Der Casio Kreativwettbewerb

4. Februar 2012 by kunstschule wandsbek Mia

An Halloween bekam die kunstschule wandsbek Besuch von der bekannten Marke Casio und der Hamburger Agentur strg. Beide besuchten uns, um einen Kreativwettbewerb auszurufen.
Hierbei wurde ein Skin für den neuen Ex-Word, ein kleines “digitales Wörterbuch im Taschenformat”  gesucht.
Erlaubt war alles, was Spaß macht und gefällt.
Eine tolle Aufgabe also.
Alle Bedingungen, die Templates und die Deadline wurde besprochen und schon ging es an die Arbeit.
Die Abgabe sollte wenige Woche darauf erfolgen, also gaben alle Teilnehmer ihr bestes.

Die Abgabe der Designs erfolgte dann auf Facebook, auf der Fanpage von Casio.
Daraufhin began die spannende Zeit des Wartens.
Zum Glück war diese nicht lang und die Jury entschied schnell, wer die Gewinner des Contest sein würden.
Diese wurde letzte Woche bekannt gebeben und bekamen ihre Preise überreicht.


von links: ColinNaußed, Annika Thiemann, Marc Lehmann, Laura Steindorf,

Geld- als auch Sachpreise wurden vergeben und das Gewinnermodel wird in Serie gehen. Ein großer Erfolg also.
Wir haben uns den erstplatzierten Marc Lehmann aus dem zweiten Semester zur Seite geholt und ihn ein wenig zu seinem Gewinn befragt.

Kathleen:
Wie bist du auf den Contest aufmerksam geworden?
Marc:
Daniel Schwind, unser Dozent für Corporate Design, hat den Contest in unserem Kurs ein wenig promotet.
Ich war dann mit ein paar Freunden beim offiziellen Briefing und fand die Aufgabe sehr interressant, natürlich auch wegen des attraktiven Preises.

Kathleen:
Wusstest du gleich auf Anhieb, dass es genau dein Ding ist?
Marc:
Ehrlich gesagt nicht. Ich wusste anfangs überhaupt nicht, was ich machen wollte.
Den teilnehmenden Schülern wurde bei den Entwürfen sehr viel Freiraum gelassen, was natürlich durchaus gut ist, es jedoch umso schwieriger macht sich für eine gute Idee zu entscheiden.

Kathleen:
Wie bist du an dein Design rangegangen?
Marc:
Am liebsten arbeite ich einfach drauf los.
Natürlich habe ich zunächst ein grobes Konzept im Kopf, aber sobald das steht fange ich einfach an zu zeichnen.
In diesem Fall hatte ich Glück, dass mein Entwurf überzeugen konnte, obwohl ich weder eine Skizze, noch einen zweiten alternativen Entwurf angefertigt habe.

Kathleen:
Wie fühlt man sich als Gewinner von Casio, gab es einen speziellen Gewinn?
Marc:
Es freut mich total, dass mein Entwurf nun serienmäßig von Casio produziert wird und natürlich gab es auch einen Geldgewinn. Am meisten freut es mich jedoch, nun einen weiteren namenhaften Kunden in mein Portfolio aufnehmen zu dürfen!

Kahtleen:
Was inspiriert dich?
Marc:
Leben.

Kathleen:
Wie arbeitest du am liebsten?
Marc:
Ich arbeite tendentiell lieber nachts als tagsüber und finde es immer angenehmer, eine Idee bzw ein Konzept als Grundlage zu haben, welches mich überzeugt und begeistert.
Spaß an der Sache zu haben ist das allerwichtigste; man sieht den meisten Arbeiten an, aus welcher Motivation sie entstanden sind.

Jan Bach ist Studierender des Monats Februar

1. Februar 2012 by kunstschule wandsbek Mia

Mia:
Jan! Du bist Student des Monats im Februar.
Wie schön!
Erzähl den Leuten, die dich noch nicht kennen mal etwas über dich; wie alt bist du, woher kommst du, was zeichnet dich aus?
Jan:
Ich bin 24 Jahre alt und wohne in Hamburg. Neben dem Kreativ sein, treibe ich zum Ausgleich viel Sport. Was mich auszeichnet, ist meine Entschlossenheit Ziele zu erreichen, Dinge mit einer ausgedehnter Gewissenheit auszuführen und mein liebes Wesen. ^^

Mia:
Kommunikationsdesign, was bedeutet das für dich?
Jan:
Etwas zu schaffen, das Menschen inspiriert und motiviert.

Mia:
Was denken deine Eltern über die Wahl deines Studienfachs?
Jan:
Ich zeichnete in meiner Kindheit sehr viel und wollte Tischler werden.
Meine Eltern wussten schon früh, das ich etwas Kreatives machen wollte. Aber egal was ich machen würde, sie stehen immer zu mir und unterstützen mich in jeder meiner Entscheidung.
Egal ob sie falsch oder richtig ist. Denn man sagt ja: “Erst durch Fehler lernt man.”

Mia:
Wo siehst du dich in 10 Jahren?
Jan:
Wenn alles klappt, wie ich es mir vorstelle, habe ich in den 10 Jahren viel an Erfahrung in Firmen gesammelt, um meine eigene kleine Agentur zu eröffnen.
Aber wie es so häufig bei mir läuft, werde ich irgendwo anders sein, als ich es erwarte. ^^

Mia:
Welche Designdisziplin begeistert dich am meisten?
Jan:
Ich wollte immer mal Spiele designen, darum machten mir bislang die Programme Flash und Cinema 4D am meisten Spaß. Ich bin eine sehr offene Person und solange ich was tolles designen kann, macht mir alles Spaß.

Mia:
Wo holst du dir Inspiration? Gib uns mal 3 Links:
Jan:
Also ich lasse mich überall inspirieren. Häufig dann, wenn ich es nicht erwarte.
Eine gute Inspirationsquelle sind auch die Mitstudierende.
Denn: Wo sieht man so viele kreative Ideen als in unserem Umfeld.
Habe höchstens einen Link wo ich immer mal vorbeischaue; deviantart
Bin eher ein Veteran und versuche aus Magazinen und Büchern wie z.B. Novum, Page usw. weitere Inspiration zu holen.

Mia:
Wenn du eine Mahlzeit wärst, was gäb es dann heute zum Mittag?
Jan:
Mh, das ist eine gute Frage. Ich wäre ein Spargel; polnisch, praktisch, gut. ^^

Mia:
Möchtest du in Deutschland bleiben?
Jan:
Also Hamburg zu verlassen wird ein schwieriger Schritt für mich, aber sollte ich dieses doch in Erwägung ziehen, würde ich nach Polen oder Japan ziehen. Polen, weil ich dort geboren bin, und Japan, weil die Kultur mich immer schon interessiert hat.

Mia:
Wo können wir uns über dich auf dem Laufenden halten? Hast du einen Blog?
Jan:
Ja, da erkennt man, dass ich nicht viel im Web unterwegs bin.
Mein Motto ist: “Wenn man mehr über mich erfahren möchte,einfach mich ansprechen.” ^^

Mia:
Danke für das nette Interview und deine eingesandten Arbeiten! Schauen wir uns die doch mal an :)
Wir sind gespannt, was wir in naher Zukunft noch von dir hören!

Beauty & Dark

17. Januar 2012 by kunstschule wandsbek Mia

Wie wir ja bereits ankündigten, wandte sich die Künstlerin Eva Maria Nitsche an die kunstschule wandsbek und bat um Unterstützung bei beispielsweise der Messestandgestaltung, der Cafégestaltung, einem Websitenrelaunch und vielem mehr.
Darum kümmerte sich das Semester von Melanie Becker im Fach Art Direktion und fünf fleissige Mädchen machten sich dann auf ihren Weg nach Düsseldorf.
Jessica Burmester und Katharina Beller berichten:

Beauty & Dark

Nach 4 Monaten und einem kurzen Schulterblick, war es nun endlich soweit. Am Samstag, den 17.September hatten wir unsere wohl aufregendste Präsentation unseres Lebens.
Einen Tag vorher schliefen wir in einem süßen Hostel in Rostock, um frisch und munter in dem atemberaubenden Hotel anzukommen, wo die Präsentation stattfinden sollte. Unsere Auftraggeber, Herr Steenken und Eva Maria Nitsche waren schon vor Ort und begrüßten uns herzlich. Die Stimmung war angenehm locker auch als Herr Steenken uns nach und nach näher brachte, wer alles bei der Präsentation im Publikum sitzen wird. Auch eine kleine Jury aus fünf wichtigen Personen wurde ausgewählt, um unseren „Wettbewerb“ zu bewerten.
Berühmte Personen, wie Lutz Ackermann vom NDR waren anwesend, was unsere Aufregung nicht minderte.
Um 09:30 Uhr waren alle anwesend und der Saal wurde ruhig, als Herr Steenken mit seiner Einleitung began.
Wir konnten kaum seinen Worten lauschen, da wir nur noch mit unseren Texten beschäftigt waren. Die Aufregung stieg und unsere Herzen schlugen uns bis zum Hals, als uns Herr Steenken bat uns zu erheben, um mit unserer Präsentation zu beginnen. Das war der Moment in dem wir dachten: “Alles! Nur bitte nicht Aufstehen!”
Doch es lief alles wie von selbst. Die Präsentationszeit veging wie im Flug.
Ehrlich gesagt waren wir so aufgeregt, dass wir uns daran kaum noch erinnern können.
Aber es wurde reichlich applaudiert, was uns das Gefühl gab, dass alles so verlief wie wir es uns vorgestellt hatten.
Nachdem sich die Jury kurz zurückgezogen hatte, folgte die „Siegerehrung“. Sie konnten sich aber nicht entscheiden, deswegen haben unsere beiden Gruppen den ersten Platz erreicht und das Preisgeld wurde auf alle Wettbewerber aufgeteilt. Unsere Endorphine sprudelten.
Anschließend gab es ein schmackhaftes Buffett mit hochwertigem Fingerfood.
Bei dem Anblick bemerkten wir erst wie unsere Bäuche vor Hunger knurrten. Wir konnten uns nun mit einigen der 50 Personen aus dem Publikum unterhalten und bekamen sehr viel Lob zu hören, was uns alle sehr erleichterte.

Im Nachhinein sind wir sehr glücklich darüber, dass wir uns für den Wettbewerb entschieden haben, da wir sehr viele Erfahrungen sammeln konnten und die Präsentation ein großes Highlight für uns im 6. Semester war.

Jetzt sind wir bereit für noch größere Projekte!

Katharina Beller und Jessica Mona Burmester

Der große Jahresrückblick 2011

1. Januar 2012 by kunstschule wandsbek Mia

01.01.2012:
Herzlich Willkommen im neuen Jahr!

Beginnen wir den ersten Tag des neuen Jahres doch gleich mit den zurückliegenden 365 Tagen:
2011 war ein aufregendes Jahr!
Nachdem wir 2010 haben ausklingen lassen, stürzten wir uns 2011 gleich voller Tatendrang auf die neuen Aufgaben!

Bereits am 11. Januar stellten Studierende das Pferd auf den Flur, hierbei handelte es sich um eine studentische Ausstellung im Wandsbeker Bezirksamt. Die Ausstellung entstand im Rahmen des Illustrationsunterrichts und sorgten für volle Gänge.
Es war ein gelungener Tag mit viel Lob der Wandsbeker Bürgemeisterin.

Die nächste frohe Botschaft ereilte die kw in Bremen, im Februar des neuen Jahres.
Am 15.02 verkündete Herr Otto, dass die kw Bremen die staatliche Anerkennung bekommen habe.
Ein Meilenstein für die erst kürzlich eröffnete Schule und ihre Studierenden.
Das wurde natürlich gebührend gefeiert!

Am kommenden Tag bekam die kw in Hamburg Besuch von Native Instruments, einem großen Hersteller für elektronische Musikgeräte und Software, vertreten durch unseren ehemaligen Studierenden, Adrian Theiner der nunmehr Art Director im Haus geworden war und uns besuchte, um die Gewinner des ausgeschriebenen T-Shirt Wettbewerbs zu küren.
Hier gilt es noch einmal David Gibbs zu gratulieren.

Auch auf großartige Gastvorträge mussten wir dieses Jahr nicht verzichten, ob es um Computer Generated Imagery (Gloss 3D & Appel Grafik), um Nachhaltigkeit (Susanne Diemann), um Werbung mit Gehalt (Steffen Stäuber) oder um mobiles Marketing (Lasse Lüders/Martin Spitzenberg) ging – man hat viel dabei gelernt. Aus manch einem Gastvortrag entwickelte sich auch eine tolle Zusammenarbeit im Zuge der Projektwoche und es wurden ganz neue Lernfelder erschlossen. Danke dafür!

Im März gab es die nächste studentische Ausstellung, “Forest of Thoughts” von Tobias Tietchen und David Klaws.
Das nächste große Event war der Tag der offenen Tür am Ende des Monats.
Es kamen viele Besucher, alle hatten Spaß und die Studierenden blühten richtig auf bei den vielen Aktionen, die dieser schöne Tag geboten hat, sei es beim Modeln im Studio oder beim Live-Painting im offenen Bereich.
Unterhaltsam und informativ war es für alle :)

Auch die lange Zusammenarbeit mit Tesa hat wieder einen weiteren, dritten Schritt getan;
We rock the Roll, ein musikalisches und unterhaltsames Videoprojekt anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Hauses entstand und spannte viele Studierende ein Spaß zu haben und ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen beim Musizieren mit dem bekannten Klebeband.

Im April, zum Beginn des neuen Semesters gab es  viele Neuerungen für die kw.
Neue Studierende, neues Equipment, sogar neue Räume!
Ein vielversprechender Start!
So gut aufgestellt, sollte es zum Sommer auch gleich rund gehen!
Wie jedes Jahr stand die allseits beliebte Projektwoche bevor, davor musste man sich noch für den gewünschten Kurs eintragen.
Immer wieder ein Event :) Genau wie die Projektwoche selbst.
Abwechslungsreich, aufregend, kreativ, ausgelassen und immer wieder eine Bereicherung!

So eine tollen Woche kann nur von einem tolle Event beendet werden und so riefen wir das alljährliche Chillen und Grillen aus, um entspannt und gut gelaunt in die bevorstehenden Sommerferien zu starten. Das Wetter war super und die Laune noch besser!
Es wurde gegrillt, geredet, angestossen und die gemeinsame Zeit zelebriert!
Wir hatten wie immer einen tollen Tag zusammen!

Nach den Ferien begrüßte uns die kw dann mit einem ganz neuen Gesicht, der neuen Website, entwickelt in Zusammenarbeit von Flüggedesign und Carlos Wallutt, der auch die spätere Programmierung übernahm. Nun zeigt sich die kw zeitgemäß und dynamisch, super!

Nach den Ferien ging es in die abschliessende Phase in den Semestern.
Es gab Zwischen- und Abschlussprüfungen zu halten und die bestehenden Studierenden wurden ausgezeichnet und durften sich auf den Weg in die Arbeitswelt und / oder in das Hauptstudium machen. Herzlichen Glückwunsch nochmals!

Nach dieser aufregenden Phase ging es auf das Wintersemester zu.
Der Oktober brachte neue Gesichter mit sich und der Bremer Standort hat seinen ersten Geburtstag feiern können!
Denn mit dem 04.10.2011 hat die kw Bremen ihr einjähriges Bestehen datieren können. Happy Birthday!

Kurz darauf folgte ein weiterer Tag der offenen Tür in beiden Standorten.
Dieser war genauso aufregend wie der vorher gegangene. Dieses Mal durften neben all den ausgestellten studentischen Werken auch die stolzen Absolventen und Zwischenprüfler ihre Arbeiten präsentieren. Das Haus war voll und die Stimmung super! Schön, dass ihr da wart!

Ein weiteres großes Projekt des Jahres absolvierte Flüggedesign mit ihrem Kunden “IPAF“, einem Hersteller für Hebebühnen.
Auf einer Messe konnten die Studierenden ihre Idee für den Kunden umsetzen und ihr Geschick und Talent einem großen Publikum präsentieren. Hut ab!

Eine weitere Publikumspräsentation folgte schon kurz darauf.
Dieses Mal im Cinemaxx in Wandsbek, zur Preisverleihung der goldenen Wandse, einem Wandsbeker Filmpreis.
Und der Preis geht an
VINETA von Lara Meyer, Malena Wenig, Yannik Riemer, Jens Paulsen und Timo Durst! Herzlichen Glückwunsch!

Natürlich wird es nach so einem aufregenden Jahr zu Weihnachten etwas besinnlicher und weihnachtlicher und so liess es sich auch dieses Jahr der Nikolaus nicht nehmen unseren Studierenden einen Besuch abzustatten, in Bremen als auch in Hamburg.
Oder sollte man sagen, die Nikoläuse? :)

Und wie lässt man dieses Jahr nun am besten ausklingen?
Richtig! Mit unserer heiß geliebten Weihnachtsfeier!
Wie jedes Jahr war hier wieder die Kreativität besonders gefragt und so wurde am 06.12 unter dem Motto “die Helden der Kindheit” in die Ferien gefeiert.
Jeder durfte sein eigener Held sein! Was gibt es schöneres? :)
Und so feierten wir ind ei Nacht hinein und verabschiedeten uns am Ende, um jeden zu seiner Familie und seinen Freunden zu entlassen, um ein besinnliches Weihnachtsfest zu geniessen und nun in das neue Jahr 2012 zu rutschen.

Wir hoffen, dass ist einem Jeden gelungen und die freie Zeit war schön!
Wir freuen uns nun schon euch in Kürze wieder zu begrüßen und mit euch gemeinsam in ein weiteres Jahr an der kunstschule wandsbek durchzustarten!
Es warten viele interessante Aufgaben, hörenswerte Gastvorträge, spannende Inspirationen und  jede Menge Spaß auf uns!
Sicherlich erwarten euch auch mehr spannende Projekte, wie das River Grill, Däddykäyd, Lisa Schwiemann, das Open MagazineEva Maria Nitsche, Schüler helfen Leben, StarFinanz, die bequemen Buchstaben, die Kita Jubliate oder Pentax!
Seid bereit! :)

Lieben Gruß!
mia

Und die goldene Wandse geht an…

29. Dezember 2011 by kunstschule wandsbek Mia

Am 18.11 um 10 Uhr früh stehen die Studierenden vor dem Cinemaxx Kino in Wandsbek und warten auf Einlass.
Warum? Nicht etwa, weil ein neuer Film anläuft und sie dewegen nicht in die kw kommen.
Nein, die Mission ist eine ganz andere und gezeigt werden heut auch keine Blockbuster aus Hollywood, sondern ihre ganz eigenen Werke.
Anlass ist die Preisverleihung der “Goldene Wandse 2011“, einem Jugendfilmpreis.
Ein Film unserer Studierenden wurde hier im Laufe des Vormittags ausgezeichnet.
In der Kategorie “bis 27 Jahre”
Es gab noch die Kategorien “bis 12 Jahre” und bis “18 Jahre”
Der Gewinnerfilm heißt “Vineta” und ist im letzten Semenster entstanden.

Die Jury sagte:
VINETA von Lara Meyer, Malena Wenig, Yannik Riemer, Jens Paulsen und Timo Durst – ein düsteres Rätselstück von poetischer, unbarmherziger Schönheit. Dem Sog dieses Filmes vermag sich der Zuschauer kaum zu entziehen, er wird geführt durch einen Irrgarten von entschieden streng komponierten, klaren Tableaus. Die perfekte Symbiose aus kalten Bildern und suggestiver Musik schafft einen hermetisch dichten Assoziationsraum, der die Jury auch nach Ende des Abspanns noch lange nicht aus seiner Macht entlassen hat.

Was für ein schönes Feedback.
Überzeugt auch ihr euch an dieser Stelle selbst:

Glücklich sehen sie aus, unsere Gewinner!
Die funkelnde Wandse steht nun in der kunstschule und kann dort begutachtet werden.

Sie wird alle zwei Jahre vergeben und ist, hier auch nochmal ein großes Lob und vielen Dank an das Filmteam, die beste Werbung für unseren Filmunterricht in und um Wandsbek! Wir sind stolz auf euch!

Helden der Kindheit // Weihnachtsfeier 2011 an der kunstschule wandsbek

23. Dezember 2011 by kunstschule wandsbek Mia

Themenparties wie 60er Jahre, 90er oder Trashparties haben sich bereits etabliert und sind keine Seltenheit mehr.
Wir feiern jedes Jahr die berühmt berüchtigte Weihnachtsfeier an der Kunstschule Wandsbek und so auch, wie soll es anders sein – dieses Jahr am 06.12. im Docks auf der bekannten Hamburger Meile , der “Reeperbahn”.
Auch wir feiern unter den gewollten, sehnlichst erwarteten Regelungen einer Mottoparty, die jedes Jahr eine Abwechslung versprechen und zu den Highlights des Jahres zählen.
Auch hier können sich unsere Studierenden kreativ total ausleben und werden auch darum gebeten.
Dieses Jahr von vielen geliebt und gevotet wurde das Motto “Helden der Kindheit”, welches sich das Weihnachtsfeierkomitee aus dem fünften Semester, bestehend aus Inga Parchmann, Sarah Fröhlich, Peter Vasicek, Miriam Wagner und Julia Brodersen ausdachten.
Natürlich standen auch andere Themen zur Auswahl, aber unsere Studierenden haben sich für das Kindheitsrevival entschieden.

Es war die beste Wahl, wie sich später herausstellte.
Die Vorbereitungen liefen, der Kartenvorverkauf brummte, die Studierenden recherchierten und berieten sich untereinander, wer wie wo und als was zur Feiern erscheinen würde.
Die verrücktesten Kostümideen wurden gesponnen und auch umgesetzt.
Dieses Jahr kamen als Highlight, das erste Mal die Studierenden aus Hamburg und Bremen zusammen und feierten gemeinsam ein riesen Fest.
Man lernte viele neue Leute kennen und  traf auch auf Gesichter, die man sonst nur aus dem Internet kannte. Großartig!
Und auch unseren Schulleiter Uli Janssen bekamen wir mal wieder zu sehen, der vor einem Jahr nach Bremen ging, um dort die Leitung anzutreten.

Die Feier begann um 20Uhr, so langsam trudelten alle nach und nach ein.
Mit Häppchen oder umgangssprachlich genannten Schnittchen und ein bisschen Nasch- und Knabberkram hat unser Veranstaltungskomitee beste Arbeit geleistet und uns alle bestens versorgt.
Die Location war grandios, die Musik, die Kostüme, einfach alles war ein Hingucker.
Aufregend, spannend, gut gelaunt und in Feierstimmung tanzten so manche Studierende sich die Seele aus dem Leib.
Absolut jeder war verkleidet und ab und an musste man wirklich 3 Mal hingucken und 2 Mal nachfragen, wer nun hinter der Kostümierung steckte.
Es wurde gelacht, gefeiert, geredet, getanzt und gerockt.
Die Feier wurde von unseren Studierenden als TIPTOP beschrieben und das Feedback am Folgetag in den sozialen Netzwerken war überwältigend.

Die Discokugel drehte sich im bunten Licht und alle amüsierten sich.
Jeden außerhalb des Schulalltags zu erleben war nochmals etwas ganz Anderes und eine schöne Erfahrung. Auch die Dozenten feierten mit uns und gaben ihre Verkleidungen zum Besten, super!
In den Morgenstunden wurde die Musik langsam leiser und unsere KWler müde.
Zu recht, ein Schultag lag hinter unseren Studierenden und Dozenten.

Glücklich denken wir nun an eine bunte, gut aussehende Partymeute zurück und haben die besten Erinnerungen. Danke an das Organisationsteam – ihr habt große Arbeit geleistet und schön, dass ihr alle da gewesen seid und soviel Spaß hattet!
Nun wünschen wir euch ein schönes Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage im Kreise eurer Liebsten!
Wir freuen uns euch bald wieder zu sehen!

Frohes Fest wünscht euch auch die PR, Kathleen & Mia

Däddykäyd

19. Dezember 2011 by kunstschule wandsbek Mia

Vor wenigen Tagen bekamen wir über die sozialen Netzwerke mit, dass eine Studierende der kw ganz begeistert davon war ihre Arbeiten auf der Website einer Kundin zu sehen.
Dem Link sind wir natürlich gefolgt und haben die Kundin auch gleich wiedererkannt.
Es handelte sich um Däddykäyd, ein junges Start Up Unternehmen aus Hamburg, welches uns vor garnicht allzu langer Zeit besucht hatte.
Also schrieben wir Mia (Miriam Wagner), 5tes Semester, direkt an und befragten sie dazu.

Kathleen:
Wie bist du auf Däddykäyd aufmerksam geworden und wie hast den Auftrag gekriegt?
Mia:
Die kw hat auf ihrem Blog einen Fotografen und einen Logodesigner gesucht.
Ein Briefing dazu gab es im August, von der Kundin selbst.
Bianca Guse stellte hier ihr neu gegründetes Unternehmen Däddykäyd vor und erklärte uns alles, was die neue Marke auszeichnet und was sie von uns brauchte.
Das Bewerbungsverfahren war ganz einfach; Mach was tolles und zeig es danach :)
Also habe ich gleich am Tag, als sie dort war und ihre Schmuckboards dabei hatte Bilder davon geschossen und ihr danach per Mail zugesandt mit einem Link auf meinen Blog, um ihr einen Einblick in meine anderen Fotografien zu ermöglichen und den ersten Ideen, wie man die Boards inszenieren könnte.
Die Ideen haben ihr Gefallen und so haben wir uns kurz darauf nochmal zusammengesetzt, um alles zu besprechen :)

Kathleen:
Was gefällt dir an Däddykäyd?
Mia:
Zum einen bin ich super mit Bianca zurecht gekommen, was die Zusammenarbeit natürlich sehr angenehm gestaltet hat. Zum anderen haben mir auch ihre Arbeiten gefallen.
Däddykäyd verkauft Schmuckboards, die man sich ins Zimmer hängen kann, um daran seine Accessoires zu sortieren und zu verwahren.
Diese sind sehr feminin gestaltet und haben meinen Geschmack genau getroffen.
Etwas ins rechte Licht zu rücken, was einem persönlich schon gut gefällt ist einfach eine Freude :)

Kathleen:
Wie sieht dein Job für Däddykäyd aus?
Mia:
Ich habe zunächst reine Produktfotografie für den Webshop von Däddykäyd gemacht.
Wichtig hierbei war es das Produkt einmal ganz neutral abzulichten und dann noch kleine Details zu erfassen.
Dann haben wir die Boards dekoriert fotografiert, also so wie sie später bei einem Käufer im Schlafzimmer hängen könnten und ich habe Moodbilder ihrer Arbeitsmaterialien  gemacht.
Alle Bilder sind auch auf der Website von Däddykäyd zu sehen.

Kathleen:
Wie lange arbeitet ihr schon zusammen?
Mia:
Das ist schwer zu sagen.
Unseren ersten Besprechungstermin hatten wir im September.
Dann wurden mir die ersten Schmuckboards geliefert.
Die reine Produktfotografie habe ich selbstständig gemacht, genau wie die Moodbilder der Arbeitsutensilien. Die dekorierten Boards haben wir gemeinsam abgearbeitet.
Bianca hat die Boards hierfür dekoriert und ich habe sie abgelichtet.
Termine hatten wir vier oder fünf, unseren letzten hatten wir nun im Dezember.

Kathleen:
Was ist zwischen Inspiration und Idee abgelaufen?
Mia:
Inspiriert wurde ich bereits beim Briefing, als ich die Boards das erste Mal gesehen und angefasst habe. Die Zielgruppenanalyse hat mir auch gut weitergeholfen.
Danach habe ich im Web versucht gute Produktfotos von Schmuckboards zu finden, was garnicht so einfach war, denn die meisten Hersteller solcher Boards haben diese daheim selbst abgelichtet. Also habe ich angefangen zu überlegen, was den Käufer ansprechen könnte.
Da Däddykäyd schon eine gehobene Marke ist, die durch ihre Qualität und Auflage besticht, mussten die Bilder dazu passen. Ebenso sollten sie einen weiblichen Touch haben.
Ich denke im Nachhinein betrachtet, dass ich das geschafft habe zu vermitteln.

Kathleen:
Mia, was ist Inspiration im Allgemeinen für dich?
Mia:
Inspiration ist der Motor, der einen Kreativen antreibt.
Es ist wie ein Lauffeuer, dass an einer Stelle durch einen Funken/eine schnelle Idee/ein Symbol/ein Bild entfacht wird und zu großen Projekten und Taten ausarten kann.
Inspiration lässt einen träumen und Träumen jagt man nach ;)

Kathleen:
Wird die Zusammenarbeit bestehen bleiben?
Mia:
Das würde ich mir wünschen.
Ich fand das Projekt aufregend, ansprechend und angenehm und hoffe Bianca wird sich bei mir melden, wenn sie etwas brauch :)

Kathleen:
Vielen Dank für das Interview, Mia.
Wir sind gespannt, was da weiter passiert!

Studierende helfen bei Examensarbeit

15. Dezember 2011 by kunstschule wandsbek Mia

Im November ereilte die kunstschule wandsbek eine recht sponate Anfrage einer jungen Studentin für Modejournalismus.
Es handelte sich um Lisa Schwiemann, die zu diesem Zeitpunkt an ihrer Examensarbeit feilte.
Hierfür fehlten ihr noch Layout und Bild.
Also kam ihr die Idee sich an die kunstschule wandsbek zu wenden und um Unterstützung zu bitten.
Natürlich wurde es auf den internen Blog gesetzt und die Studierenden konnten sich auf die Anzeige melden.
Schon kurze Zeit darauf kam die freudige Nachricht zurück, dass Lisa fündig geworden war und sich an die Arbeit machen wurde.

Nun gingen wenige Wochen vorüber und über die sozialen Netzwerke erhielten wir den ersten Hinweis;
Louisa Krokowski, ehemals Studierende der kunstschule wandsbek hatte sich auf die Stelle beworben und liess uns an den ersten Schritten des Projekts teilhaben.
Schöne, stimmungsvolle Bilder gab es zu sehen.
Also blieben wir gespannt.
Lisa erklärte uns, dass die erste Inszenierung das Thema ”conservation nation” behandelte, was bedeuten sollte, dass von “Trends im Einwegglas” gesprochen wurde, also dem Verlangsamen der Trendwechsel, so dass sie “haltbarer” gemacht werden.

Für den zweiten Teil ihrer Arbeit fand sie einen Studierenden des zweiten Semester, Tobias Thaden.
Neugierig fragten wir nach, was er zu dem Projekt und dessen Hintergründe berichten könnte und uns ereilte schnell eine Antwort.
Eine Kommilitonin von Lisa brauchte ebenso Bilder für einen kurzen Film, den sie drehte.
Hier sprang Tobias ein und knipste fleissig am Set im Hotelzimmer des The George Hotel.
Das Script teilte er ebenso mit uns, welches die schönen und zugleich spannenden Bilder erklärt:

“Eine Altbauwohnung. Man sieht den alten Dielenboden, der wahrscheinlich laut knartschen würde, sobald man sich auf ihm bewegt.
Man befindet sich in einer Küche, sieht von hinten die Füße einer Frau, die am Herd in einem schwarzen Kleid steht, das weiße Punkte auf sich trägt.
Sie kocht gerade eine Suppe und fühlt sich unbeobachtet.
Sie trägt dieses schöne Bein, das freie Sicht auf ihre wunderschönen Beine gewährt. Nur ihm.
Sie ist in Gedanken und bemerkt nicht, dass sie beobachtet wird. Sie bemerkt nicht, dass sie von jemandem gefilmt wird. Noch nicht.
Das Knartschen auf dem Dielenboden wurde wahrscheinlich zu laut. So laut, dass sich die junge Frau umdreht.
Gefolgt von der Verwunderung über die Tatsache, nicht nur beobachtet, sondern auch gefilmt zu werden, zeichnet sich ein Staunen, das sich zu einem Lächeln auf den Lippen der Frau verwandelt, ab. Ein Lächeln, das nur einem Menschen gewidmet ist.
Dieser Mensch bedeutet ihr sehr viel. Der Zustand geht über eine bloße Verliebtheit hinaus, sie lebt gerade in der schönsten Zeit ihres Lebens und ist unglaublich glücklich.
Froh, ihn gefunden zu haben. Sie spielt mit der Kamera – mit ihm.
Die Kamera fängt diesen äußerst private Momente ein, den die beiden festhalten und teilen.
Das Bild verändert sich und wird schwarz-weiß. Ein Lächeln. Ein Tanz.

Dieses Lächeln findet sich auf einer Leinwand in einem leeren Raum wider. Ein Mann mit grauen Haaren schaut sich die junge Frau an.
Melancholie paart sich mit Glückseligkeit. Trauer mit Freude. Er lächelt, wenn er sich die junge Frau anschaut und der Eindruck entsteht, dass sie ihm einmal viel bedeutet hat.
Man sieht, dass sich der Mann einen Anzug angezogen hat. Es ist ein besonderer Anlass für eine besondere Frau. Seine Frau?
Der Mann reibt sich über die Stirn, als würde er sich die Erinnerungen wegwischen wollen. Vielleicht hat sie ihn verlassen. Vielleicht ist sie gestorben.
Man wird es nicht erfahren.
Für die Geschichte spielt das keine Rolle. Das wichtigste ist, dass sie nicht mehr bei ihm ist.
Kurz danach muss er jedoch wieder auf den Film an der Leinwand schauen. Er kann nicht loslassen.
Er schaut wieder zu der jungen Frau. Sie fixiert ihn aus dem Film heraus.
Er kann ihrem Blick nur für einen kurzen Moment standhalten und wendet sich kurz darauf von ihr ab. Vielleicht ist er noch nicht so weit.
Vielleicht sind die Wunden zu frisch. Vielleicht wird ihm die Erinnerung aber auch für immer schmerzen. Vielleicht.”

Julia Kirch

13. Dezember 2011 by kunstschule wandsbek Mia

Stefan:
Was ist passiert, nachdem Du das Zertifikat zum Kommunikationsdesigner in der
Tasche hattest? Wo arbeitest Du jetzt und in welcher Position?
Julia:
Ich habe mich mit meinem Portfolio bei verschiedenen Werbeagenturen beworben, habe mich
hierbei bewusst auf kleinere Agenturen beschränkt, da ich dachte, für den Einstieg wär das für mich
persönlich der beste Weg erste Einblicke in der Medienbranche zu sammeln.
Zur Zeit bin ich Praktikantin im Bereich Art in der Agentur Elbstern.

Stefan:
Wie wichtig war die Mappe? Wie viele Bewerbungsgespräche hast Du geführt?
Welche haben Dir geholfen, welche nicht?
Julia:
Das kann ich mit absoluter Bestimmtheit sagen:
Eine Mappe ist das A&O bei jedem Vorstellungsgespräch.

Stefan:
Bei meinem ersten Bewerbungsgespräch habe ich meiner Meinung nach zu 80% eine Absage kassiert,
da ich keine Mappe hatte, sondern auf den Rat einer Freundin gehört und nur meinen Laptop und
ein digitales PDF mitgebracht hatte.
Julia:
Insgesamt hatte ich 4 Vorstellungsgespräche, das erste direkt eine Niete, aber daraus habe ich gelernt und
wusste mich danach besser zu verkaufen. Mit jedem Gesrpäch sammelt man mehr und mehr Erfahrung und wird dadurch
auch selbstbewusster, aber vor allem gelassener.
Also egal ob ein Vorstellungsgespräch gut oder schlecht gelaufen ist, man lernt aus seinen Fehlern und sollte sie eben
in Zukunft vermeiden. Wie immer im Leben ist man hinterher schlauer.

Stefan:
Welche Unterrichtsinhalte haben Dir in Deinem jetzigen Berufsumfeld besonders
geholfen?
Julia:
Eine bessere Vorbereitung auf das jetzige Berufsumfeld als flüggedesign gibt es nicht!

Stefan:
Welche positiven und negativen Erfahrungen hast Du in den vergangenen Monaten
gemacht?
Julia:
Eigentlich durchweg positive Erfahrungen. Das einzig negative ist vielleicht die Erkenntnis, dass der Kunde König ist,
auch wenn man manchmal wirklich verzweifeln könnte, bei zu viel Beratungsresistenz.

Stefan:
Wo soll für Dich die Reise in Zukunft hingehen? Was sind Deine Ziele?
Julia:
Man muss sich ja realistische Ziele stecken und das wäre auf jeden Fall erstmal eine Junior Stelle zu bekommen.
In ferner Zukunft sehe ich mich irgendwo in einer Designagentur, die sich viel mit Print, Veredelungstechniken, Illustration,
Grafikdesign beschäftigen.
Am liebsten würde ich mich irgendwann mit Freunden aus den Bereichen Architektur, Fotografie und Grafikdesign selbständig machen und ein Designbüro gründen.

Stefan:
Wie und wo holst Du Dir Inspiration für Deinen Job?
Julia:
Mode, Musik, Kunst, Fotografie, Malerei, Architektur; einfach alles kann Inspirationsquelle sein.
Man sollte einfach immer interessiert durch die Welt gehen, Augen und Ohren für alles Mögliche offen halten.
Selbst wenn man kein Technikfreak ist, sollte man trotzdem immer so “technik-news” verfolgen, um zu wissen,
was es alles an Erneuerungen gibt, neue Umsetzungsmöglichkeiten etc.

Stefan:
Was würdest Du den jetzigen Studenten der Kunstschule Wandsbek raten?
Julia:
Nutze die Zeit des Studiums um zu experimentieren, nimm alle Angebote wahr, die dir gegeben werden.
Realistisches Zeitmanagement ist ganz wichtig, vorallem wenns auf die Abschlussarbeit zugeht.
Unerfüllbare To-Do-Listen demotivieren nur und sind unproduktiv.
Am besten ihr bewerbt euch bei flüggedesign um schon während des Studiums Praxiserfahrung zu sammeln. Oder ihr bewerbt euch alternativ, sofern ihr die Zeit investieren könnt, auf einen Praktikumsplatz in einer Agentur.
Beste Vorraussetzungen für einen holperfreien Start in die Berufswelt!
Viele Grüße,
Julia

Super Julia, schön zu hören, dass es dir gut geht und du deinen Weg gehst!
Wir sind gespannt, was wir in naher Zukunft von dir hören!

 

Naomi Bork im OPEN Magazine

10. Dezember 2011 by kunstschule wandsbek Mia
Das OPEN Magazine ist ein Kunst- und Kulturmagazin mit redaktionellem Hauptsitz in Oregon.
Das OPEN Magazine orientiert sich international und versucht alle moeglichen künstlerischen Aspekte der Welt aufzugreifen und Kuenstlern eine”Ort” zu geben, ihre Werke/Texte zu veröffentlichen.

Naomi: 
Ich hörte, oder besser gesagt las, das erste mal vom OPEN Magazine durch eine sehr gute Freundin von mir (Adianet Mauro), die in Portland wohnt.
Sie lernte ich vor Jahren bei Myspace kennen, wir entdeckten, dass wir beide auf einem Level sind was die Fotokunst und das generelle ‘sich ausdrücken’ betrifft und so lernte ich sie endlich auch mal kennen als ich im Sommer diesen Jahres durch die USA tourte.
Adianet ist schon von Anfang an beim OPEN Magazine dabei, führte die Interviews und machte die grob Gestaltung.
J von J-OPEN studios ist der Besitzer und Herausgeber vom Magazin.
Bislang hab ich ihn noch nicht persönlich kennengelernt, denke aber, dass sich das auch beim naechsten USAaufenthalt ändern wird.
Adianet erzählte mir natürlich vom Magazin aber ich muss zugeben, dass mich das am Anfang nicht wirklich interessiert hatte, weil es ja doch noch ‘relativ klein’ war. Diesen Gedanken koennte ich jetzt mit Füssen treten, weil es unbeschreiblich schön ist, ein Projekt so wachsen zu sehen und Künstler zu supporten. Das Wunderbarste daran ist, dass ich auch Künstler aus der ganzen Welt kennenlerne.
Jedenfalls schrieb mir J, der selbst auch Fotograf ist,  vor ein paar Monaten eine Nachricht bei Facebook, dass er gerne ein feature mit meinen Sachen im Magazin haette. Irgendwie haben wir dann auch angefangen zu plaudern und als er hoerte, dass ich gestalterisch auch unterwegs bin, führte eins zum andern und ich designte erstmal das Cover.
Am Anfang dachte ich eigentlich auch, dass es beim Cover bleiben würde, ich wollte mal was layouttechnisches machen und da die Crew vom Magazin keinen Layouter beinhaltet, dachte ich, käme es auch für sie ganz hilfreich, wenn ich mal meinen Senf dazu gebe.
Im Folgenden muss ich schon aufpassen, wie ich das formulieren werde; ich hatte natürlich einen Blick in die erste Ausgabe geworfen und musste schon leicht schmunzeln, weil es vermutlich das gefundene Fressen für Herrn Wassenberg gewesen wäre (oder ihn vermutlich direkt in den Wahnsinn getrieben hätte). Das alles hat dann irgendwie meinen Sinn geweckt, ihnen zu zeigen, was ein konsequentes Layout mit nicht verzerrter Schrift ausmachen kann.
Ohne arrogant klingen zu wollen, ich bin sicherlich kein perfekter Layouter, zumal dieses mein erstes mal war, aber man kann mit 100% sagen, dass das Magazin zwischen der ersten und zweiten Ausgabe einen riesigen Schritt nach vorne gemacht hat.
Nicht nur was das Layout angeht, auch die ganze Organisation ist besser geworden.
Was ich allerdings zwischendurch leider merken musste, ist, wie deutsche auf amerikanische mentalitaet prallt: deutsches Vorrausschauen und Pünktlichkeit trifft auf amerikanische Gelassenheit, die in den letzten Tagen zu hektischen vorangehensweisen mutiert.
Die Sache ist es aber absolut wert. Gerade als das Magazin rauskam und ich Nachrichten erhielt darüber, wie sich das Magazin verbessert hat und dass ich einen guten Job gemacht habe, war super super schön.
Mein eigenes Feature in dem Magazin könnt ihr hier finden.
Es war schwer für mich, meine Sachen auszuwählen, weil ich keinen roten Faden verfolge, mich weder auf Kunst noch Fotografie beschränken möchte oder nur einen Stil habe. Der abgedruckte Text ging mir schon sehr nahe, ich wollte kein ‘normales’ iInterview abgeben, sondern Menschen berühren und ein Thema ansprechen, das ich bislang noch nie jemanden hab ansprechen sehen.
Leser sollten mich nicht nur durch meine Bilder kennenlernen, sondern auch ein Stück erfahren, warum ich bin wie ich bin und was mich zu dem gemacht hat. Plus ich wollte meiner Mutter öffentlich Dankeschön sagen, weil ich mit Gewissheit bis  heute nicht ‘so weit’ gekommen wäre, wenn sie nicht so unterstützend und selbstlos wäre.
Wie es weitergeht: Wir haben schon wieder angefangen, Künstler für die nächste Ausgabe herauszusuchen. Der ‘Ansturm’ nach der zweiten Ausgabe ist wirklich unglaublich. Es ist vorallem genial Menschen einzubringen, die man selbst auch kennt und denen man zu mehr verhelfen möchte. So habe ich vor ein paar monaten zwei Musiker aus LA kennengelernt (Besatree und K.Serious), die ein feature in der nächsten Ausgabe erhalten werden.
Mir macht es wirklich sehr viel Spass anderen Künstlern zu helfen, gerade wenn sie es dann auch zu schätzen wissen und sie sich auf ihre Art und Weise bei einem revanchieren. Amerikaner sind, was Dankbarkeit und Offenheit angeht ganz anders als die Deutschen.
Ich werde im Dezember auch wieder nach LA fliegen, um die Magazinveröffentlichung zu feiern und neues Material und neue Kontakte zu sammeln :)
So, ich glaube das wars..
Falls noch sachen offen sind, lasst mich das einfach wissen…
Liebe Gruesse,
Naomi”Vielen Dank für den ausführlichen und spannenden Bericht, liebe Naomi.
Wir sind gespannt, was alles Aufregendes in LA passieren wird und was du uns danach zu berichten hast!

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