Kristina Kerbs ist Studierende des Monats März in Bremen

Veröffentlicht am: 12 März 2016

Kristina Kerbs

Die Bremer Monatspost hat uns wieder einen heissen Tipp zugesandt.
Diesen Monat hat sich Kristina Kerbs den Titel der Studierenden des Monats geschnappt.
Wer sie ist und was sie und ihr Design auszeichnet, wollten wir natürlich sofort erfahren!

Mia:
Kristina Kerbs, wer ist diese junge Frau von der wir hier sprechen? Stell dich doch einmal vor!
Kristina:
Ich bin Kristina Kerbs, 21 Jahre jung und wohnhaft in Delmenhorst. Ich setze mich jeden morgen in den Zug, fahre zur KW und folge meiner Passion. Ich habe einfach Spaß daran kreativ zu sein – umzusetzen, was mir im Kopf rumschwirrt, meinem ganz eigenen Stil folgen. Das setze ich auch in meinem Alltag um, ob es beim Kochen oder Sport ist. Ich probiere immer gerne Neues aus, bin ein sehr offener, lebensfroher, optimistischer und positiv-gestimmter Mensch. Meine Freunde machen sich zwar darüber lustig, ich würde mich aber selber als Adrenalinjunkie bezeichnen.

Das sind alles Gründe, warum ich an der KW studiere, ich habe die Chance bekommen an einer kreativen Schule zu studieren, habe mich selbst verändert, ich sehe nun alles mit offeneren Augen und werde alles weitere mitnehmen, was ich mitnehmen kann.
Ich möchte einfach einen Job machen, der mir Spaß bringt. Bis ich meinen Traumberuf, als Kommunikationsdesignerin, die nächsten 40 Jahre voller Leidenschaft ausüben kann, verkaufe ich weiterhin Brötchen, um meine eigenen Brötchen zu verdienen. Achso – fast vergessen- ich liebe Essen!
Mia:
analog oder digital? Was ist dein bevorzugtes Medium, wenn du dich kreativ austobst?
Kristina:
Eindeutig digital! Ich liebe es analog zu arbeiten um einen Ausgleich zu finden. Arbeite meistens jedoch digital und verwende ab und zu dafür auch analog Erstelltes. Das Digitale öffnet mir unglaublich viele Türen, das zusammentragen, was in meinem Kopf vorgeht. Ich kann mich komplett austoben, neues ausprobieren und gleichzeitig neues schaffen, was meine Unterschrift trägt.

Mia:
Welche drei Konzerte hast du zuletzt besucht und was verbindest du mit der Musik?
Kristina:

Ich bin überhaupt kein Konzertgänger – Schock. Beziehungsweise hat sich die Gelegenheit nie so ergeben.
Vor zwei Jahren war ich auf dem Ryan Leslie Konzert (amerikanischer Rapper) und auf was ich mich am meisten freue, ist das Beyonce Konzert, dass ich im Juli besuche. Einfach weil ich diese Ikone und ihre überragende Show sehen möchte.
Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht für Musik interessiere, ganz im Gegenteil. Mein Musikgeschmack ist breit gefächert, meistens muss nur der Beat stimmen.
Ich höre viel Oldschool, aber auch neues. Ich lebe zum Beispiel für HipHop. Musik definiere ich für mich als eine Art Motivation.
Es würde mich beim Arbeiten zu sehr ablenken, ich brauche es allerdings für meine Kreativphase und als Ansporn.
Mia:
Welche Fächer und Übungen während deines Studiums haben dich besonders zu künstlerischer Hochleistung beflügelt?
Kristina:
Typografie bei Gerd Jegelka war für mich ein ganz besonderes Fach. Das würde ich als mein persönlichen Anfang bezeichnen. Typografie ist der Auslöser meines eigenen Stils gewesen.
Editorial Design hat mir sehr viel Spaß gemacht, ich habe meinen eigenen Stil gefunden, der auf das minimalistisch beruht.
Weniger ist meist mehr. Die Ergänzung dazu gab mir Fotografie, ein Konzept aus einer Idee erstellen, bis das Ergebnis stimmt und mich zufrieden stellt.
Dynamische Skizzen bot mir zu all dem Digitalen einen analogen Ausgleich. Der Mix aus diesen drei Fächern macht meinen Stil aus.
Mia:
Welche Produkte hätten für dich designtechnisch mehr Aufmerksamkeit nötig?
Kristina:
Auf jeden Fall verdienen Lebensmittel mit Aufmerksamkeit, wie bereits oben genannt, liebe ich Essen. Deswegen hat es auch eine ästhetische Verpackung verdient. Die Verpackungen sollten moderner gestaltet werden und dem Inneren die Ehre erweisen, die es verdient.
Umso mehr freue ich mich auf das Fach Verpackungsdesign im sechsten Semester.
Das Auge isst ja bekanntlich mit!
Mia:
Wo soll es nach deinem Studium für dich hingehen?
Kristina:
Am liebsten würde ich an eine mittelständige Werbeagentur mit einem facettenreichen Klientel. Soviel Erfahrungen mitnehmen, wie es nur geht – das wäre mein Ziel. Irgendwann möchte ich mich mit Sicherheit in die Selbständigkeit wagen. Bis dahin wäre ich gerne eine Beschäftige, die dem nachgeht, was ihr am meisten Spaß macht.
Mia:
Deine drei Lieblingswebsites, um Inspiration zu tanken:
Kristina:
Das sind meine bevorzugten Websites, auf denen ich des Öfteren mal rumstöbere, meist jedoch privat, um etwas kreatives zu entdecken, z.B. für Illustrationen oder ähnliches.
Meine eigentliche Inspiration tanke ich beim Sport oder in der Musik.
Mia:
deine Message an die jungen Semester:
Kristina:
Der positive Start in den Tag ist das Wichtigste und bestimmt den weiteren Verlauf. Man sollte  alle Aufgaben und Projekte mit Spaß und Freude angehen, nicht als Druck oder Last sehen, sondern eher als Bereicherung.
Alles ist ein Lernprozess – als diesen sollte es man auch sehen und sich dem ganzen offen gegenüber stellen, denn dann kann auch nichts mehr schief gehen.

Positive vibes only!


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Autor: Miriam Wagner

Hi, mein Name ist Mia. Ich hab von 2009 bis 2013 an der kunstschule wandsbek studiert und schon während meines Studiums an der kw als PR gearbeitet. Jetzt, nach meinem Abschluss, bin ich wieder zurück und freue mich wieder als rasende Reporterin unterwegs zu sein. Ihr findet mich auf google plus , facebook , youtube , und auf meiner Website .