzeichnen an Alster, Elbe, Hafen, Jenischpark und Jungfernstieg.

Ein Bericht von Karina Lüdemann:

Eine Woche vor den Ferien jeden Tag draußen an der Alster, der Elbe oder im Park sitzen und die Sonne genießen… Was gibt es Schöneres? Und so entschied ich mich für den Workshop „Outdoorzeichnen“. (weiterlesen…)

Kreativität auf Knopfdruck

Donnerstag, 23. Juli 2009

Kommunikationsdesign bedeutet nicht einfach nur hübsch machen. Das wichtigste ist die Idee hinter einem Plakat, einem TV-Spot oder einer gesamten integrierten Kommunikation. Werbung soll kommunizieren, also den Verbraucher ansprechen. Dafür muss nicht nur die Optik stimmen, sondern auch der Inhalt.

Zwei volle Tage durchpowern – das war der Workshop von Peggy Tsalikis zum Thema Kreativitätstechniken. Nicht nur die Tatsache, dass der Workshop den kompletten Tag statt wie sonst nur einen halben einnahm, vermittelte den Teilnehmern das Gefühl einer echten Agentur. Auch die Inhalte waren praxisnaher und zielorientierter denn je. An einem Briefing vom Art Directors Club zu zwei Plakatmotiven wurden kreative Ideenansätze erprobt, diskutiert, verbessert und verworfen.

“Der Workshop war sehr interessant, wobei es auch anstrengend war wegen der Länge, die den ganzen Tag eingenommen hat. Auf jeden Fall hat man gelernt, wie in der Praxis an Projekte rangegangen wird, Ideen entwickelt werden, Ideen verbessert und geschliffen werden um bei den ganz Großen mitzuspielen.” erzählt Maruan Faraj aus dem vierten Semester.

kreativworkshop_p.tsalikis

Ideenfindung unter freiem Himmel

kill the ordenary – Projektwoche 2009

Dienstag, 21. Juli 2009
Wie entwickelt man ein gutes Konzept?  Wie kommt man auf kreative Ideen, die gleichzeitig eine konzeptionelle Punktlandung sind?

Mit dem Ziel, die Studierenden an Konzeption und Ideenfindung heran zu führen und zur treffsicheren Entwicklung von kreativen Konzepten zu bringen, führte Stefan Kerp in der Projektwoche 2009 fort, was er bereits Ende Mai in einem Gastvortrag anriss.

skerp

Exklusiv aus der Praxis berichtet uns Jessica Rinne:

“Bei dem Workshop “Kill the ordinary – Konzeptions- und Kreativitätstechniken” von Stefan Kerp sollten wir uns mit einer Fitnessstudiokette namens “FitnessFirst” auseinandersetzen. Nach einem Brainstorming haben wir viele Ideen gesammelt, wie wir für FitnessFirst werben würden, die genau unsere spezielle Zielgruppe ansprechen würde. Unsere Zielgruppe sollte sich von den Standardzielgruppen der Fitnessstudios abheben – wir wollten ein Familien-Fitnessstudio, indem sich die ganze Familie austoben kann!

Das Spannenste dabei war, dass wir viele Ideen hatten, die wir bis ins kleinste Detail ausgearbeitet haben, sodass wir selber von unseren tollen Ideen überrascht waren!  Es war immer wieder lustig anzusehen, was für absurde Ideen wir hatten!

Durch den Workshop habe ich gelernt, wie man besser an Ideen rangehen sollte – man muss erstmal alles aufschreiben, was einem einfällt und erst später aussortieren, was unnötig erscheint! Unser Spruch war immer « Alles ist richtig – nichts ist falsch! »”

Kommunikationsdesign ist also mehr als ein gutes Layout, ein passendes Logo oder eine witzige Kampagne. Konzeption ist ein wichtiger Teil, der leider viel zu oft außer Acht gelassen wird, was man der späteren Arbeit einfach ansieht.

“Also das Interessante an dem Workshop war, die scheinbar nicht vorhandenden, negativen Seiten eines weltweiten Fitnesscenters zu erkennen und zu verbessern. Um noch mehr Menschen anzusprechen und zwar mal auf eine andere Art und Weise, mit der sie nicht rechnen und sie von den Vorteilen dieses Unternehmens zu überzeugen.
Das Überraschende war, dass wir in der Gruppe auf eine Vielzahl von unterschiedlichen Ideen kamen, die einfach, aber zugleich ausgefallen waren- eben “Thinking out of the box.”
Gelernt habe ich, dass wenn man der Fantasie einfach mal freien Lauf lässt und sich versucht von der “Masse” zu lösen, sich echt gute Ideen entwickeln und finden lassen”
berichtet Claudia Noack, die Ebenfalls am Workshop teilgenommen hatte.

Fische verkaufen leicht gemacht

Sonntag, 19. Juli 2009

Wie erstelle ich eine spannende Präsentation? Und wie muss man eine spannende Präsentation präsentieren, damit das Publikum begeistert ist?

Antworten auf diese und andere Fragen zum Thema Selfmarketing und Selbstinszenierung gab Jannis Tsalikis, Human Recource Manager bei Scholz & Friends, in seinem Workshop in der Projektwoche 2009 an der kunstschule wandsbek. (weiterlesen…)

Warum ein Designer auch Texten können sollte

Montag, 13. Juli 2009
text

Notizen Notizen Notizen

Ernst Vollbrecht, Selbstständiger Texter und Konzeptioner, bewies in seinem Workshop “Kino im Kopf – wie man starke Headlines findet” eindrucksvoll, wie wichtig die Leitidee ist.

Hinter einem Plakat, einer Anzeige oder einer kompletten integrierten Kommunikation steckt mehr als nur ein ansprechendes Keyvisual und eine knallige Headline, sondern im Idealfall eine gesamte Geschichte. Letztendlich sind wir ja nur Übersetzer von Sprache in Bild, dazu muss aber die Sprache perfekt beherrscht und verstanden werden. Nach einer kurzen Einführung in die Systematik der Sprache, beschäftigten sich die Studierenden mit dem Thema Klischees, die sich durch die Bank weg in fast jeder Werbung wieder finden. Nach einer bunten Sammlung von gängigen Klischees, mal lustig, mal ernst und mal diskriminierend (ja auch das kann helfen), wurden daraus Ideenansätze für Anzeigen entwickelt. Hier ein kleiner Einblick:

Klischee: Schweizer sind langsam
Visual: Käse
HL: Gereift mit Schweizer Gemütlichkeit.

Zwischenschritte:

Thema: Zeit
HL: Guter Käse braucht Zeit.

HL: Schweizer Qualitätskäse. Mit Ruhe gereift.

HL: Wir Schweizer lassen gutem Käse Zeit.
Nehmen Sie sich die Zeit, ihn zu genießen.

HL: Wir Schweizer lassen gutem Käse Zeit.
Nehmen Sie sich einen Moment, ihn zu genießen.

HL: Wir Schweizer lassen gutem Käse Zeit.
Gönnen Sie sich den Moment, ihn zu genießen.

Nach einer gemeinsamen Überarbeitung kamen wir zu folgendem Ergebnis:

HL: Wir Schweizer lassen gutem Käse Zeit.
Genießen Sie jeden Moment davon.

Das zeigt mal wieder, wie wichtig die Teamarbeit ist. Auch in der Praxis arbeiten meist Art Director und Texter Hand in Hand an einer Anzeige, Kampagne oder an einem Mailing.

Maskenbau in der Projektwoche 2009

Samstag, 11. Juli 2009

…Aber eigentlich verbirgt die Maske gar nichts, im Gegenteil, sie enthüllt etwas. Sie ist ein Vergrößerungsglas zur Seele hin…
(Arianne Mnouchkine – Théâtre du soleil – Paris)

Masken erinnern an rituelle Tänze von Naturvölkern, an antikes Theater, an japanisches Nô-Theater, an Commedia dell´arte mit ihren Halbmasken. Die Maske verbirgt, verwandelt, schützt. Sie bietet die Möglichkeit andere Rollen und Ausdrucksformen zu verkörpern. Freies plastisches Gestalten verbunden mit phantasievollem, spielerischem Experimentieren mit Formen, Farben und Materialien sind das Wesentliche in diesem Workshop. Unter Leitung der Dozentin Anne Brömme entstanden viele verschiedene Charaktere, die am Tag der offenen Tür ausgestellt wurden. (weiterlesen…)

Aktfotografie in der Projektwoche 2009

Donnerstag, 09. Juli 2009

Die Aktfotografie ist ein klassisches Thema in der Kunst, sowohl in der Fotografie als auch in der Malerei, und beschränkt sich auf das Wesentliche – Licht und Form. Durch einfache Mittel werden die Möglichkeiten der Abstraktion als Kunstform erforscht. Workshopteilnehmer haben im Fotostudio der kunstschule wandsbek vier Fotomodelle fotografiert. Anschließend wurden die Bilder ausgewählt, im Computer bearbeitet und ausgedruckt. Die Ausstellung der Workshopergebnisse können im 1. Stock der Kunstschule besichtigt werden.

Mischa aus dem 2. Semester erzählt uns aus dem Workshop:

“Für uns aus den unteren Semestern, die noch keine Fotografie gehabt haben, war der Umgang mit der Lichtanlage anfangs schwierig, wobei Eric und die anderen aus den höheren Semestern gerne geholfen haben. Durch den Workshop habe ich die Kunst gelernt, mit Licht und Schatten so zu spielen, dass der Mensch plastisch auf dem bild wirkt, schon fast aus dem Bild rausspringt. Besonders überrascht hat mich, dass Frauen doch besser nackt darzustellen sind als Männer :)
(weiterlesen…)

LEINWAND SUCHT FARBE zum kunst_machen

Montag, 06. Juli 2009

“Die Kunst ist FREI, daher gibt es kein kundenorientiertes Briefing” sagt Markus Böhler, künstlerischer Leiter des Workshops “LEINWAND SUCHT FARBE zum kunst_machen” im Rahmen der Projektwoche 2009 an der kunstschule wandsbek.

Das Thema entsteht aus euch selbst – was ist eure innere Notwendigkeit KUNST zu machen? Schwierig aber machbar – und schon ging es los. Kommunikationsdesign greift häufig auf Einflüsse der bildenden Kunst oder Architektur zurück. So soll z.B auch das Handwerk der Malerei oder das Arbeiten mit ungewöhnlichen Materialien nicht zu kurz kommen und unsere Studierenden sich individuell ausprobieren.

Ausgehend von der Arbeit unterschiedlichster Künstler und Künstlerinnen, möchte dieser Workshop künstlerische Strategien neu beleuchten und für die eigene künstlerische Produktion nutzbar machen. Freies Arbeiten, künstlerische Prozesse mit Feedback und Kritik standen im Vordergrund. Im Laufe der Workshopwoche war die Kernarbeit der Schaffensprozess und nicht das Ziel, ein fertiges Kunstwerk zu erstellen. „Work in Progress“, stand im Vordergrund.

Nicht das Nachahmen- oder machen stand im Mittelpunkt, sondern das selbstständige, prozessorientierte Arbeiten an und für sich. Keine kundenorientierte Briefings sondern künstlerisches Arbeiten aus Leidenschaft und innerer Notwendigkeit. Wie intensiviere und öffne ich meine Arbeit? Die Arbeiten im Rahmen des Workshops konnten in allen künstlerischen Medien umgesetzt werden. Von experimenteller Illustration, Malerei, Objekt, Installation, alles ist möglich. Der Workshop richtete sich an Studierende mit stark künstlerischem Interesse und Ausrichtung.

20 Studierende, semesterübergreifend aus Semester 2 bis Semester 5 nahmen teil, hier sehen wir fertige und unfertige Ergebnisse, denn der Weg ist das Ziel.